Zukunft der Autobranche in Baden-Württemberg Kretschmanns Autogipfel beginnt

Von red/dpa/lsw 

Winfried Kretschmann trifft sich an diesem Freitag mit wichtigen Vertretern der Autobranche, um über deren Zukunft in Baden-Württemberg zu sprechen. Eines der aktuell am meisten diskutierten Themen steht jedoch nicht direkt auf der Tagesordnung.

Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche (links) bei der IAA in Frankfurt am Main mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Verkehrsminister Winfried Hermann. An diesem Freitag treffen sie sich zum Autogipfel im Neuen Schloss in Stuttgart. Foto: dpa
Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche (links) bei der IAA in Frankfurt am Main mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Verkehrsminister Winfried Hermann. An diesem Freitag treffen sie sich zum Autogipfel im Neuen Schloss in Stuttgart. Foto: dpa

Stuttgart - In Stuttgart hat am Freitag das Treffen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit der Autobranche begonnen. Es soll über die Zukunft der wichtigsten Branche für Baden-Württemberg diskutiert werden. Es geht um Elektromobilität, vernetzte Autos und neue Dienstleistungen rund um das Thema Mobilität. Kretschmann bezeichnet das Treffen als Beginn eines „strategischen Dialogs“. Das Reizthema der Branche - Fahrverbote für alte Diesel - steht nicht direkt auf der Tagesordnung.

Für den frühen Freitagnachmittag ist eine Pressekonferenz in Stuttgart geplant, an der unter anderem auch Daimler-Chef Dieter Zetsche und Bosch-Chef Volkmar Denner teilnehmen sollen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Baden-Württemberg (BUND) hatte die Veranstaltung als einseitigen Schmusekurs der Politik mit der Automobilindustrie kritisiert. Es sei nötig, deutlich mehr Vertreter aus der Zivilgesellschaft zu diesem Dialog einzuladen.