„Zukunft Untertürkheim“ Bürger dürfen weiter planen

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Bei den so genannten „Planbars“ zum Projekt „Zukunft Untertürkheim“ können sich die Bürger weiter einbringen.

Die Bürgerbeteiligung soll dabei helfen, den Bezirk attraktiver zu machen. Foto: Georg Linsenmann
Die Bürgerbeteiligung soll dabei helfen, den Bezirk attraktiver zu machen.Foto: Georg Linsenmann

Untertürkheim - Nächste Woche, am 21. und 22. Februar, können die Bürger Untertürkheims wieder ihre Ideen für die Zukunft ihres Stadtteils einbringen: Bei den so genannten „Planbars“, die Teil der Bürgerbeteiligung „Zukunft Untertürkheim“ sind, sollen konkrete Vorschläge für die weitere Entwicklung des Bezirks gesammelt werden.

„Bei den Planbars steht der informelle Charakter im Vordergrund“, erklärt Dörte Meinerling vom Büro planbar³, das die Veranstaltungen im Auftrag der Stadt durchführt. „Auch hier werden Ideen gesponnen und Maßnahmen diskutiert, allerdings alles in einer offenen, lockeren, Bar-ähnlichen Atmosphäre.“ Die Planbars finden am 21. Februar, 13.30 Uhr, im Familienzentrum Mäulentreff und um 17.30 Uhr in der Widdersteinstraße 1 bis 3 sowie am 22. Februar um 19 Uhr in der Weinmanufaktur Untertürkheim statt. Dabei können alle Interessierten ihre Zukunftsvision für Untertürkheim entwerfen.

Viele Ideen für den Stadtbezirk

Schon die Auftaktveranstaltung am 27. Januar hatte gezeigt, dass Untertürkheim zwar ein großes Potenzial bietet, gleichzeitig aber auch viele Herausforderungen zu meistern sind. Kritisiert wurden bei der Veranstaltung unter anderem die fehlende Aufenthaltsqualität im Bereich des Karl-Benz-Platzes und die wenig einladende Optik der Arlbergstraße und des Bahnhofsbereichs. Das Ortszentrum mit seinen historischen Gebäuden und kleinen Gassen wurde grundsätzlich als großes Potenzial gesehen. Allerdings, so die Teilnehmer, könnte die Gestaltung der Fassaden und der Schaufensterbereiche sowie die Qualität des öffentlichen Raums attraktiver sein. Auch über die Nutzung der Gebäude im Zentrum gelte es nachzudenken – auch, um Weinwanderer und Grabkapellenbesucher in den Ortskern zu locken.

Bei der Auftaktveranstaltung diskutierten knapp 130 Menschen über die Stärken und Schwächen des Bezirks und über die Möglichkeiten, wie Untertürkheim als Stadtteilzentrum und Identifikationsort weiterentwickelt werden kann. Im Bezirksrathaus Untertürkheim und im Amt für Stadtplanung und Stadtentwicklung hofft man nun, dass sich von den Planbars noch mehr Bürger und im Stadtbezirk Beschäftigte angesprochen fühlen, um die Zukunft Untertürkheims aktiv mit zu gestalten.

Grundlage für zukünftige städtebauliche Planungen

Hintergrund des Bürgerbeteiligungsprozesses „Zukunft Untertürkheim“ ist die Aufstellung eines städtebaulichen Rahmenplans für den Stadtteil Untertürkheim. Der Rahmenplan ist Teil des Masterplans für den Gesamtbezirk Untertürkheim und soll als Grundlage für zukünftige städtebauliche Planungen und Entscheidungen im Stadtteil dienen.

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