Kliniken in Baden-Württemberg StZ-Serie zur Lage der Krankenhäuser im Land

Von wegen Gesundheit: den Krankenhäusern im Land geht es schlecht. Viele fahren Verluste ein, manche werden geschlossen, andere suchen sich Kooperationspartner. Die Stuttgarter Zeitung zeigt in einer Serie, wo der Schuh drückt und über welche Ansätze zur Verbesserung diskutiert wird.

 
„Man muss sich dem Ansturm stellen“
Gastbeitrag: Die Sicht des Krankenhausarztes„Man muss sich dem Ansturm stellen“

Der leitende Oberarzt Christian Kasperk arbeitet seit 23 Jahren an der Universitätsklinik Heidelberg; seiner Einschätzung nach hat sich der Klinikalltag in den letzten Jahren stark verändert.

 
„Medizin macht mir unglaublich Spaß“
Gastbeitrag: Die Sicht des Medizinstudenten„Medizin macht mir unglaublich Spaß“

Der 27-jährige Leopold Sannwald ist ausgebildeter Rettungsassistent und studiert im vierten Semester Medizin in Tübingen. Er empfindet das Studium im Team als durchaus befriedigend.

 
Nur Baden-Württemberg holt etwas auf
Finanzierung der KlinikenBaden-Württemberg holt langsam auf

[1] Erst seit 1972 sind die Bundesländer für die Finanzierung von Investitionen der Krankenhäuser zuständig. Sie wollten mitwirken, wenn es um die Versorgungsstrukturen geht. Inzwischen stellen sie aber immer weniger Mittel bereit.

 
„Da ist keine Luft mehr drin“
Interview mit Katrin Altpeter„Da ist keine Luft mehr drin“

[1] Katrin Altpeter fordert die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass die Krankenhäuser ihre Betriebskosten auskömmlich refinanzieren können. Im Land regt sie Gesundheitskonferenzen auf Kreisebene an. Sie sollen die Versorgungsstruktur klären.

 
„Wir gestalten im engen Rahmen“
Gastbeitrag: Die Sicht der Klinikdirektorin„Wir gestalten in engem Rahmen“

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist Arbeitgeber für 11.000 Beschäftigte. Irmtraud Gürkan ist seit 2003 Kaufmännische Direktorin der Uniklinik und damit für die wirtschaftlichen Zahlen verantwortlich.

 
Die Prügel will niemand abbekommen
KrankenkassenKeiner will die Prügel

Die Kliniken im Land klagen über Finanznot. Die Krankenkassen hingegen sagen, für stationäre Behandlungen werde gut bezahlt. Die Landespolitik müsse nur ihre Instrumente gezielter ansetzen.

 
Eine Fusion  ist nicht die Rettung
Klinikverbünde in der KriseFusionen sind nicht die Rettung

[1] Die einstmals als vorbildlich gepriesenen Klinikverbünde in Oberschwaben und am Bodensee taumeln von einer zur anderen Krise. Am Ende, so die Sorge, greifen die Privaten zu.

 
„Das ist Raubbau an der Gesundheit“
Gastbeitrag: Die Not des Pflegepersonals„Das ist Raubbau an der Gesundheit“

In den Krankenhäusern wächst die Arbeitsbelastung für das Pflegepersonal. Wenn die Klinikträger Kosten eingespart haben, wurde meist im Pflegedienst gekürzt. Das geht so nicht mehr weiter, sagt der Arbeitnehmervertreter Jürgen Lippl.

 
Synergieeffekte für  drei Kreise
Kliniken in Baden-WürttembergSynergieeffekte für drei Landkreise

Zehn Kliniken in den drei Landkreisen Karlsruhe, Ludwigsburg und Enzkreis haben sich zur größten Klinik-Holding in Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Die Kooperation bringt Synergieeffekte in vielen Bereichen.

 
Sitzungen unter Polizeischutz
Gastbeitrag: Kliniken in BiberachSitzungen unter Polizeischutz

[1] Das Thema Kliniken kann hochemotional werden – so wie 2012 im Landkreis Biberach. Der dortige Landrat Heiko Schmid berichtet in einem Gastbeitrag von Schmähungen und Drohungen, denen er während des Verkaufsprozesses ausgesetzt war.