HirnforschungIn den Mühlen der Medien
In den Mühlen der Medien

So hatten sich die Leute des Human Brain Projects ihre Pressekonferenz nicht vorgestellt. Sie wollten zeigen, wie spannend das Gehirn ist und wie innovativ ihre Ansätze. Gefragt wurden sie aber nach dem Streit über die Realisierbarkeit und das Management des Projekts.

 
Von Rekord zu Rekord
CO2-EmissionenVon Rekord zu Rekord

Da weltweit nur wenig für den Klimaschutz getan wird, steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre von Jahr zu Jahr. Ist es da gerechtfertigt, jedes Jahr von einem neuen Rekord zu sprechen, um Druck auf die Politik zu machen? Einige meinen offenbar: ja.

 
Da beißt die Maus keinen Faden ab
Einzelstudien-SyndromDa beißt die Maus keinen Faden ab

In den Medien heißt es immer wieder, dass Forscher dieses oder jenes bewiesen hätten. Einzelstudien-Syndrom wird das genannt, denn endgültig beweisen kann eine einzelne Studie kaum etwas. Muss der Wissenschaftsjournalismus davon kuriert werden?

 
Was nie ein Mensch zuvor gesehen hat
Raumsonde RosettaWas nie ein Mensch zuvor gesehen hat

Was könnte Menschen für die Kometenmission Rosetta einnehmen? Die Aussicht auf Bodenproben packt nur wenige. Ein Flug dicht über der Oberfläche wäre etwas anderes. Auch beim Raumschiff Enterprise tritt die Wissenschaft manchmal in den Hintergrund.

 
Keine Zeit fürs Labor
ForschungsalltagKeine Zeit fürs Labor

Ein Professor von heute ist mehr als nur Forscher und Lehrer: Er leitet ein interdisziplinäres Team, kämpft um Fördermittel, berät die Politik und begeistert am Tag der offenen Tür die Gäste. Auch der Nachwuchs steht gehörig unter Druck.

 
4 Fotos
Industrie mit Theorie
Wissenschaftliche Tugenden (6)Industrie mit Theorie

Die Grundlagenforschung produziert allgemeingültige Erkenntnisse, die Industrie marktfähige Produkte. Die Produkte müssen nur funktionieren, hört man, man braucht sie nicht zu verstehen. Das Beispiel des Riesenmagnetowiderstands in Festplatten zeigt aber: Forschung kann auch nützlich sein.

 
Der Preis für die Werbung
Interview zur WissenschaftskommunikationDer Preis für die Werbung

Der Soziologe Peter Weingart hat sich besorgt über den Zustand der Wissenschaftskommunikation geäußert. Im Interview verteidigt er sich nun gegen die Kritik: Es gehe ihm genauso um die Fehler der Wissenschaftler wie um die der Medien.

 
Schreckgespenst der Desinformation
Kritik der Nationalen AkademieSchreckgespenst der Desinformation

Die Nationale Akademie der Wissenschaften will der Wissenschaft zu mehr Gehör verhelfen und kritisiert Journalisten für ihr Desinteresse und ihre mangelnde Fachkompetenz. Das hilft in der eigentlich sinnvollen Debatte nicht weiter.

 
Die Sonnen gehen jeden Tag anders unter
ExoplanetenDie Sonnen gehen jeden Tag anders unter

Ein Planet umkreist zwei Sterne – das kommt in der Science-Fiction oft vor. Tatooine aus „Star Wars“ ist so ein Fall. Inzwischen sind echte Exoplaneten dieser Art entdeckt worden. Ihre Sterne setzen ihnen zu, aber vielleicht nicht schlimm genug, um Leben zu verhindern.

 
Physiker im Zwielicht
Streit in der KosmologiePhysiker im Zwielicht

Hat der Urknall die Raumzeit in Schwingung versetzt? Physiker wollen das gemessen haben – es wäre eine nobelpreisverdächtige Entdeckung. Doch sie sind früh an die Öffentlichkeit gegangen, so dass nun auch die Debatte darüber auf offener Bühne ausgetragen wird.

 
Sind sie so wie wir?
MenschenaffenSind sie so wie wir?

Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos haben mehr im Kopf, als Menschen früher dachten. Sollten sie daher mehr Rechte bekommen? Was würden sie sich wünschen? Womöglich allzu Menschliches: Zigaretten, Bier, Chips und Fernsehen.

 
Der sechste Sinn
Wissenschaftliche Tugenden (5)Der sechste Sinn

Forscher müssen offen sein für überraschende Erkenntnisse – auch für unglaubliche Phänomene. Doch dann können Gespensterdebatten entstehen, in denen keiner glaubt, was er erforscht. Alle nutzen ihren Spürsinn bloß dazu, den Fehler zu finden. Nun ja: fast alle.

 
2 Fotos
Wie gewonnen, so zerronnen
Alchemie heuteWie gewonnen, so zerronnen

Den Stein der Weisen haben die Alchemisten nicht gefunden, aber das macht nichts: Man muss nur die richtigen Atome geschickt verschmelzen, um Gold und mehr herzustellen. Dafür suchen moderne Alchemisten etwas anderes: Elemente, die nicht gleich zerbrechen.

 
Forschung nach Wunsch der Politik
Agenda SettingForschung nach Wunsch der Politik

In der Alten Aula der Uni Heidelberg wird ein Forschungszentrum feierlich eröffnet: Die Ministerin ist begeistert, aber der Festredner findet die Forschungsthemen nicht ganz so interessant wie seine eigenen. Sollten die Heidelberger Wissenschaftler umdenken?

 
Die Liebe in Zeiten des Internets
„Her“ und „Him“Die Liebe in Zeiten des Internets

Wenn wir so weitermachen, entsteht im Netz irgendwann eine künstliche Intelligenz, die mehr Macht über uns hat, als uns lieb ist. Auf diese Gefahr wollen uns zwei neue Filme hinweisen. Aber die Protagonisten machen es den Computern auch leicht . . .

 
Politisieren geht über studieren
KlimawandelPolitisieren geht über studieren

Hat der Weltklimarat mit seinem Bericht irgendjemanden überzeugt, der nicht schon vorher an den Klimawandel glaubte? Der Psychologe Dan Kahan hält das für unwahrscheinlich: Partei zu sein ist wichtiger, als Argumente abzuwägen.

 
Wer’s glaubt, wird vernünftig
Der 13. BeitragWer’s glaubt, wird vernünftig

Wer bei der Zahl 13 an ein drohendes Unglück denkt, hat bloß versäumt, sich rechtzeitig gegen abergläubische Neigungen zu immunisieren. Wie das geht, verrät dieser Beitrag – sofern der Autor nicht das Pech hat, mit seinen Thesen auf der Nase zu landen.

 
Die Forschung im Fokus
WissenschaftsforschungDie Forschung im Fokus

Wissenschaftsforschung gibt es tatsächlich: In dieser Disziplin wird erforscht, wie Wissenschaftler forschen. Die Erkenntnisse könnten nützlich sein, um die Wissenschaft besser zu regulieren. Doch das Fach sei in einem desolaten Zustand, sagt ein Gutachten.

 
Früchte der fachübergreifenden Arbeit
Wissenschaftliche Tugenden (4)Frucht der fachübergreifenden Arbeit

Politiker und Geldgeber mögen es, wenn Wissenschaftler über den Horizont ihres Fachs hinausschauen. Und die Wissenschaftler fügen sich, wenigstens zum Schein, und bitten Kollegen anderer Disziplinen hinzu. Bringt das die Forschung voran?

 
8 Fotos
An der Grenze der Verständlichkeit
KosmologieAn der Grenze der Verständlichkeit

Mit einem Teleskop, das in der Öffentlichkeit nicht bekannt war, haben Astrophysiker etwas Sensationelles gemessen. Irgendwas mit Gravitationswellen und Urknall. Eine Presseschau am Tag danach.

 
2 Fotos
Gründlich geprüft wird hinterher
StammzellenGründlich geprüft wird hinterher

Eigentlich gibt die Wissenschaft kein schlechtes Bild ab: In kurzer Zeit werden Fehler wie in der Stammzellstudie von Haruko Obokata aufdeckt und veröffentlicht. Man wird sich aber daran gewöhnen müssen, dass der begutachtete Fachartikel seinen Nimbus verliert.