WissenschaftsforschungDie Forschung im Fokus
Die Forschung im Fokus

Wissenschaftsforschung gibt es tatsächlich: In dieser Disziplin wird erforscht, wie Wissenschaftler forschen. Die Erkenntnisse könnten nützlich sein, um die Wissenschaft besser zu regulieren. Doch das Fach sei in einem desolaten Zustand, sagt ein Gutachten.

 
Früchte der fachübergreifenden Arbeit
Wissenschaftliche Tugenden (4)Frucht der fachübergreifenden Arbeit

Politiker und Geldgeber mögen es, wenn Wissenschaftler über den Horizont ihres Fachs hinausschauen. Und die Wissenschaftler fügen sich, wenigstens zum Schein, und bitten Kollegen anderer Disziplinen hinzu. Bringt das die Forschung voran?

 
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An der Grenze der Verständlichkeit
KosmologieAn der Grenze der Verständlichkeit

Mit einem Teleskop, das in der Öffentlichkeit nicht bekannt war, haben Astrophysiker etwas Sensationelles gemessen. Irgendwas mit Gravitationswellen und Urknall. Eine Presseschau am Tag danach.

 
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Gründlich geprüft wird hinterher
StammzellenGründlich geprüft wird hinterher

Eigentlich gibt die Wissenschaft kein schlechtes Bild ab: In kurzer Zeit werden Fehler wie in der Stammzellstudie von Haruko Obokata aufdeckt und veröffentlicht. Man wird sich aber daran gewöhnen müssen, dass der begutachtete Fachartikel seinen Nimbus verliert.

 
Wer nichts wagt, bleibt dumm
Wissenschaftliche Tugenden (3)Wer nichts wagt, bleibt dumm

Wer schon weiß, was beim Experiment herauskommen wird, lernt nur wenig. Erkenntnis entsteht, wenn man etwas Unerwartetes beobachtet. Der Mediziner Harald zur Hausen musste viele Jahre auf seinen Heureka-Moment warten – er hatte Mut zum Risiko.

 
Denken ist Silber, Überprüfen ist Gold
Wissenschaftliche Tugenden (2)Denken ist Silber, Überprüfen ist Gold

Die Objektivität in der Wissenschaft beruht darauf, dass unabhängige Forscher die Ergebnisse bestätigen können. Doch wer kümmert sich um diese unbeliebte Arbeit? Die Fachkollegen – und auch die Journalisten – warten auf spannende Neuigkeiten.

 
Kein bisschen klüger
HirnforschungKein bisschen klüger

Natürlich hat die Neurowissenschaft in jüngster Zeit Fortschritte gemacht. Doch sie ist längst nicht so weit, wie sie vor zehn Jahren in einem Manifest vorhersagte. Nun melden sich andere Forscher in einem Memorandum zu Wort und fordern eine Neubesinnung.

 
Vom Wert des Zweifelns
Wissenschaftliche Tugenden (1)Vom Wert des Zweifelns

Klimaskeptiker und Kreationisten werfen der Wissenschaft vor, dogmatisch zu sein: Die Wissenschaft verrate ihr eigenes Ideal, immer kritisch zu bleiben. Wie reagiert man am besten auf diesen Vorwurf?

 
Die Pseudowissenschaft der Globuli
StreitfrageDie Pseudowissenschaft der Globuli

Darf man die wissenschaftliche Methode als Ideologie bezeichnen? Nein, sagt der zweite Kommentator Kai Kupferschmidt in einem Gastbeitrag, denn sie ist der beste Weg zur Erkenntnis. Wer das relativiert, verkennt die Bedeutung der empirischen Prüfung.

 
Die Wissenschaft der Venus
StreitfrageDie Wissenschaft der Venus

Darf man die wissenschaftliche Methode als Ideologie bezeichnen? Ja, sagt der erste Kommentator, denn es gibt keinen ausgezeichneten Weg zur Erkenntnis. Mit archäologischen Funden geht man zum Beispiel anders um als mit Elementarteilchen. Die Gegenrede folgt.

 
Spinnen die Amerikaner?
EvolutionstheorieSpinnen die Amerikaner?

Wenn es um wissenschaftsfeindliche Ansichten geht wie etwa gegen Charles Darwin, trauen wir den Amerikanern viel zu. Aber die Frage, wie Forschung und Religion zusammenpassen, treibt auch in Deutschland viele Menschen um.

 
Wie Wissenschaftler wirklich sind
Neue KolumneWie Wissenschaftler wirklich sind

So mancher stellt sich Wissenschaftler vor wie Mr. Spock: immer akkurat, nie um eine Idee verlegen und ansonsten ohne Interessen. Doch bei dieser Vorstellung ist die Enttäuschung programmiert. Wie gut, dass das selbst die Macher von Star Trek einsehen.