Mittwoch, 19.06.2013
Aktuell, vielseitig, flexibel Magdeburg - Die Auswirkungen von Klimawandel und veränderter Flächennutzung auf die Ökosysteme wollen Wissenschaftler in einem Langzeitexperiment untersuchen. Es soll heute im Beisein von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka in Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt gestartet werden. In dem Experiment sollen zum Beispiel auf einer Fläche unterschiedliche klimatische Bedingungen erzeugt werden. Das Vorhaben wird mit vier Millionen Euro von Bund und Land unterstützt.
Berlin - US-Präsident Barack Obama ist in Berlin eingetroffen. Die Air Force One mit Obama und seiner Familie an Bord landete am Abend auf dem Flughafen Tegel. Es ist Obamas erster Besuch in der deutschen Hauptstadt als amtierender Präsident. Er bleibt bis heute Abend. Am Brandenburger Tor will Obama eine mit Spannung erwartete Rede halten. Außerdem sind Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück geplant. Aus Sorge vor einem Anschlag sind bis zu 8000 Polizisten im Einsatz.
Brüssel - Die Finanzplanung für die Europäische Union in den Jahren 2014 bis 2020 bleibt zwischen dem Europaparlament und den EU-Regierungen weiter umstritten. Vertreter beider Seiten vertagten in der Nacht Verhandlungen über die Ausgaben in Höhe von rund einer Billion Euro. Alle Teilnehmer müssten weiter nachdenken, sagte eine EU-Diplomatin in Brüssel. Die Verhandlungen sollen heute fortgesetzt werden. Ohne Zustimmung des Europaparlaments kann der Finanzrahmen nicht in Kraft treten. Diplomaten sagten, es habe noch erhebliche Meinungsunterschiede gegeben.
Washington - In seiner mit Spannung erwarteten Rede am Brandenburger Tor in Berlin will US-Präsident Barack Obama den Westen an seine Verantwortung für die Welt erinnern. Es sei ein Aufruf an die Bürger und Regierungen, zu tun, was notwendig ist, damit wir in den kommenden 50 Jahren so viel Erfolg haben wie in den vergangenen 50, sagte Obamas Vize-Sicherheitsberater Ben Rhodes. Dabei wolle er durch die Erinnerung an Vergangenes eine "Energie heraufbeschwören", die sich auf die Herausforderungen der Zukunft anwenden lasse. Konkret denke er an Themen wie die Eindämmung von Atomwaffen in der Welt oder den Klimawandel.
Mexiko-Stadt - Archäologen haben auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán eine große Ruinenstadt entdeckt. Mit einer Ausdehnung von über 22 Hektar und Überresten von zahlreichen Gebäuden handele es sich um eine der größten Maya-Siedlungen der Region, teilte das Nationale Institut für Anthropologie mit. Im Dschungel des Bundesstaats Campeche seien unter anderem Reste von Pyramiden, Palästen und Wohnhäusern entdeckt worden. Die Wissenschaftler datierten die Blütezeit der Stadt auf 600 bis 900 nach Christus.

