Beinahe-Katastrophe
Bilder und Video von der Notlandung
ddp-bwb, veröffentlicht am 14.09.2009
Stuttgart - Am Flughafen Stuttgart ist am Montag eine mit 78 Personen besetzte Linienmaschine notgelandet. Nach Angaben der Fluggesellschaft Contact Air wurde ein Fluggast leicht verletzt. An Bord hatte sich auch SPD-Chef Franz Müntefering befunden, der unverletzt blieb. Grund für das Notmanöver waren offenbar Probleme mit dem Fahrwerk. Im Flugverkehr führte der Zwischenfall zu massiven Beeinträchtigungen. Die Start- und Landebahn in Stuttgart sollte bis zum Abend gesperrt bleiben.
Laut Polizei meldete die Crew, bestehend aus einem 60-jährigen Flugkapitän, einem 30-jährigen Copiloten und einer 27-jährigen Ausbildungs-Copilotin, beim Landeanflug Probleme mit dem Fahrwerk. Daraufhin sei sofort Großalarm am Flughafen Stuttgart ausgelöst worden. Nach Angaben von Contact Air ließ sich das Hauptfahrwerk nicht vollständig ausfahren - trotz mehrfacher Versuche der Cockpitcrew. Die Maschine musste deshalb mit nur teilweise ausgefahrenem Fahrwerk landen.
Die Polizei sprach von einem "glimpflichen Ausgang". Abgesehen von dem Leichtverletzten gab es fünf Personen, die einen Schock erlitten. Eine Flugbegleiterin kam vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden über Notrutschen aus dem Flugzeug gebracht und von Rettungskräften und Seelsorgern betreut.
Die Fluggesellschaft Contact Air ist Partner der Lufthansa. Bei dem Flug handelte es sich um den Linienflug LH 288. SPD-Chef Müntefering befand sich an Bord, um zur Wahlkampfveranstaltung auf der Feuerbacher Kirbe zu reisen. Nach Angaben von SPD-Generalsekretär Hubertus Heil verließ er das Flugzeug unversehrt. Heil betonte: "Wir sind froh und dankbar, dass alle Passagiere unverletzt sind." Ausdrücklich dankte er dem Piloten für dessen umsichtiges Verhalten.
Die Start- und Landebahn am Flughafen Stuttgart wurde zunächst komplett gesperrt. Die Sperrung sollte voraussichtlich bis zum Abend andauern. Nur kleinere Maschinen konnten ab dem Nachmittag vereinzelt über einen Rollweg starten. Passagiere mussten sich auf mehrstündige Verspätungen und Flugausfälle einrichten. Sie wurden vom Flughafen aufgefordert, sich an ihre jeweiligen Airlines zu wenden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BfU) hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen
Informationen zur Lage auf dem Flughafen Stuttgart "
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Das Flugzeug vom Typ Fokker 100 war den Angaben zufolge von Berlin-Tegel nach Stuttgart geflogen. An Bord waren 73 Fluggäste und fünf Besatzungsmitglieder. Der Abflug in Berlin erfolgte um 8.44 Uhr, die Notlandung war um 10.49 Uhr. Das 1995 gebaute Flugzeug hatte zuvor 31 465 Flugstunden und 33 541 Landungen absolviert. Zuletzt wurde es nach Angaben von Contact Air am 5. August umfassend überprüft.
Laut Polizei meldete die Crew, bestehend aus einem 60-jährigen Flugkapitän, einem 30-jährigen Copiloten und einer 27-jährigen Ausbildungs-Copilotin, beim Landeanflug Probleme mit dem Fahrwerk. Daraufhin sei sofort Großalarm am Flughafen Stuttgart ausgelöst worden. Nach Angaben von Contact Air ließ sich das Hauptfahrwerk nicht vollständig ausfahren - trotz mehrfacher Versuche der Cockpitcrew. Die Maschine musste deshalb mit nur teilweise ausgefahrenem Fahrwerk landen.
Die Polizei sprach von einem "glimpflichen Ausgang". Abgesehen von dem Leichtverletzten gab es fünf Personen, die einen Schock erlitten. Eine Flugbegleiterin kam vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden über Notrutschen aus dem Flugzeug gebracht und von Rettungskräften und Seelsorgern betreut.
Die Fluggesellschaft Contact Air ist Partner der Lufthansa. Bei dem Flug handelte es sich um den Linienflug LH 288. SPD-Chef Müntefering befand sich an Bord, um zur Wahlkampfveranstaltung auf der Feuerbacher Kirbe zu reisen. Nach Angaben von SPD-Generalsekretär Hubertus Heil verließ er das Flugzeug unversehrt. Heil betonte: "Wir sind froh und dankbar, dass alle Passagiere unverletzt sind." Ausdrücklich dankte er dem Piloten für dessen umsichtiges Verhalten.
Die Start- und Landebahn am Flughafen Stuttgart wurde zunächst komplett gesperrt. Die Sperrung sollte voraussichtlich bis zum Abend andauern. Nur kleinere Maschinen konnten ab dem Nachmittag vereinzelt über einen Rollweg starten. Passagiere mussten sich auf mehrstündige Verspätungen und Flugausfälle einrichten. Sie wurden vom Flughafen aufgefordert, sich an ihre jeweiligen Airlines zu wenden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BfU) hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen
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Kommentare (2)
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Markus Lochmann,
15.09.2009
Video vom Crash hier
http://www.youtube.com/watch?v=VFHXbj5eSgU
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