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Spitzenergebnisse

Die Wahl und ihre Superlative

Thomas Breining, veröffentlicht am 29.09.2009
Die diesjährigen Bundestagswahlen haben vor allem in der Region einige Superlativen zu bieten. Foto: Steinert

Pforzheim -
Die meisten Abgeordneten
hat der Wahlkreis Pforzheim, dort ist jede Couleur vertreten: Gunther Krichbaum (CDU), Katja Mast (SPD), Erik Schweikert (FDP), Memet Kilic (der eigentlich in Heidelberg wohnt für die Grünen) und Annette Groth, die in Stuttgart wohnt, für die Linken. Heidelberg, Stuttgart II, Karlsruhe-Stadt und Mannheim stellen vier; nur elf Wahlkreise haben einen Vertreter in Berlin.


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Die meisten Stimmen
hat der Neuling Alois Gerig (CDU) in Odenwald-Tauber erzielt. Er liegt mit 50,3 Prozent der Erststimmen als Einziger jenseits der 50 Prozent.

Den größten Abstand
zum Zweitplatzierten schaffte Clemens Binninger (CDU) im Wahlkreis Böblingen. Er holte 45.795 Stimmen mehr als Franziska Engehausen (SPD). Nur zur Veranschaulichung: Karin Maag (CDU) haben in Stuttgart II 43995 Voten für das Direktmandat gereicht.

Den kleinsten Abstand
gab es für Stefan Kaufmann (CDU) in Stuttgart I, der aber immerhin 6400 Stimmen mehr erhielt als Cem Özdemir von den Grünen.

Den größten Absturz
bei den Zweitstimmen gab es im Wahlkreis Rastatt für die SPD. Nicolette Kressl büßte um 12,4 Prozentpunkte ein; das entspricht einer Abnahme um 44 Prozent.

Den größten Zuwachs
bei den Zweitstimmen sicherten sich die Linken im Wahlkreis Biberach. Sie steigerten sich dort von 2,6 auf 5,8 Prozent, was einem Zuwachs um 107,1 Prozent entspricht.

Der älteste Abgeordnete
aus dem Land ist gleichzeitig auch der ältestgediente: Wolfgang Schäuble (CDU), Jahrgang 1942, ist seit 1972 im Bundestag. Sein Fraktionskollege Egon Jüttner aus Mannheim ist aber auch aus seinem Geburtsjahrgang.

Die jüngsten Abgeordneten
sind beide Jahrgang 1979. Der eine ist Steffen Bilger, der in Ludwigsburg das Direktmandat für die CDU holte. Der andere ist Florian Toncar (FDP) aus Böblingen; er trug dieses Etikett bereits vor vier Jahren.


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