Nobelpreis für Chemie
Drei Eiweißforscher geehrt
dpa, veröffentlicht am 07.10.2009
Stockholm - Die US-Wissenschaftler Venkatraman Ramakrishnan und Thomas A. Steitz sowie die Israelin Ada E. Jonath sind die diesjährigen Träger des Nobelpreises für Chemie. Das gab das Nobelkomitee am Mittwoch in Stockholm bekannt. Die drei Wissenschaftler werden ausgezeichnet für die Erforschung der Struktur und Funktion der Ribosomen, der in jeder Zelle vorhandenen Proteinfabriken.
Zwtl: Auch in Deutschland geforscht
Jonath ist erst die vierte Frau, die den Chemie-Nobelpreis erhält. Zuletzt wurde die Britin Dorothy Crowfoot Hodgkin im Jahr 1964 ausgezeichnet. Jonath hat auch in Deutschland geforscht: Am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin entwickelte sie als Gastprofessorin von 1979 bis 1983 die Grundlagen für die Kristallisation von Ribosomen. Von 1986 bis 2004 leitete sie eine Forschungsgruppe des Max-Planck-Instituts am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg. Der Preis für Chemie ist traditionell der dritte von insgesamt fünf, mit denen der 1896 verstorbene Preisstifter Alfred Nobel wissenschaftlichen Einsatz zugunsten der Menschheit fördern wollte.
Bislang wurden schon die Empfänger der Nobelpreise für Medizin und Physik bekanntgegeben, die Auszeichnungen für Literatur und Frieden folgen am Donnerstag und Freitag, der Preis für Wirtschaftswissenschaften am Montag. Jeder einzelne Nobelpreis ist mit zehn Millionen Kronen (1,09 Millionen Euro) dotiert. Die Preisverleihung erfolgt alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag Nobels.
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Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hob hervor, die Arbeit der Preisträger habe einerseits Grundlegendes für das wissenschaftliche Verständnis des Lebens gebracht, andererseits aber auch Forschern geholfen, Antibiotika gegen unterschiedliche Krankheiten zu entwickeln. Die drei Wissenschaftler hätten die Technik der Röntgenkristallografie angewandt, um die genaue Position jedes der hunderttausende Atome eines Ribosoms zu ermitteln, erklärte das Nobelkomitee.
Zwtl: Auch in Deutschland geforscht
Jonath ist erst die vierte Frau, die den Chemie-Nobelpreis erhält. Zuletzt wurde die Britin Dorothy Crowfoot Hodgkin im Jahr 1964 ausgezeichnet. Jonath hat auch in Deutschland geforscht: Am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin entwickelte sie als Gastprofessorin von 1979 bis 1983 die Grundlagen für die Kristallisation von Ribosomen. Von 1986 bis 2004 leitete sie eine Forschungsgruppe des Max-Planck-Instituts am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg. Der Preis für Chemie ist traditionell der dritte von insgesamt fünf, mit denen der 1896 verstorbene Preisstifter Alfred Nobel wissenschaftlichen Einsatz zugunsten der Menschheit fördern wollte.
Bislang wurden schon die Empfänger der Nobelpreise für Medizin und Physik bekanntgegeben, die Auszeichnungen für Literatur und Frieden folgen am Donnerstag und Freitag, der Preis für Wirtschaftswissenschaften am Montag. Jeder einzelne Nobelpreis ist mit zehn Millionen Kronen (1,09 Millionen Euro) dotiert. Die Preisverleihung erfolgt alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag Nobels.
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