Mercedes
Probleme mit neuem Diesel-Motor
AP, veröffentlicht am 09.10.2009
Stuttgart - Mercedes kämpft mit Qualitätsproblemen bei seinem neuen Dieselmotor. Bei dem Modell OM 651 sorge eine fehlerhafte Einspritztechnik des Zulieferers Delphi für Probleme, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Freitag in Stuttgart einen Bericht des "Handelsblatts". Der Motor sei in der E- und C-Klasse eingesetzt. "Es gibt Probleme mit der Einspritzdüse", sagte der Sprecher.
In Deutschland seien bislang bei 2.800 Fahrzeugen Fehler aufgetreten, so dass sie in die Werkstatt müssten. Insgesamt wurden in Deutschland 25.000 Fahrzeuge mit den entsprechenden Motoren ausgeliefert. Der Fehler äußert sich dem Bericht zufolge durch unrunden Lauf und eine Fehleranzeige auf dem Display. Das Fahrzeug schalte in einen Notmodus und drossele die Höchstgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer. Allerdings könne damit die nächste Werkstatt erreicht werden, ohne liegenzubleiben. Ursache seien "produktionsbedingte elektrische Fehler" vom Zulieferer Delphi.
Diese seien aber inzwischen abgestellt. Der Sprechers sagte auf Anfrage, es handele sich um keine Rückrufaktion. "Das ganze ist kein sicherheitsrelevantes Thema." Die betroffenen Kunden würden in den den nächsten Tagen informiert. Dem Bericht zufolge erhalten sie auch einen Gutschein über 200 Euro. Wie viele Fahrzeuge mit dem neuen Motor auch im Ausland ausgeliefert wurden, wollte der Sprecher nicht sagen. Delphi wollte sich nicht direkt zu den technischen Problemen äußern: Die Einspritztechnik sei ein komplexes System mit vielen Einflussfaktoren, sagte ein Sprecher dem Blatt zufolge.
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Diese seien aber inzwischen abgestellt. Der Sprechers sagte auf Anfrage, es handele sich um keine Rückrufaktion. "Das ganze ist kein sicherheitsrelevantes Thema." Die betroffenen Kunden würden in den den nächsten Tagen informiert. Dem Bericht zufolge erhalten sie auch einen Gutschein über 200 Euro. Wie viele Fahrzeuge mit dem neuen Motor auch im Ausland ausgeliefert wurden, wollte der Sprecher nicht sagen. Delphi wollte sich nicht direkt zu den technischen Problemen äußern: Die Einspritztechnik sei ein komplexes System mit vielen Einflussfaktoren, sagte ein Sprecher dem Blatt zufolge.
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