Wein-Präsentation
Esslingen eingemeindet
Matthias Ring, veröffentlicht am 20.11.2009
Esslingen - Ein bisschen erinnert es an den Werbespruch "Stuttgarts bestes Möbelhaus steht in Esslingen" – sind doch bei der diesjährigen Präsentation "Stuttgarts beste Weine" auch erstmals zwei Produzenten aus Esslingen dabei: die Weingärtner Esslingen und das Weingut Kusterer. Aber nun wollen wir nicht kleinlich sein. Von den 104 vorgestellten Spitzenweinen ist mit 54 immer noch die Mehrheit aus Stuttgart, so, wie man eben vom Anbaugebiet Stuttgart-Remstal spricht. Die Öffnung vor zwei Jahren hat der Veranstaltung ohnehin gut getan, und der Titel hat sich nach acht Jahren etabliert.
Die hiesigen Winzer, die sich inzwischen auch selbst so nennen dürfen, begrüßen die Öffnung über die Stadtgrenzen hinaus. Hans-Peter Wöhrwag sagt, man solle das "nicht so sehr von der engen Winzerseite aus sehen, sondern mehr die Heimat als Ganzes". Und der Kellermeister vom Collegium Wirtemberg, Martin Kurrle, sagt, es sei erfreulich, "wie sehr Stuttgart immer mehr mit Wein in Verbindung gebracht" werde, was zum einen am Engagement der Winzer selbst liege, aber auch am Wirken der Stuttgart Marketing GmbH.
So stellen am Sonntag im Haus der Wirtschaft 36 Erzeuger ihre besten Tropfen vor, die preislich zwischen 8,20 und 26 Euro beziehungsweise "auf Nachfrage" liegen. Neu aus Stuttgart vertreten sind der "aufstrebende Jungwinzer" Frank J. Haller sowie "das altbewährte, aber neu etablierte" Weingut Warth, wie Andrea Gehrlach von der Stuttgart Marketing sagt. Neuzugänge aus dem Remstal sind die Weingüter Bader und Rienth. Ansonsten liest sich die Liste der Aussteller wie das Who’s who der hiesigen Vorzeigeproduzenten mit den Namen Aldinger, Ellwanger, Haidle, Schnaitmann, aber natürlich auch mit so erfolgreichen Genossenschaften wie Weinmanufaktur Untertürkheim, Weingärtner Bad Cannstatt und Fellbacher Weingärtner.
Bei den Mitgliedern der VDP-Prädikatsweingüter, zu denen Hans-Peter Wöhrwag gehört, habe man sich bewusst auf jeweils einen besten Roten (als Cuvée) und einen Weißen (als großes Gewächs) beschränkt. Andere Aussteller kredenzen bis zu fünf verschiedene Tropfen, so auch das Weingut der Stadt Stuttgart.
Allen gemein aber ist die Qualitätsoffensive. Man wolle bewusst "nicht in die breite Masse" gehen, so Andrea Gehrlach. Doch bei aller Aufmerksamkeit, die sowohl die Veranstaltung als auch Stuttgarts Weine dank Marketingoffensiven wie einem demnächst neu erscheinenden Weinführer oder einer Internetseite, auf der die Produzenten ihre Termine publik machen können, inzwischen bundesweit bekommen – in der hiesigen Gastronomie gebe es "enormen Nachholbedarf", sagt Kurrle.
Viele Wirte haben immer noch keinen einheimischen Wein auf ihrer Karte. Deswegen wird wie im Vorjahr nach der öffentlichen Weinprobe am Sonntag zusätzlich am Montag ein Abend für geladene Gäste aus der Gastronomie angeboten. Und über den Titel der Veranstaltung könne man laut Wöhrwag irgendwann noch einmal nachdenken, vielleicht mit einer ergänzenden Unterzeile, in der die Wörter "Degustation" und "Region" vorkommen.
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So stellen am Sonntag im Haus der Wirtschaft 36 Erzeuger ihre besten Tropfen vor, die preislich zwischen 8,20 und 26 Euro beziehungsweise "auf Nachfrage" liegen. Neu aus Stuttgart vertreten sind der "aufstrebende Jungwinzer" Frank J. Haller sowie "das altbewährte, aber neu etablierte" Weingut Warth, wie Andrea Gehrlach von der Stuttgart Marketing sagt. Neuzugänge aus dem Remstal sind die Weingüter Bader und Rienth. Ansonsten liest sich die Liste der Aussteller wie das Who’s who der hiesigen Vorzeigeproduzenten mit den Namen Aldinger, Ellwanger, Haidle, Schnaitmann, aber natürlich auch mit so erfolgreichen Genossenschaften wie Weinmanufaktur Untertürkheim, Weingärtner Bad Cannstatt und Fellbacher Weingärtner.
Allen gemein ist die Qualitätsoffensive
Bei den Mitgliedern der VDP-Prädikatsweingüter, zu denen Hans-Peter Wöhrwag gehört, habe man sich bewusst auf jeweils einen besten Roten (als Cuvée) und einen Weißen (als großes Gewächs) beschränkt. Andere Aussteller kredenzen bis zu fünf verschiedene Tropfen, so auch das Weingut der Stadt Stuttgart.
Allen gemein aber ist die Qualitätsoffensive. Man wolle bewusst "nicht in die breite Masse" gehen, so Andrea Gehrlach. Doch bei aller Aufmerksamkeit, die sowohl die Veranstaltung als auch Stuttgarts Weine dank Marketingoffensiven wie einem demnächst neu erscheinenden Weinführer oder einer Internetseite, auf der die Produzenten ihre Termine publik machen können, inzwischen bundesweit bekommen – in der hiesigen Gastronomie gebe es "enormen Nachholbedarf", sagt Kurrle.
Viele Wirte haben immer noch keinen einheimischen Wein auf ihrer Karte. Deswegen wird wie im Vorjahr nach der öffentlichen Weinprobe am Sonntag zusätzlich am Montag ein Abend für geladene Gäste aus der Gastronomie angeboten. Und über den Titel der Veranstaltung könne man laut Wöhrwag irgendwann noch einmal nachdenken, vielleicht mit einer ergänzenden Unterzeile, in der die Wörter "Degustation" und "Region" vorkommen.
Stuttgarts beste Weine: Sonntag, 22. November, 11 bis 19 Uhr, König-Karl-Halle im Haus der Wirtschaft, Eintritt im Vorverkauf 13 Euro, Tageskasse 15 Euro
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