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Arbeitsplatzabbau bei Norgren
Gespräche vertagt
Artikel aus der Fellbacher Zeitung vom 27.11.2009
Fellbach (wz). Der Verhandlungen um den Arbeitsplatzabbau in der Firma Norgren sind am Mittwoch erneut vertagt worden. "Positiv kann man sagen, sie sind nicht gescheitert", sagt Jürgen Groß-Bounin von der IG Metall Esslingen, der die Proteste der Belegschaft und die Verhandlungen mit dem Betriebsrat begleitet. "Beide Seiten haben ein Interesse an einer Lösung. Es zeichnet sich aber keine ab."
Die Geschäftsleitung fordert weiterhin, dass 175 Stellen über alle drei deutschen Standorte abgebaut werden, 76 davon in Fellbach, 58 in Alpen und 41 in Großbettlingen. Dass die verbliebenen 60 Mitarbeiter in letzterem Werk dann nach Fellbach umziehen müssen, steht laut Groß-Bounin nicht mehr im Vordergrund: "Der Personalabbau ist Norgren wichtiger."
Die Geschäftsleitung legt jetzt ein Programm für freiwillig ausscheidende Mitarbeiter auf. "Dabei gehen wir mit", sagt der Gewerkschafter. Auch wird es weiterhin Kurzarbeit geben. Dagegen wehrt sich die Belegschaft dagegen, dass weitere Produktionen nach Tschechien verlagert werden: "Dies können wir so nicht akzeptieren."
Die Norgren GmbH wird im laufenden Jahr mit einem Defizit abschließen. Der Personalabbau soll dafür sorgen, dass Norgren im Jahr 2010 wenigstens wieder mit einer schwarzen Null abschließt. Daher rechnet Groß-Bounin damit, dass die Geschäftsleitung bald wieder betriebsbedingte Kündigungen plant.
Die Geschäftsleitung fordert weiterhin, dass 175 Stellen über alle drei deutschen Standorte abgebaut werden, 76 davon in Fellbach, 58 in Alpen und 41 in Großbettlingen. Dass die verbliebenen 60 Mitarbeiter in letzterem Werk dann nach Fellbach umziehen müssen, steht laut Groß-Bounin nicht mehr im Vordergrund: "Der Personalabbau ist Norgren wichtiger."
Die Geschäftsleitung legt jetzt ein Programm für freiwillig ausscheidende Mitarbeiter auf. "Dabei gehen wir mit", sagt der Gewerkschafter. Auch wird es weiterhin Kurzarbeit geben. Dagegen wehrt sich die Belegschaft dagegen, dass weitere Produktionen nach Tschechien verlagert werden: "Dies können wir so nicht akzeptieren."
Die Norgren GmbH wird im laufenden Jahr mit einem Defizit abschließen. Der Personalabbau soll dafür sorgen, dass Norgren im Jahr 2010 wenigstens wieder mit einer schwarzen Null abschließt. Daher rechnet Groß-Bounin damit, dass die Geschäftsleitung bald wieder betriebsbedingte Kündigungen plant.
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