| Lokale Veranstaltungen | Anzeigen-Service |
Ein ganzer Ort ist im Kepler-Fieber
Artikel aus der vom 28.12.2009
Das Internationale Jahr der Astronomie geht zu Ende - ein Jahr, das Weil der Stadt ganz besonders in den Mittelpunkt des Interesses gerückt hat. Denn vor genau 400 Jahren hat Weils "großer Sohn" Johannes Kepler sein Buch "Astronomia Nova" veröffentlicht. Zusammen mit dem ersten Blick in den Weltraum durch ein Fernrohr, den Galileo Galilei im gleichen Jahr gewagt hat, markiert dieses Werk die Geburtsstunde einer neuen Wissenschaft, der Astronomie, die sich nach 1609 endlich von ihrer älteren Schwester, der Sterndeutung, emanzipieren konnte.
Nicht nur für die Weiler Kepler-Gesellschaft hat 2009 also einen Anlass zum Feiern geboten. Ein ganzer Veranstaltungsreigen stand auf dem Programm, der überwiegend vom Enthusiasmus vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter getragen wurde. Den Startschuss markierte ein Festakt der Kepler-Gesellschaft im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Eine gute Gelegenheit, um die 10-Euro-Gedenkmünze "400 Jahre Kepler"sche Gesetze" vorzustellen, die eigens für das Jubiläum geprägt worden war.
Dass der Astronom aus Weil auch ein gutes "Marken-Image" hat, zeigte im März eine Briefmarkenausstellung im Ratssaal. Münzen und Geldscheine mit Raumfahrtmotiven gab es im Frühjahr ebenfalls zu sehen. Ein besonderer Tag für Sindelfingen war der 25. April: Das zweite stationäre "Einstein-Labor" ermöglicht es Schülern aus der Region, die Welt von Lichtgeschwindigkeit, Relativitätstheorie und Raumfahrt ganz praktisch zu erfahren.
Um Raumfahrt ging es auch im Beitrag der Weiler Kinderuni zum Keplerjahr. Mit der Landung des Raumschiffs Somnia auf dem Festplatz begann am 10. Mai eine umtriebige Zeit. Mehr als 8000 Kinder nutzten im Frühsommer die Gelegenheit, von Weil der Stadt aus zum Mars zu fliegen - und dort im (nachgebauten) Weltraumlabor Gesteinsproben zu untersuchen. Ein Unternehmen, das sich auch der echte Astronaut Ernst Messerschmidt nicht entgehen lassen wollte.
Doch auch für die etwas Älteren war 2009 viel geboten. Gleich zwei Ringvorlesungen an mehreren Universitäten befassten sich mit der modernen Astronomie und dem Beitrag, den Johannes Kepler für die Wissenschaft geleistet hat. In Weil der Stadt gab es eine Theateraufführung und eine Kepler-Tagung. Ausstellungen im Stadtarchiv und in der Stuttgarter Landesbibliothek beleuchten weitere historische Aspekte. Und über all dem kreist seit dem 7. März eine nach Kepler benannte Raumsonde der Nasa, die nicht nur mit dem Fernrohr nach fremden Planeten Ausschau hält. Der große Geist aus Weil der Stadt hätte daran bestimmt seine Freude.
Nicht nur für die Weiler Kepler-Gesellschaft hat 2009 also einen Anlass zum Feiern geboten. Ein ganzer Veranstaltungsreigen stand auf dem Programm, der überwiegend vom Enthusiasmus vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter getragen wurde. Den Startschuss markierte ein Festakt der Kepler-Gesellschaft im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Eine gute Gelegenheit, um die 10-Euro-Gedenkmünze "400 Jahre Kepler"sche Gesetze" vorzustellen, die eigens für das Jubiläum geprägt worden war.
Dass der Astronom aus Weil auch ein gutes "Marken-Image" hat, zeigte im März eine Briefmarkenausstellung im Ratssaal. Münzen und Geldscheine mit Raumfahrtmotiven gab es im Frühjahr ebenfalls zu sehen. Ein besonderer Tag für Sindelfingen war der 25. April: Das zweite stationäre "Einstein-Labor" ermöglicht es Schülern aus der Region, die Welt von Lichtgeschwindigkeit, Relativitätstheorie und Raumfahrt ganz praktisch zu erfahren.
Um Raumfahrt ging es auch im Beitrag der Weiler Kinderuni zum Keplerjahr. Mit der Landung des Raumschiffs Somnia auf dem Festplatz begann am 10. Mai eine umtriebige Zeit. Mehr als 8000 Kinder nutzten im Frühsommer die Gelegenheit, von Weil der Stadt aus zum Mars zu fliegen - und dort im (nachgebauten) Weltraumlabor Gesteinsproben zu untersuchen. Ein Unternehmen, das sich auch der echte Astronaut Ernst Messerschmidt nicht entgehen lassen wollte.
Doch auch für die etwas Älteren war 2009 viel geboten. Gleich zwei Ringvorlesungen an mehreren Universitäten befassten sich mit der modernen Astronomie und dem Beitrag, den Johannes Kepler für die Wissenschaft geleistet hat. In Weil der Stadt gab es eine Theateraufführung und eine Kepler-Tagung. Ausstellungen im Stadtarchiv und in der Stuttgarter Landesbibliothek beleuchten weitere historische Aspekte. Und über all dem kreist seit dem 7. März eine nach Kepler benannte Raumsonde der Nasa, die nicht nur mit dem Fernrohr nach fremden Planeten Ausschau hält. Der große Geist aus Weil der Stadt hätte daran bestimmt seine Freude.
Mehr Leonberger Kreiszeitung
Anzeigen
Veranstaltungen
Finden Sie
Heute können Sie aus 490 Veranstaltungsterminen auswählen
StZ ePaper
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten
Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.



