1:0 im Derby
Marica sichert dritten Sieg für VfB
Martin Haar aus Freiburg, veröffentlicht am 22.01.2010
Freiburg - Eins, zwei drei - so kann es weitergehen. Mit dem dritten Bundesligasieg in Folge hat sich der VfB Stuttgart wieder ein kleines Stück vom Tabellenkeller abgesetzt. Ciprian Marica traf am Freitagabend zum 1:0 (1:0) beim SC Freiburg.
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Mehr Erfahrung, mehr Qualität, mehr Engagement und die reifere Spielanlage: Die Vorteile lagen in diesem Derby gegen den Abstieg aufseiten des VfB, der das Spiel und den Gegner dann auch prompt dominierte. Dass es dennoch ein hartes Stück Arbeit wurde, lag an der mangelnden Konsequenz der Roten im Abschluss. "Da müssen wir zielstrebiger werden", monierte Manager Horst Heldt, der nach der Pause mehr zittern musste, als ihm lieb war: Da konnte der VfB unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw nicht an seine starke Leistung vor dem Wechsel anknüpfen, baute ab und leistete sich zu viele Nachlässigkeiten.
Immerhin: Es reichte zum Sieg, weil Ciprian Marica in der 41. Minute goldrichtig stand. Nach einem Einwurf von Cristian Molinaro spielte Alexander Hleb den Ball in die Tiefe, Pawel Pogrebnjak legte quer auf den Rumänen, der zu seinem achten Bundesligatreffer vollendete. "Es war ein verdienter Sieg", sagte Trainer Christian Gross, unter dem der VfB weiter ungeschlagen ist, "aber wir müssen uns weiter verbessern."
Nach einer knappen Viertelstunde legte die Mannschaft alle Zurückhaltung ab. Erst prüfte Georg Niedermeier per Kopfball SC-Schlussmann Simon Pouplin, dann ging es Schlag auf Schlag.
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14. Minute: Beim Freistoß tippte Alexander Hleb den Ball an, Pawel Pogrebnjak zog aus 18 Metern ab und zwang Pouplin zu einer Parade.
16. Minute: Roberto Hilbert trat den nächsten Freistoß, Marica verfehlte beim Kopfball das Tor aus zehn Metern knapp.
18. Minute: Dritter Freistoß in kürzester Zeit, Hleb schlug den Ball nach innen auf Niedermeier, doch dem Innenverteidiger strich die Kugel über den Kopf.
Drei gefährliche Standards, dreimal ohne Erfolg. Der VfB war das aggressivere Team, gab den Ton an und zwang dem Gegner sein Spiel auf. Pogrebnjak zog aus zehn Metern ab - übers Tor (28.). Freiburg konnte sich kaum befreien, nur Felix Bastians behielt die Übersicht: Sein Schuss strich am langen Eck vorbei ins Aus (30.), ebenso zwei Schussversuche von Daniel Caligiuri (34. und 37.).
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Mit der Führung im Rücken drängten die Roten nach dem Wechsel weiter. Einen Schuss von Roberto Hilbert schlug Ömer Toprak in höchster Not von der Torlinie (48.). Und dann lag der Ball unvermittelt im Tor von Sven Ulreich, der nach überstandener Gehirnerschütterung fehlerfrei spielte. Nach Protesten des VfB erkannte Schiedsrichter Felix Brych den Treffer von Papiss Demba Cissé zu Recht ab - Kapitän Heiko Butscher hatte den Ball in Abseitsstellung ins Tor abgefälscht (62.). Für Freiburg war es das Zeichen zum Aufbruch. Der Absteiger rückte auf, ging hohes Risiko, der VfB dagegen schaffte nur noch wenig Entlastung: Niedermeier klärte gegen Bastians auf der Linie (76.). Dennoch hätte der VfB sogar fast mit 2:0 gewonnen: Marica erzielte sein zweites Tor (86.), hatte dabei aber das Bein zu hoch - Brych erkannte den Treffer wegen gefährlichen Spiels nicht an.
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Mehr Erfahrung, mehr Qualität, mehr Engagement und die reifere Spielanlage: Die Vorteile lagen in diesem Derby gegen den Abstieg aufseiten des VfB, der das Spiel und den Gegner dann auch prompt dominierte. Dass es dennoch ein hartes Stück Arbeit wurde, lag an der mangelnden Konsequenz der Roten im Abschluss. "Da müssen wir zielstrebiger werden", monierte Manager Horst Heldt, der nach der Pause mehr zittern musste, als ihm lieb war: Da konnte der VfB unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw nicht an seine starke Leistung vor dem Wechsel anknüpfen, baute ab und leistete sich zu viele Nachlässigkeiten.
Immerhin: Es reichte zum Sieg, weil Ciprian Marica in der 41. Minute goldrichtig stand. Nach einem Einwurf von Cristian Molinaro spielte Alexander Hleb den Ball in die Tiefe, Pawel Pogrebnjak legte quer auf den Rumänen, der zu seinem achten Bundesligatreffer vollendete. "Es war ein verdienter Sieg", sagte Trainer Christian Gross, unter dem der VfB weiter ungeschlagen ist, "aber wir müssen uns weiter verbessern."
Nach einer knappen Viertelstunde legte die Mannschaft alle Zurückhaltung ab. Erst prüfte Georg Niedermeier per Kopfball SC-Schlussmann Simon Pouplin, dann ging es Schlag auf Schlag.
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14. Minute: Beim Freistoß tippte Alexander Hleb den Ball an, Pawel Pogrebnjak zog aus 18 Metern ab und zwang Pouplin zu einer Parade.
16. Minute: Roberto Hilbert trat den nächsten Freistoß, Marica verfehlte beim Kopfball das Tor aus zehn Metern knapp.
18. Minute: Dritter Freistoß in kürzester Zeit, Hleb schlug den Ball nach innen auf Niedermeier, doch dem Innenverteidiger strich die Kugel über den Kopf.
Drei gefährliche Standards, dreimal ohne Erfolg. Der VfB war das aggressivere Team, gab den Ton an und zwang dem Gegner sein Spiel auf. Pogrebnjak zog aus zehn Metern ab - übers Tor (28.). Freiburg konnte sich kaum befreien, nur Felix Bastians behielt die Übersicht: Sein Schuss strich am langen Eck vorbei ins Aus (30.), ebenso zwei Schussversuche von Daniel Caligiuri (34. und 37.).
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Mit der Führung im Rücken drängten die Roten nach dem Wechsel weiter. Einen Schuss von Roberto Hilbert schlug Ömer Toprak in höchster Not von der Torlinie (48.). Und dann lag der Ball unvermittelt im Tor von Sven Ulreich, der nach überstandener Gehirnerschütterung fehlerfrei spielte. Nach Protesten des VfB erkannte Schiedsrichter Felix Brych den Treffer von Papiss Demba Cissé zu Recht ab - Kapitän Heiko Butscher hatte den Ball in Abseitsstellung ins Tor abgefälscht (62.). Für Freiburg war es das Zeichen zum Aufbruch. Der Absteiger rückte auf, ging hohes Risiko, der VfB dagegen schaffte nur noch wenig Entlastung: Niedermeier klärte gegen Bastians auf der Linie (76.). Dennoch hätte der VfB sogar fast mit 2:0 gewonnen: Marica erzielte sein zweites Tor (86.), hatte dabei aber das Bein zu hoch - Brych erkannte den Treffer wegen gefährlichen Spiels nicht an.
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