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Der Ball nicht immer in den richtigen Händen
Artikel aus der Fellbacher Zeitung vom 26.01.2010
Im Basketball-Sport kann es gegen Ende eines Spiels ganz schön eng zugehen. Da entscheiden sich Begegnungen erst in den finalen Sekunden. Das wissen auch die Basketballer des SV Fellbach, obwohl es bei ihnen zuletzt überhaupt nicht so eng zuging. Bei der TS Göppingen und bei der SV Böblingen hat die Mannschaft um den Trainer Tommie Tate in diesem Jahr in der zweiten Regionalliga schon mit 29 respektive 25 Punkten Unterschied verloren. Im Spiel gegen den Tabellendritten TV Derendingen am Sonntag sah es zunächst so aus, als könnten die Gastgeber wiederum nicht mithalten mit ihren Gegnern. Zur Halbzeit lagen sie mit 38:55 im Rückstand. Doch vier Minuten vor Schluss schaffte der Kapitän Tomislav Martinovic mit einem Wurf aus der Drei-Punkte-Distanz den 72:72-Ausgleich. Es war sogar ein Sieg möglich, doch am Ende gewannen die Gäste vom TV Derendingen mit 80:75.
Was die Basketballer des SV Fellbach auch wissen sollten: In den entscheidenden Momenten gegen Ende des Spiels bekommt für gewöhnlich der Spieler den Ball, der es gewohnt ist, Verantwortung zu übernehmen. Das ist beim SV Fellbach der Kapitän Tomislav Martinovic, der schon des Öfteren bewiesen hat, dass er ein Spiel mit einem Wurf entscheiden kann. Tomislav Martinovic ist in der Basketballer-Sprache der Go-to-Guy, der Mann, zu dem der Ball in diesen Situationen muss. Doch in den entscheidenden Momenten am Sonntag wartete Tomislav Martinovic vergeblich auf den Ball und die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Stattdessen warf Paul Schwarzenberger - daneben. Oder Viktor Kari warf - daneben. Die Gäste nutzten diese vergebenen Chancen und gewannen letztlich den Regionalliga-Vergleich mit ihrem Fellbacher Konkurrenten.
Damir Mandir wäre übrigens auch ein geeigneter Adressat gewesen für den Ball. Und Damir Mandir war tatsächlich dabei vor den etwa 80 Zuschauern in der Gäuäckerhalle I in Fellbach. Der 28-Jährige hatte sich nach der vergangenen Saison eine Auszeit genommen, steht jetzt aber zumindest bis zum Ende dieser Spielzeit wieder im Kader des SVF. "Das bringt uns sehr viel, dass Damir zurück ist", sagt Tomislav Martinovic. Auch vor dem Hintergrund, dass der US-Amerikaner Clarence Petersen verletzungsbedingt bis zum Saisonende ausfallen wird. Am Sonntag hat der Einsatz von Damir Mandir zwar noch nicht zum Erfolg geführt, aber das Engagement war beim Rückkehrer deutlich zu spüren. Und er hat damit auch seine Mitspieler angesteckt, die sich gesteigert haben im Vergleich zu den jüngsten Niederlagen. Nur am Ende des Spiels, in den entscheidenden Momenten, da hätten sie den Ball mal lieber in die Hände von Tomislav Martinovic gegeben.
SV Fellbach: Martinovic (24), Vidacak (17), Intzes (13), Mandir (6), Buchwald (6), Zelic (5), Ay (3), Schwarzenberger (1), Kari, Pohler, Sieghart, Sevkovich.
Was die Basketballer des SV Fellbach auch wissen sollten: In den entscheidenden Momenten gegen Ende des Spiels bekommt für gewöhnlich der Spieler den Ball, der es gewohnt ist, Verantwortung zu übernehmen. Das ist beim SV Fellbach der Kapitän Tomislav Martinovic, der schon des Öfteren bewiesen hat, dass er ein Spiel mit einem Wurf entscheiden kann. Tomislav Martinovic ist in der Basketballer-Sprache der Go-to-Guy, der Mann, zu dem der Ball in diesen Situationen muss. Doch in den entscheidenden Momenten am Sonntag wartete Tomislav Martinovic vergeblich auf den Ball und die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Stattdessen warf Paul Schwarzenberger - daneben. Oder Viktor Kari warf - daneben. Die Gäste nutzten diese vergebenen Chancen und gewannen letztlich den Regionalliga-Vergleich mit ihrem Fellbacher Konkurrenten.
Damir Mandir wäre übrigens auch ein geeigneter Adressat gewesen für den Ball. Und Damir Mandir war tatsächlich dabei vor den etwa 80 Zuschauern in der Gäuäckerhalle I in Fellbach. Der 28-Jährige hatte sich nach der vergangenen Saison eine Auszeit genommen, steht jetzt aber zumindest bis zum Ende dieser Spielzeit wieder im Kader des SVF. "Das bringt uns sehr viel, dass Damir zurück ist", sagt Tomislav Martinovic. Auch vor dem Hintergrund, dass der US-Amerikaner Clarence Petersen verletzungsbedingt bis zum Saisonende ausfallen wird. Am Sonntag hat der Einsatz von Damir Mandir zwar noch nicht zum Erfolg geführt, aber das Engagement war beim Rückkehrer deutlich zu spüren. Und er hat damit auch seine Mitspieler angesteckt, die sich gesteigert haben im Vergleich zu den jüngsten Niederlagen. Nur am Ende des Spiels, in den entscheidenden Momenten, da hätten sie den Ball mal lieber in die Hände von Tomislav Martinovic gegeben.
SV Fellbach: Martinovic (24), Vidacak (17), Intzes (13), Mandir (6), Buchwald (6), Zelic (5), Ay (3), Schwarzenberger (1), Kari, Pohler, Sieghart, Sevkovich.
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