StZ-Umfrage

Zukunft der Arbeit

stz, veröffentlicht am 29.04.2005
Foto: stz

Nur zwei Prozent der Erwerbstätigen erwarten, dass sie in fünf Jahren arbeitslos sein werden. Dieses Ergebnis hat das Institut für Marktforschung in Leipzig ermittelt. Fast zwei Drittel glauben, dass ihr eigener Arbeitsplatz auf absehbare Zeit sicher ist. In Ostdeutschland sind 56 Prozent dieser Ansicht, in Westdeutschland sogar 67 Prozent. Nicht einmal die Hälfte der Beschäftigten würden laut dieser repräsentativen Umfrage für eine neue Stelle den Wohnort wechseln. Die meisten würden aber längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. 57 Prozent wären zum Beispiel bereit, bis zu einer Stunde je Wegstrecke zu pendeln. Vier von fünf Befragten hielten auch Lohneinbußen für akzeptabel, wenn sie unter dieser Bedingung den Arbeitsplatz sichern könnten. Jeder vierte würde Abschläge von fünf hinnehmen, jeder Dritte sogar zehn Prozent weniger Geld.

Die Höhe des Verdienstes spielt für 37 Prozent der Befragten eine zentrale Rolle bei der Wahl des Arbeitsplatzes. Noch wichtiger aber sind verlässliche Arbeitszeiten (56 Prozent) und eine interessante Beschäftigung (73 Prozent). Frauen erscheinen laut Umfrage weniger mobil und flexibel als Männer: Sie sind in geringerer Zahl zu berufsbedingten Umzügen bereit und legen deutlich mehr Wert auf einen geregelten Feierabend.

Glaubt man dem US-Ökonomen Jeremy Rifkin, werden die Deutschen in Zukunft weit mehr Freizeit haben, als ihnen lieb ist. „Wir vollziehen gerade einen Wandel hin zu einem Markt, der zum allergrößten Teil ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert“, sagt Rifkin im Interview mit der Stuttgarter Zeitung. „Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein.“ Die deutsche Diskussion um die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland hält Rifkin für Augenwischerei. „Der wirkliche Jobkiller ist der technologische Fortschritt. Aber davon hören Sie von den Politikern kein Wort“, sagt Rifkin, der seit 1977 ein eigenes Wirtschaftsforschungsinstitut in Washington führt.
 

Was verdienen Abgeordnete?

Politikerzulagen werden öffentlich

Viele Parlamentarier erhalten Zulagen, von denen die Öffentlichkeit wenig weiß. Nach jahrelangem Streit ist eine Einigung über die Extrazahlungen für die Abgeordneten im Stuttgarter Landtag in Sicht.mehr

Diözese Rottenburg-Stuttgart

Neue Missbrauchsfälle aufgedeckt

Im Kapuzinerorden in Bad Mergentheim und in der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind neue Missbrauchsfälle bekanntgeworden. mehr
Anzeigen

Ausgewählte Adressen

Polizeibericht
Nach dem Mord in Stuttgart-Süd  War die Tat kaltblütig geplant?
1000 Liter Diesel ausgelaufen  Güterzug in Bad Cannstatt entgleist
Jugendliche unter Alkoholeinfluss  Lokführer bedroht und geschlagen
Nachrichten-Ticker
13:53 Keine Austrittswelle nach Missbrauchsskandal »
13:21 Ab Donnerstag Frühling in Sicht »
13:13 EU-Parlament für neue Lebensmittelkennzeichnung »
12:50 Robbe sieht entwürdigende Rituale bei Bundeswehr als Einzelfälle »
12:46 Lehman Brothers soll unter dem Namen Lamco weiterleben »
1  2  3  4  5  6  7    weiter
Anzeigen

Sonderthemen

Peter Kraus live

Die Stuttgarter Zeitung bietet ihren Abonnenten vergünstigte Karten für das Open-Air-Konzert von Peter Kraus.

Jetzt Karten sichern mehr

Eine Reise wert

Auf der Sonnenseite des Schwarzwalds

ANZEIGE Auszeit in einer bezaubernden Urlaubsidylle. Die Ferienregion ist idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Rings um Sasbachwalden liegen in alle Himmelrichtungen verstreut sehenswerte Orte und Attraktionen. mehr
Aktuelle Videos
Machen Sie bei unserem Oster-Gewinnspiel mit. Der Gewinner darf sich über einen Einkaufsgutschein im Wert von 400,- Euro von unserem Partner Transvelo freuen. klicken Sie hier!
Aktuelle Leser-Kommentare
Aus dem Artikel "Oettinger verteidigt Exportpolitik"
Autoverkäufe im übrigen Europa besser als im gesundgesparten Deutschland
Von Raoul
Aus dem Artikel "Kurve außer Kontrolle"
@mike
Von sveno69
Aus dem Artikel "Hotel Silber droht Abriss"
Timo Brunkes Worte in Gemeinderats Ohr!
Von Ulrike Braun
Aus dem Artikel "Tim K.'s Vater will nicht vor Gericht"
Prozess gegen Vater von Tim K.
Von 100 km vom Tatort entfernt
Veranstaltungen

16.03. | Club Bett

Salsa Romántica

Let's livin' la vida loca! mehr
Finden Sie
Heute können Sie aus 306 Veranstaltungsterminen auswählen
StZ ePaper
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten

Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.
Abonnement-Prämien
Werben Sie einen Freund als Abonnent der Stuttgarter Zeitung. Für jede Empfehlung erhalten Sie eine Prämie aus unserem Shop.
Anzeige



 
nach oben