Stamford/USA - Pete Perillo ist 92 Jahre alt und geht immer noch zur Arbeit. Er spricht ein Gebet, dann macht er sich in Uniform auf den Weg, das städtische Gerichtsgebäude zu bewachen. Ich komme jeden Tag. Diese Leute halten mich am Leben", sagt Perillo. Der Greis arbeitet als Bediensteter am Kammergericht von Stamford im US-Staat Connecticut, eine Waffe trägt er nicht. Perillo gehört zu der wachsenden Zahl von Menschen in den USA, für die das Wort Rentenalter seine Bedeutung verloren hat. Sie bleiben immer länger in ihrem Beruf - einige, weil es ihnen Spaß macht, andere, weil sie anders nicht über die Runden kommen.
Irene Olson hatte früher ein eigenes Hutgeschäft in Milford im US-Staat Connecticut. Jetzt arbeitet die inzwischen 95-Jährige 20 Stunden in der Woche Woche in einem Seniorenzentrum der Stadt. Sie tut es, um die steigenden Steuern und Umlagen für ihr Haus zu bezahlen. "Wenn ich nur die Rente hätte, könnte ich mir kein eigenes Haus leisten", sagt Olson, die vor rund 20 Jahren ihren Mann verlor.
"Dass ich arbeite, kommt mir ganz normal vor. Ich habe es mein Leben lang getan." Sorge macht Olson nur, dass sie im Falle eines Unfalls wegen ihres Alters den Führerschein verlieren könnte. Denn sie kommt mit dem Auto zur Arbeit.
Noch drei Jahre älter und immer noch voll im Beruf ist Sally Gordon. Die 98-Jährige ist stellvertretende Zeremonienmeisterin im Parlament von Nebraska. "Ich bin gerne in der Öffentlichkeit", sagt sie. "Mein Haus macht viel Arbeit. Alles ist sehr teuer, gesundheitlich geht es mir gut, und ich will mich nicht auf andere verlassen."
Rund 6,4 Prozent der Amerikaner im Alter von 75 Jahren und darüber, das sind gut eine Million Menschen, haben im vergangenen Jahr gearbeitet. Vor zehn Jahren waren es nach Angaben des Arbeitsministeriums noch 634.000, entsprechend 4,7 Prozent der Altersgruppe. Von den Menschen im Alter von 80 Jahren und darüber haben im vergangenen Jahr immerhin auch noch 3,4 Prozent oder 318.000 gearbeitet. Vor zehn Jahren waren es nach diesen Angaben erst 188.000 oder 2,7 Prozent der Altersgruppe.
Irene Olson hatte früher ein eigenes Hutgeschäft in Milford im US-Staat Connecticut. Jetzt arbeitet die inzwischen 95-Jährige 20 Stunden in der Woche Woche in einem Seniorenzentrum der Stadt. Sie tut es, um die steigenden Steuern und Umlagen für ihr Haus zu bezahlen. "Wenn ich nur die Rente hätte, könnte ich mir kein eigenes Haus leisten", sagt Olson, die vor rund 20 Jahren ihren Mann verlor.
"Dass ich arbeite, kommt mir ganz normal vor. Ich habe es mein Leben lang getan." Sorge macht Olson nur, dass sie im Falle eines Unfalls wegen ihres Alters den Führerschein verlieren könnte. Denn sie kommt mit dem Auto zur Arbeit.
Noch drei Jahre älter und immer noch voll im Beruf ist Sally Gordon. Die 98-Jährige ist stellvertretende Zeremonienmeisterin im Parlament von Nebraska. "Ich bin gerne in der Öffentlichkeit", sagt sie. "Mein Haus macht viel Arbeit. Alles ist sehr teuer, gesundheitlich geht es mir gut, und ich will mich nicht auf andere verlassen."
Rund 6,4 Prozent der Amerikaner im Alter von 75 Jahren und darüber, das sind gut eine Million Menschen, haben im vergangenen Jahr gearbeitet. Vor zehn Jahren waren es nach Angaben des Arbeitsministeriums noch 634.000, entsprechend 4,7 Prozent der Altersgruppe. Von den Menschen im Alter von 80 Jahren und darüber haben im vergangenen Jahr immerhin auch noch 3,4 Prozent oder 318.000 gearbeitet. Vor zehn Jahren waren es nach diesen Angaben erst 188.000 oder 2,7 Prozent der Altersgruppe.
Anzeigen
Ausgewählte Adressen
Sonderthemen
Anzeigen
Machen Sie bei unserem Oster-Gewinnspiel mit. Der Gewinner darf sich über einen Einkaufsgutschein im Wert von 400,- Euro von unserem Partner Transvelo freuen. klicken Sie hier!
Veranstaltungen
Finden Sie
Heute können Sie aus 379 Veranstaltungsterminen auswählen
StZ ePaper
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten
Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.
Anzeige
Abonnement-Prämien
Werben Sie einen Freund als Abonnent der Stuttgarter Zeitung.
Für jede Empfehlung erhalten Sie eine Prämie aus unserem Shop.









