Guillermo Martinez
Die Pythagoras-Morde
Bettina Schwoch, AP, veröffentlicht am 06.06.2005
Foto: Verlag
Unmittelbar nach seiner Ankunft in der englischen Universitätsstadt Oxford findet ein argentinischer Student zusammen mit dem Mathematikprofessor Arthur Seldom seine kränkliche Vermieterin Mrs. Eagleton ermordet in ihrem Haus auf. Seldom, eine Koryphäe auf seinem Fachgebiet, wurde durch eine Nachricht zum Haus der alten Dame gelockt. Leider ist die Notiz, die mit den Worten "Die Nummer eins in der Reihe" begann, verloren gegangen. Inspektor Petersen ist davon nicht sehr begeistert.
Dann taucht eine weitere Nachricht im mathematischen Institut auf. Dieses Mal wird ein sterbenskranker Mann im Krankenhaus getötet, der als Zweiter in der Reihe angekündigt worden war. Das Morden hört nicht auf. Gemeinsam versuchen der Südamerikaner und Seldom, der außerdem Autor eines Buches über die Logik von Serienmördern ist, dem Geheimnis der mathematischen Symbolik am Ende jeder Notiz auf die Spur zu kommen. Petersen kann nur hoffen, dass durch ihre Logik weitere Morde verhindert werden können.
Der argentinische Autor Guillermo Martinez zeigt in seinem Debütroman "Die Pythagoras-Morde", dass es auch Thriller der anderen Art geben kann - ohne Brutalität, literweise Blut und unnötige Klischees. Geschickt vermischt der Autor in dem flüssig geschriebenen Krimi die Morde, die Ermittlungen und die Logik der Mathematik. Erfrischend ist zudem, dass Martinez völlig von der üblichen Krimischreibweise abweicht. Seine einzelnen Charakteren wirken sehr lebendig und lebensecht. Und die mathematischen Exkurse des Autors sind durchweg verständlich. Martinez' Thriller verspricht auf jeden Fall Spannung bis zur letzten Seite. Schade ist nur, dass der äußerst pfiffige argentinische Student bis zum Schluss namenlos bleibt.
Dann taucht eine weitere Nachricht im mathematischen Institut auf. Dieses Mal wird ein sterbenskranker Mann im Krankenhaus getötet, der als Zweiter in der Reihe angekündigt worden war. Das Morden hört nicht auf. Gemeinsam versuchen der Südamerikaner und Seldom, der außerdem Autor eines Buches über die Logik von Serienmördern ist, dem Geheimnis der mathematischen Symbolik am Ende jeder Notiz auf die Spur zu kommen. Petersen kann nur hoffen, dass durch ihre Logik weitere Morde verhindert werden können.
Der argentinische Autor Guillermo Martinez zeigt in seinem Debütroman "Die Pythagoras-Morde", dass es auch Thriller der anderen Art geben kann - ohne Brutalität, literweise Blut und unnötige Klischees. Geschickt vermischt der Autor in dem flüssig geschriebenen Krimi die Morde, die Ermittlungen und die Logik der Mathematik. Erfrischend ist zudem, dass Martinez völlig von der üblichen Krimischreibweise abweicht. Seine einzelnen Charakteren wirken sehr lebendig und lebensecht. Und die mathematischen Exkurse des Autors sind durchweg verständlich. Martinez' Thriller verspricht auf jeden Fall Spannung bis zur letzten Seite. Schade ist nur, dass der äußerst pfiffige argentinische Student bis zum Schluss namenlos bleibt.
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