Samstag, 25.05.2013
Aktuell, vielseitig, flexibel Dortmund - Die Dortmunder Polizei sieht keine Gefahren bei einem Besuch der Public-Viewing-Veranstaltungen zum Finale der Champions-League. Man gehe davon aus, dass die Veranstaltungen sicher seien, sagte Polizeisprecher Gisbert Hoffmann in Dortmund. Die Sicherheitsmaßnahmen seien nicht noch einmal verstärkt worden, weil sie sowieso schon hoch seien. Es bestehe kein Grund zur Sorge. Das Bundeskriminalamt hat laut "Spiegel online" Hinweise auf Anschlagpläne von Islamisten gegen Fußball-Fans in Deutschland.
Paris - Gegen IWF-Chefin Christine Lagarde wird vorerst kein Anklageverfahren wegen Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Mittel eingeleitet. Die 57-Jährige konnte den französischen Gerichtshof der Republik am Abend nach zweitägiger Vernehmung als "verdächtige Zeugin" verlassen. Das bedeutet, dass Indizien für die Beteiligung an einer Straftat vorliegen, diese aber nicht für ein Anklageverfahren ausreichen. Hintergrund ist eine millionenschwere Entschädigung aus der Staatskasse für den Geschäftsmann Bernard Tapie. Lagarde war damals Wirtschaftsministerin in Frankreich.
Berlin - Das Bundeskriminalamt hat nach Informationen von "Spiegel online" Hinweise auf Anschlagspläne gegen Fußball-Fans in Deutschland. Islamisten hätten Fanmeilen vor der Übertragung des Champions-League-Finales ins Visier genommen. Das habe BKA-Chef Jörg Ziercke den Innenministern von Bund und Ländern gestern in einer vertraulichen Sitzung berichtet, meldet "Spiegel online". Besucher der Spektakel müssten sich auf verschärfte Sicherheitsmaßnahmen einstellen.
Beirut - Der Syrienkonflikt führt auch im Nachbarland Libanon zu immer größerem Blutvergießen. In der nordlibanesischen Stadt Tripoli sind in der vergangenen Woche bei Kämpfen zwischen Unterstützern des Regimes von Syriens Präsident Baschar al-Assad und dessen Gegnern 24 Menschen getötet worden. Das teilten Sicherheitskreise mit. Mehr als 200 Menschen seien verletzt worden. Am Morgen dauerten die Gefechte weiter an - die Kämpfer setzten dabei auch Panzerfäuste und Maschinengewehre ein.
Islamabad - Bei der Explosion eines Schulbusses in Pakistan sind mindestens 16 Schüler und ein Lehrer ums Leben gekommen. Eine Gasflasche war am Morgen explodiert, als der mit Gas angetriebene Bus die Schüler in eine Privatschule nahe der ostpakistanischen Stadt Gujrat brachte. Sieben weitere Schüler seien verletzt worden, berichteten die Rettungskräfte. Die meisten Opfer seien zwischen zehn und zwölf Jahre alt, teilte ein Krankenhausarzt mit. Rund 25 Menschen sollen nach Angaben des Senders Dunya TV an Bord gewesen sein.


