Was ist der Wahl-O-Mat?

Bei der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, entscheiden die Wähler darüber, welche Parteien im neuen Bundestag vertreten sind, wie viele Parlamentssitze sie jeweils erhalten und welche Abgeordnete konkret in den Bundestag einziehen. Wer sich unsicher ist, welches politische Programm die eigenen Ansichten widerspiegelt, findet Hilfe beim Wahl-O-Mat. Die Anwendung wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) entwickelt und dient ausdrücklich nicht der Wahlempfehlung. Die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten sind Medienpartner des Wahl-O-Mats der Bundeszentrale für politische Bildung.

Was kann der Wahl-O-Mat?

Die Nutzer können in 38 Thesen ihre Einschätzung zu bundespolitischen Themen abgeben, die mit den Wahlprogrammen der Parteien verglichen werden. Die Antwortmöglichkeiten auf die vielfältigen Fragen lauten: „stimme zu“, „neutral“ und „stimme nicht zu“. Antworten können unterschiedlich stark gewichtet werden, damit die Nutzer ihre Position zu bestimmten Themen herausheben können. Der Wahl-O-Mat gleicht die Antworten mit den Programmen der Parteien ab und zeigt die Übereinstimmung in einem Balkendiagramm an.

Wer steckt hinter dem Wahl-O-Mat?

Ein diverses Team entwirft die Thesen für den Wahl-O-Mat. So arbeiten in der Redaktion knapp 20 Jungwählerinnen und Jungwähler mit. Das Team besteht außerdem aus Politikwissenschaftlern, Statistikern, Pädagogen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen. Als Grundlage dienen die Partei- und Wahlprogramme der Parteien und deren programmatische Aussagen zur Wahl. Zuerst hat das Team 80 Thesen erarbeitet, die den Parteien zur Beantwortung vorgelegt wurden. Für den Wahl-O-Mat sind daraus schlussendlich 38 Thesen ausgewählt worden. Sie greifen die wichtigsten Themen der Bundestagswahl auf, werden von den Parteien kontrovers beantwortet, gewährleisten eine Unterscheidbarkeit der einzelnen Parteien und decken ein breites thematisches Spektrum ab.