Architektur in Stuttgart So sehen die besten Häuser in Stuttgart und im Land aus
Viele Stuttgarter Architekturbüros haben es unter die Sieger des Hugo-Häring-Preises 2024 geschafft. Wer gewonnen hat und wie die gelungenen Stadthäuser, Feuerwehren, Kitas und Schulen aussehen.
20 Bilder
Foto /Valentin Schmied
1 / 20
Mit einem Aufbau auf einer bestehenden Dreifachgarage in Aalen hat das Büro Liebel Architekten beim Hugo-Häring-Preis gepunktet.
Foto Rasmus Norlander./AMUNT Nagel Theissen Architekten
2 / 20
Großer Hugo: Jan Theissen und Sonja Nagel vom Stuttgarter Büro AMUNT haben für einen privaten Bauherren im Schwarzwald ein Ferienhaus namens FRIHA geplant. „Der Bau tritt in Dialog mit der umliegenden Landschaft und macht diese im Gebäude erlebbar“, so die Jury des BDA unter dem Vorsitz der Architektin Birgit Rudacs.
Foto Brigida González/a+r Architekten
3 / 20
Großer Hugo: Nach einem Großbrand standen nur noch Ruinen des alten Bahnhofes – die Stadt Aalen als Bauherrin entschied sich, die Reste zu erhalten, zu sanieren und wieder aufzubauen. Das von a+r Architekten aus Stuttgart geplante KUBAA ist heute ein Kulturzentrum mit Theater, Musikschule, Kino, Veranstaltungsräumen samt Orgel. Das Projekt erhielt auch den Staatspreis Baukultur des Landes Baden-Württemberg.
Foto Brigida González/Steimle Architekten
4 / 20
Großer Hugo: Die Stuttgarter Steimle Architekten haben für die Große Kreisstadt Radolfzell in Markelfingen diese Halle geplant. „Die Mehrzweckhalle entwickelt sich mit der leichten Hanglage und passt sich angemessen dem angrenzenden Kontext an“, befand die Jury. Das Gebäude hat auch den Holzbaupreis des Landes Baden-Württemberg 2024 erhalten.
Foto Brigida González/Franke Seiffert Archiekten/Hugo Häring Preis
5 / 20
Großer Hugo für die mehrstöckige Kita zwischen Bäumen vom Stuttgarter Büro Franke Seiffert Architekten in Böblingen. Der alte Baumbestand blieb beim Neubau erhalten. Die Fassade besteht aus heimischer Lärche.
Foto Zooey Braun/Hugo Häring Preis
6 / 20
Großer Hugo: Die Stuttgarter Architekten Von M haben für die Stadt Ludwigsburg die Grundschule Fuchshofstraße in Ludwigsburg entworfen. Ein Holz-Hybrid-Bau mit einem eindrucksvollen Atrium. Das Gebäude hat überdies den Holzbaupreis des Landes 2024 erhalten.
Foto Brigida González/allmannwappner
7 / 20
Großer Hugo: Der Stadtbahntunnel Karlsruhe – Neubau von sieben Haltestellen im Untergrund vom Münchner Architekturbüro allmannwappner (Bauherrschaft: KASIG, Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft) hat überzeugt. Wie der Aalener Kulturbahnhof erhielt das Projekt zudem den Staatspreis Baukultur des Landes Baden-Württemberg.
Foto Kim Fohmann/STUDIO SOZIA
8 / 20
Großer Hugo: Flexibel nutzbar, erst als Büro, später auch als Mehrfamilienhaus: TINA – flexibles Büro- und Wohngebäude in Breisach am Rhein vom Architekturbüro STUDIO SOZIA, Lisa Häberle & Valerio Calavetta. (Bauherrschaft: Bettina Häberle).
Foto Maris Mezulis/Bachelard Wagner Architekten/BDA
9 / 20
Großer Hugo: Wohnbauprojekt Rennwegdreieck. Das Quartier im Haus, Freiburg im Breisgau vom Schweizer Architekturbüro Bachelard Wagner Architekten, Bauherrschaft ist die Freiburger Stadtbau GmbH. Die Jury befindet: „Eine Verkehrsinsel zwischen drei Straßen als urbane Baulandreserve zu erschließen, ist ein eminent zukunftsweisendes Thema.“
Foto Boris Miklautsch
10 / 20
Ebenfalls im Buch versammelt sind die bereits 2023 von den 15 BDA-Landesgruppen vergebenen Hugo Häring Auszeichnungen. Aus der Region Stuttgart dabei ist das Zweifamilienhaus im Stuttgarter Osten von HIIIS Architekten. Es entstand auf einem extremen Hanggrundstück.
Foto Zooey Braun/BDA
11 / 20
Nachverdichtung und die Belebung eines dörflichen Zentrums in Schweikheim wurde mit diesem Projekt belohnt. Das Wohn- und Werkhaus Weilerstraße von CAPE Binder Hilllnhütter Deisinger mit Schleicher Ragaller Architekten ist hochgedämmt und kommt dank Wärmepumpe und PV-Anlage in der Jahresbilanz auf Nullenergiestandard.
Foto asp Architekten/Zooey Braun
12 / 20
Betriebshof Deckerstraße in Stuttgart Bad-Cannstatt, entworfen von asp Architekten aus Stuttgart, die kürzlich auch schon für andere Bauten Auszeichnungen für Beispielhaftes Bauen in Stuttgart erhalten haben. Unbehandelte heimische Hölzer, die natürlich vergrauen, wurden für die Fassade verwendet.
Foto a+r Architekten/Max Leitner
13 / 20
Industriebauten sind oft gesichtslos – dieser von a+r Architekten geplante und gestalterisch anspruchsvolle Bau in Stuttgart in der Form eines abgerundeten Dreiecks zeigt, es geht auch anders.
Foto Hugo Häring Preis/Andeas Körner
14 / 20
Die Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim von Lanz Schwager Architekten hat die Stuttgarter Jury ebenfalls überzeugt. Besonders innovativ ist die Konzeption eines Laborgebäudes als Holz-Hybridbau. Die Decken wurden dabei als Holz-Stahlbeton-Verbunddecken ausgebildet.
Foto Zooey Braun/Hugo Häring Preis
15 / 20
Eine Kita, eine Grundschule und in der Mitte ein Versammlungsraum fürs ganze Dorf, entworfen von Drei Architekten im Herrenberger Stadtteil Haslach. Die Giebeldachform des holzverkleideten Baus unterstützt die Gliederung der Nutzungen, nimmt zugleich die Wohnbebauung in der Umgebung auf.
Foto BDA/Dietrich Untertrifaller Architekten/David Matthiessen
16 / 20
Die Kaltensteinhalle in Vaihingen an der Enz von Dietrich Untertrifaller Architekten ist ein Neubau in Holzelementbauweise. Nur die erdberührenden Teile sind aus Stahlbeton.
Foto Wulf Architekten/BDA/Brigida González
17 / 20
Stuttgarter Architekturbüros konnten auch in anderen Teilen des Landes mit ihrer Arbeit überzeugen – Wulf Architekten etwa mit ihrer Feuerwache in Straubenhardt und . . .
Foto LRO/Roland Halbe
18 / 20
. . . das Stuttgarter Büro Lederer Ragnarsdóttir Oei mit dem Musikzentrum in Plochingen. Ein Hof verbindet wie ein Scharnier Gästehaus und Akademiehaus miteinander. Das Kreisrund nach oben scheint wie mit einer Plätzchenform aus der Betondecke ausgestanzt.
Foto Brigida González/BDA
19 / 20
Yonder Architektur und Design und das Büro SOMAA aus Stuttgart haben in Tübingen mit dem „Haus am Park“ eine Auszeichnung erhalten. Das Haus am Park der Baugemeinschaft Wolle+ liegt in einer von der Tübinger Gartenstraße abgesetzten Nebenstraße: die Ansicht von Norden.
Foto BDA
20 / 20
Bilder und Texte preisgekrönter Projekte aus dem Land sind in dem Buch versammelt: „Architektur in Baden-Württemberg, Band 14“, hg. vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA Baden-Württemberg. 219 Seiten,19,90 Euro. Die Publikation ist entweder direkt beim BDA oder Online zu erstehen: https://www.bda-bawue.de/2024/11/shop-architekturfuehrer/