Architektur-Spaziergang in Stuttgart Auf den Spuren preisgekrönter Häuser auf der Stuttgarter Halbhöhe
Spazieren zu großartigen Villen von heute und liebevoll umgebauten Einfamilienhäusern von 1930 – an spektakulären Aussichtspunkten mit Blick auf Stuttgart.
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Foto Tomo Pavlovic
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Ausgezeichnete Villa mit Aussicht von Alexander Brenner auf dem Haigst in Stuttgart.
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Alt und Neu verbinden sich beim Jugendhaus Helene P in der Oberen Weinsteige 9.
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Rückseitige Ansicht. Der markante Bau samt Sanierung der alten Villa, geplant vom Architekturbüro Kauffmann Theilig & Partner, erhielt im Jahr 2007 eine Auszeichnung „Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer.
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Vom Jugendhaus führt ein Fußweg . . .
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. . . zu einem ersten Aussichtspunkt mit Blick auf den Süden der Stadt.
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Den Fußweg unten angekommen, geht es über die Lohengrinstraße in die Freischützstraße 9. Dort in der besiedelten Freischützstraße fügt sich der 2016 erstellte Betonbau geschmeidig und geradezu bescheiden ein in das nachbarliche Ensemble von älteren Wohnbauten.
Foto Zooey Braun
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Das Haus F9 von der Architektin Johanna Maibach-Zoll und Tom-Philipp Zoll wurde vom Bund deutscher Architektinnen und Architekten 2017 mit dem Hugo-Häring-Preis bedacht.
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Blick ins Haus F9 rückseitig. Im Garten ist Platz für einen kleinen Pool. Von diesem bemerkenswerten Gebäude geht’s über die Rienzistraße und die Kauzenhecke abwärts bis zu der Oberen Weinsteige und der Zahnradbahn.
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Fast direkt gegenüber der Haltestelle Haigst findet sich dieses unter Denkmalschutz stehende Doppelhaus an der Alten Weinsteige 96 und 98 von dem Architekten Gottlob Schaudt, stilistisch eine Mischung aus Historismus und Jugendstilelementen. Entstanden sind die Gebäude zwischen 1906 und 1911.
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Schaudt hat noch mehr Häuser in der Gegend gebaut, etwa in der Kauzenhecke 4, 6. Und ebendieses 1906–1911 entstandene Gebäude (Obere Weinsteige 96) am Eck. Von da . . .
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. . . ist es nur ein Katzensprung zum nächsten Aussichtspunkt: Dass er Santiago-de-Chile-Platz heißt, ist dem Architekten Georg Kieferle zu verdanken, der seit 1986 Honorarkonsul von Chile in Stuttgart war. Für die Gestaltung des Platzes . . .
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. . . stiftete Kieferle eine Büste der Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral.
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Grandioser Blick vom Santiago-de-Chile-Platz aus auf die nachthelle Innenstadt Stuttgarts
Foto Tomo Pavlovic
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Wenn man stadteinwärts die Straße Auf dem Haigst hinunterspaziert, kommt man an einer Kreuzung an diesem interessanten Gebäude mit der Hausnummer 2 E vorbei. Das Haus Kieferle wurde 1963–1964 gebaut, entworfen von dem 2021 gestorbenen Architekten Georg Kieferle. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Biegt man an der Kreuzung in die Straße Am oberen Berg ein, kommt man . . .
Foto Tomo Pavlovic
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. . . an dieser Villa vorbei. Architekt . . .
Foto Tomo Pavlovic
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. . . Alexander Brenner hat viele Villen in Stuttgart entworfen, diese hier Am oberen Berg 30 ist besonders beeindruckend.
Foto Tomo Pavlovic
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Vom oberen Berg lässt es sich gut auf die Stadt schauen.
Foto Golombek
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Auch von der Ferne – bewegt man sich in Richtung Leonoren-Aussichtspunkt – ist die Villa ein markanter Punkt.
Foto Golombek
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Bänke und eine Aussicht auf den Stuttgarter Süden und Westen gibt es hier am Leonoren-Aussichtsplatz. Schaut man nach links . . .
Foto Zooey Braun
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. . . sieht man unter anderem dieses Einfamilienhaus. Der Umbau des Hauses in der Elsastraße ist von der Architektenkammer mit dem Preis „Beispielhaftes Bauen 2023“ ausgezeichnet worden.
Foto Holzer Architekten
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So sah das Wohnhaus aus den 1930ern vor dem Umbau aus.
Foto Holzer Architekten
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Von hinten – mit Balkonen und Garage von hinten – ohne Zugang zum Garten
Foto Zooey Braun/Holzer Architekten
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So sieht das von Architekt Thilo Holzer umgebaute Haus heute aus – ohne Garage und Balkone, dafür mit direktem Zugang zum Garten.
Foto Golombek
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Auf dem Weg zur Stadtbahn und zur Zacke kommt man hier vorbei. Noch ein schwarzes Haus. Der Architekt Thilo Holzer hat auch dieses Haus aus den 1930ern im Elsaweg umgebaut. Das Haus ist aus dem Fernsehen bekannt – die Fernsehkommissarin aus der TV-Serie „Soko Stuttgart“ wohnt da. Während der Dreharbeiten wohnen die eigentlichen Bewohner woanders.
Foto Tomo Pavlovic
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Mit der Zacke geht es wieder zurück in die Stadt.