Architekturpreis DAM 2025 Deutschlands bestes Haus steht in Berlin-Neukölln
Warum ein Backsteinbau in Berlin die Jury des renommierten Architekturpreises DAM 2025 begeistert und was Stuttgart davon lernen kann.
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Foto Tjark Spille/DAM 2025/AFF
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Backstein, rot gefärbter Beton: Das Spore Haus in Berlin, entworfen von AFF Architekten, gewinnt den DAM Preis 2025.
Foto Tjark Spille/DAM Preis 2025
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Dieser Finalist wurde Sieger des DAM Preises 2025: AFF Architekten aus Berlin. Sie haben auf einer ehemaligen Friedhofsfläche in Berlin einen Neubau errichtet. An dem monolithischen Neubau gefiel der Jury auch gebrauchter Klinker und Neubrandziegel. Die Spore Initiative bietet Café, . . .
Foto Hans-Christian Schink/DAM Preis 2025
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. . . Seminarraum und Auditorium. Die Sitzschalen stammen von alten Schulmöbeln.
Foto Tjark Spille/DAM Preis 2025
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Ein Band aus recycelten Ziegeln kennzeichnet das Ausstellungsgeschoss. Die Fassade ist dreifach geschichtet: rot eingefärbter Beton im Erdgeschoss, recycelte Ziegel im ersten Obergeschoss, darüber neue Ziegel.
Foto Hans-Christian Schink/DAM Preis 2025
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Raue Ästhetik. Das gesamte Foyer wird von der charakteristischen “Sporedecke” stützenfrei überspannt.
Foto Tjark Spille/DAM Preis 2025
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Blick von der Dachterrasse auf den denkmalgeschützten Lichtfeuermast an der Hermannstraße.
Foto Edward Beierle/DAM Preis 2025
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Einer der vier Finalisten: Peter Haimerl Architektur mit Balda Architekten und Hoffmannarchitekt überzeugten mit dem „Clusterwohnen Wabenhaus“ in München. 22 Einheiten zwischen 22 und 106 Quadratmetern, darunter Maisonetten mit ein bis vier Zimmern, aber auch einzelne Wabenzimmer mit eigenem Bad. Beim WG-Modell steht ein Gemeinschaftsraum mit Küche zur Verfügung, der zugleich als Ess- und Wohnzimmer dient. Hinzu kommen Gemeinschaftsräume, eine Fahrradwerkstatt, ein Quartiersladen, ein Gästeappartement und eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse.
Foto Julia Knop/DAM Preis 2025
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Noch ein Finalist ist aus München. Ein Umbauprojekt von bogevischs büro aus München war im Finale um den DAM Preis 2025: Das „Sophie Scholl Haus“. Die kaum noch zu sanierenden Brüstungen wurden abgebaut, um deren Luftraum den Einzelappartements zuzuschlagen. Die neue Fassade reicht dadurch auf beiden Seiten rund einen Meter weiter nach außen, wodurch die kleinen Zimmer sich deutlich vergrößern. Neben den 250 Zimmern sind drei barrierefreie Wohnungen entstanden.
Foto Jennifer Endom/DAM Preis 2025
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Der vierte Finalist befindet sich in Finsterwalde: Aus einer ehemaligen Tuchweberei wird ein Kulturort: Habermann Architektur aus Berlin schafften es mit der Kulturweberei in Finsterwalde samt neuem Konzertsaal auf der Finalistenliste. Photovoltaikanlage, Geothermie und Eisspeicher sichern den nachhaltigen Betrieb. Der Entwurf versteht das gewachsene, denkmalgeschützte Ensemble der ehemaligen Tuchfabrik als Konglomerat verschiedener Bauabschnitte. Jedes dieser Bauteile weist unterschiedliche, charaktergebende Ziegelsteine auf.
Foto allmannwappner/Brigida González/DAM Preis 2025
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Unter den Nominierten waren einige Projekte aus dem Land und Stuttgart, etwa das Texoversum in Reutlingen vom Büro allmannwappner aus München in Kooperation mit Menges Scheffler Architekten und Jan Knippers Ingenieure aus Stuttgart. Die Fassade des Hochschulneubaus besteht aus robotisch gewickelten Carbon- und Glasfasern.
Foto bez+kock/Brigida González/DAM Preis 2025
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Nominiert war auch das Stuttgarter Büro bez+kock fürs Erlebniszentrum Luisenpark Mannheim samt Voliere auf der Bundesgartenschau in Mannheim 2023 und . . .
Foto bez+kock/Brigida González/DAM Preis 2025
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. . . der Anbau des Rat- und Bürgerhauses in Holzwickede in Nordrhein-Westfalen von bez + kock.
Foto LIMA /Brigida González/DAM Preis 2025
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Einziger Wohnbau von Stuttgarter Architekten ist jener von LIMA Architekten. Sie haben ein Wohnhaus für zwei Familien samt Fliegerscheune in Ammerbuch (Landkreis Tübingen) entworfen.
Foto Brigida González/Steimle Architekten/DAM Preis 2025
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Steimle Architekten aus Stuttgart sind für die Markolfhalle Markelfingen (Landkreis Konstanz) nominiert gewesen. Der Neubau ist der Mittelpunkt des kulturellen Gemeindelebens für Bürger, Vereine und Schulen im Radolfzeller Ortsteil Markelfingen. Die Architekten haben damit schon beim Holzbaupreis Baden-Württemberg reüssiert, ebenso . . .
Foto lohrmannarchitekten/Volker Schrank/DAM Preis 2025
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. . . . wie Lohrmannarchitekten aus Stuttgart. Das Büro hat fürs LOGL Kompetenzzentrum – das Bildungszentrum des Landesverbandes für Obstbau, Garten und Landschaft e. V. – in Weil der Stadt ebenfalls den Holzbaupreis erhalten.
Foto LRO/Roland Halbe/DAM Preis 2025
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Das Stuttgarter Büro LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei hat in Weil am Rhein im Süden Baden-Württembergs ein Dienstleistungszentrum der Sparkasse Markgräflerland geplant.
Foto Brigida González/wittfoht architekten/DAM Preis 2025
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Das Stuttgarter Büro wittfoht architekten hat in Unterschleißheim in Bayern ein Verwaltungsgebäude für das Familienunternehmen Schmitt + Sohn entworfen – ein ästhetisch reduzierter, pavillonartiger, zweigeschossiger Neubau.
Foto Studio Ö/Sebastian Schels/DAM Preis 2025
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Unter den Büros aus Baden-Württemberg durchsetzen konnte sich das junge Studio Ö aus Weinstadt mit dem Umbau und der Aufstockung eines Wohnhauses aus den 1960ern in Weinstadt. Aus einem Einfamilienhaus wurde ein Zuhause für zwei Familien.
Foto Architekten am Weinberg/Laura Zalenga/DAM Preis 2025
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Noch ein Wohnhaus hatte Chancen auf den DAM-Preis: in Biberach ist ein Infraleichtbetonhaus in der historischen Altstadt entstanden von Architekten am Weinberg aus Biberach, die Architektin Inge Zalenga lebt selbst in dem Gebäude und hat das Nachbarhaus rechts sorgsam renoviert. Das neue Haus ersetzt ein baufällig gewordenes Einfamilienhaus.
Foto Falk Schneemann Architektur/Stephan Baumann/DAM Preis 2025
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Wohnen lässt es sich auch hier: Falk Schneemann Architektur aus Karlsruhe ist mit bereits vielfach ausgezeichneten Garagenaufstockungen in Karlsruhe nominiert gewesen.