Berühmte Klavierbauer aus Stuttgart Nach 290 Jahren hört man nicht so einfach auf
Schiedmayer Stuttgart – das war mal etwas Großes. Die Firmenchefin pflegt diese Historie – und das heutige Alleinstellungsmerkmal: die Celesta, das „himmlische“ Tasteninstrument.
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Elianne Schiedmayer kam einst von Haiti nach Stuttgart. Seit mehr als drei Jahrzehnten leitet sie die Geschicke des Unternehmens.
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Instrumentensammlung und Ahnengalerie im Büro von Firmenchefin Elianne Schiedmayer in Wendlingen.
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Gang durch die Geschichte: Elianne Schiedmayer führt die Schätze ihres privaten Museums vor, das rund 50 historische Instrumente umfasst und von der Schiedmayer-Stiftung betreut wird.
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Wertvolles Dokument: das Schiedmayer-Versandbuch von 1858. Darin sind die bestellten Tasteninstrumente und die Auftraggeber aufgeführt
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Im Bestand der Schiedmayer-Sammlung: eine Celesta, die Celesta-Erfinder Victor Mustel 1888 hergestellt hat.
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Elianne Schiedmayer ist gelernte Pianisten. Hier spielt sie auf einem alten Hammerflüge im „Clavier-Salon“ ihrer Firma.
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Rarität: ein selbstspielendes Klavier von 1916.
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Blick in die Werkstatt in Wendlingen: hier werden die Celestas individuell gefertigt – etwa 30 Instrumente pro Jahr.
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Eine Celesta im Bau.
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Teile der Filzhämmer.
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Der Werkzeugkasten eines Klavierbauers
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Elianne Schiedmayer mit einem Modell, das die Mechanik der Celesta veranschaulicht.
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Das Celesta-Prinzip: Filzhämmer schlagen auf Metallplatten, die auf Holresonatoren liegen. Der Anschlag erfolgt von oben und nicht wie bei einem Flügel von unten.
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Von Wendlingen in alle Welt: dieser Auftrag kommt aus Kirgisien.
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Großer Fabrikkomplex. Seit 1821 befand sich die Firma Schiedmayer & Söhne in der Neckarstraße in Stuttgart. Dort, wo in diesem Jahr der zwischen Staatlicher Musikhochschule, Haus der Geschichte und Haus der Abgeordneten gelegene der Johann-Lorenz-Schiedmayer-Platz eingeweiht wurde.
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Eine weitere historische Ansicht. Vorne rechts ist die alte württembergische Landesbibliothek angedeutet, die im Krieg stark beschädigt und 1970 vollends abgerissen wurde.
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Seit 22. Juli trägt der Platz zwischen Haus der Geschichte, Staatlicher Musikhochschule und Haus der Abgeordneten den Namen Johann-Lorenz-Schiedmayer-Platz, benannt nach dem Stuttgarter Firmengründer. An dieser Stelle befand sich einst seine Firma.