Beschäftige führen durch ihren Alltag Hinter den Kulissen – so marode ist das Stuttgarter Opernhaus
Bis 2032 soll der Betrieb im Opernhaus weiterlaufen – vier Jahre länger als geplant. Doch schon jetzt arbeiten Technik, Ballett und Orchester im Littmann-Bau am Limit. Ein Rundgang zeigt, wo es klemmt.
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Geht bei der Steuertechnik der Beleuchtung etwas kaputt, hilft nur ein Lötkolben. Es gibt keine Ersatzteile mehr, sagt Nils Heggemann vom Staatstheater.
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Blick in den Dimmerraum im Opernhaus: So sieht es aus, wenn digitale auf analoge Beleuchtungstechnik trifft – Extra-Kühlung ist vor allem im Sommer angesagt.
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Die Platinen auf den Einschüben aus den frühen 1980er Jahren werden heute nicht mehr hergestellt. Nils Heggemanns Team ist bei Defekten auf Selbsthilfe und Lötkolben angewiesen.
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Blick zwischen die Schaltschränke des Dimmerraums, mehrere hundert Bühnenscheinwerfer werden hier geregelt.
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Die Leisten mit Glühbirnen sorgen für zusätzliche Last, falls auf der Bühne nur ein kleines Lämpchen zu regeln ist.
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Kabel, wohin das Auge schaut: Im Spielbetrieb ist bei Defekten eine schnelle Lösung gefragt. Ein neues Kabel löst ein Problem oft fixer als die Suche nach der schadhaften Stelle am alten.
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Im Maschinenraum unter der Bühne läuft alles noch hydraulisch.
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Die Maschinen sind groß, der Raum niedrig und beengt. Das stellt bei Reparaturen vor Probleme.
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„U-Boot-Bunker“ nennen die darin Arbeitenden diesen Raum.
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Eng geht es auch bei den Tänzern zu. Kompanie-Sprecher Vincent Travnicek gibt Einblick in eine Garderobe, die sich 16 seiner Kollegen teilen.
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Falls das Sofa besetzt ist...
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... weichen Tänzer zum Ausruhen auch auf den Boden aus. Einen Ruheraum gibt es nicht.
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Überall auf den Fluren stehen Kostümständer und Materialboxen.
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Aber auch für Weihnachtsdeko findet sich noch ein Plätzchen.
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Selbst der Vorraum der Physiotherapie wird als Lagerfläche genutzt.
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Die Wege in die Kantine sind oft weit und verwinkelt.
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Vor den Stimmzimmern der Orchestermusiker stehen Boxen mit Instrumenten.
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Die Stimmzimmer selbst sind oft beengt.
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Blick in das winzige Reich der Tubisten
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Staatsorchester-Geschäftsführerin Elisa Wickert weiß, was Musikerinnen und Musiker wünschen: Mehr Platz zum Proben, gern auch mal in Kammermusik-Besetzung.
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Viele Musiker hätten, sofern es die Wohnsituation zulasse, das Üben nach Hause verlegt, sagt Elisa Wickert.
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Warten auf die Sanierung: Gebastelt wird bis dahin im Opernhaus an vielen Stellen. Auch die Halterung einer Aufzugleuchte sieht reichlich improvisiert aus.