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  1. Stuttgart
  2. 14 Stuttgarter Biere im Test

Bier-Sommelière bewertet Gerstensäfte 14 Stuttgarter Biere im Test

Die Wirtin der Vaihinger Maulwurf-Kneipe und Bier-Sommelière Barbara Schreiber hat sich durch eine Auswahl an untergärigen, hellen Bieren nach deutscher Brauart aus der Region Stuttgart probiert. Welches Bier kann punkten?

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Privat trinkt Bier-Sommelière Barbara Schreiber gerne auch mal ein dunkles Bier. Für uns hat sie sich aber die hellen, untergärigen Biere aus der Region Stuttgart getestet.
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Privat trinkt Bier-Sommelière Barbara Schreiber gerne auch mal ein dunkles Bier. Für uns hat sie sich aber die hellen, untergärigen Biere aus der Region Stuttgart getestet.
0711 Lager von Rossknecht: „Das Bier hat ein helles Goldgelb und 4,7 Prozent Alkohol. Der Schaum ist nicht besonders beständig, das ist aber nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Wenn ich ins Glas reinrieche, habe ich hier weder Aromen von Hopfen, noch fruchtige, zitrusartige oder blumige Aromen – genau, was ich von einem Lager erwarten würde. Es hat eine Kohlensäure, die nicht sehr präsent ist, ich würde in diesem Fall von einer niedrigen Rezenz (Prickeligkeit des Bieres, Anm. der Red.) sprechen. Es ist ein Bier, das eine große ‚Drinkability‘ hat, also weder besonders bitter, noch besonders fruchtig ist, das keine Ecken und Kanten hat. Es gibt bestimmt keinen, der das Bier trinken und ganz furchtbar finden würde. Es ist daher im Grunde ein Bier, das zu ganz vielen Gerichten passt. Da es ein traditioneller Bierstil ist, würde ich es wahrscheinlich an der Seite von regionalen Gerichten sehen. Man könnte aber auch gut etwas Scharfes dazu essen, weil es durstlöschend ist“, findet Barbara Schreiber.
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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0711 Lager von Rossknecht: „Das Bier hat ein helles Goldgelb und 4,7 Prozent Alkohol. Der Schaum ist nicht besonders beständig, das ist aber nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Wenn ich ins Glas reinrieche, habe ich hier weder Aromen von Hopfen, noch fruchtige, zitrusartige oder blumige Aromen – genau, was ich von einem Lager erwarten würde. Es hat eine Kohlensäure, die nicht sehr präsent ist, ich würde in diesem Fall von einer niedrigen Rezenz (Prickeligkeit des Bieres, Anm. der Red.) sprechen. Es ist ein Bier, das eine große ‚Drinkability‘ hat, also weder besonders bitter, noch besonders fruchtig ist, das keine Ecken und Kanten hat. Es gibt bestimmt keinen, der das Bier trinken und ganz furchtbar finden würde. Es ist daher im Grunde ein Bier, das zu ganz vielen Gerichten passt. Da es ein traditioneller Bierstil ist, würde ich es wahrscheinlich an der Seite von regionalen Gerichten sehen. Man könnte aber auch gut etwas Scharfes dazu essen, weil es durstlöschend ist“, findet Barbara Schreiber.
Helles von Schimpf: „Die Hellen sind wahnsinnig erfolgreich und populär zurzeit. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen geringen Trinkwiderstand haben. Sie sind weder besonders bitter noch besonders körperreich. Sie sind ein nettes Erfrischungsbier. Hier haben wir das Helle von Martin Schimpf, der gerade dabei ist, allmählich seinen Vater Alfred Schimpf in der Brauerei abzulösen. Sein Helles kommt mit 5,0 Prozent daher“, beginnt Schreiber ihr Urteil. „Dazu muss man sagen: Alkohol ist ein Geschmacksträger. Je weniger Alkoholgehalt ich im Bier habe, desto weniger kann ich auch erwarten, dass mich das geschmacksmäßig aus den Socken haut. Zurück zum Bier: Das hat hier ein schönes Strohgelb, es riecht frisch im Glas. Der Schaum ist auch hier nicht besonders beständig, was auch immer eine Temperaturfrage ist, aber man hat einen sehr feinen Schaum mit kleineren Bläschen. Ich habe eine ganz andere Rezenz auf der Zunge als beim Vorgänger: Es ist etwas perliger auf der Zunge, das finde ich sehr gelungen. Das wäre zum Beispiel für mich ein Bier für die Maiwanderung oder ein gutes Feierabendbier, das den Durst löscht und zu allen Gerichten gut passt. Da es ein frisches Bier ist, würde ich persönlich es zu einem Salat mit Schafskäse trinken.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Helles von Schimpf: „Die Hellen sind wahnsinnig erfolgreich und populär zurzeit. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen geringen Trinkwiderstand haben. Sie sind weder besonders bitter noch besonders körperreich. Sie sind ein nettes Erfrischungsbier. Hier haben wir das Helle von Martin Schimpf, der gerade dabei ist, allmählich seinen Vater Alfred Schimpf in der Brauerei abzulösen. Sein Helles kommt mit 5,0 Prozent daher“, beginnt Schreiber ihr Urteil. „Dazu muss man sagen: Alkohol ist ein Geschmacksträger. Je weniger Alkoholgehalt ich im Bier habe, desto weniger kann ich auch erwarten, dass mich das geschmacksmäßig aus den Socken haut. Zurück zum Bier: Das hat hier ein schönes Strohgelb, es riecht frisch im Glas. Der Schaum ist auch hier nicht besonders beständig, was auch immer eine Temperaturfrage ist, aber man hat einen sehr feinen Schaum mit kleineren Bläschen. Ich habe eine ganz andere Rezenz auf der Zunge als beim Vorgänger: Es ist etwas perliger auf der Zunge, das finde ich sehr gelungen. Das wäre zum Beispiel für mich ein Bier für die Maiwanderung oder ein gutes Feierabendbier, das den Durst löscht und zu allen Gerichten gut passt. Da es ein frisches Bier ist, würde ich persönlich es zu einem Salat mit Schafskäse trinken.“
Helles von der Hochdorfer Kronenbrauerei: „Dahinter steckt die Familie Haizmann. Katharina Haizmann ist dort gerade die Braumeisterin“, erklärt die Bier-Sommelière. „Beim Alkoholgehalt sind wir hier bei 4,9 Prozent. In der Farbigkeit haben wir ein Strohgelb wie beim Vorgänger und ebenfalls einen feinen Schaum. Es hat eine schöne Rezenz, ist feinperlig, hat aber mehr Körper und ein breiteres Geschmacksprofil als die Vorgänger. Wie die meisten Hellen passt es gut zu allen Gerichten, wegen seines Körpers würde ich persönlich aber sagen, dass es einen Schweinsbraten mit Spätzle oder vielleicht einen Kartoffelsalat gut abrundet.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Helles von der Hochdorfer Kronenbrauerei: „Dahinter steckt die Familie Haizmann. Katharina Haizmann ist dort gerade die Braumeisterin“, erklärt die Bier-Sommelière. „Beim Alkoholgehalt sind wir hier bei 4,9 Prozent. In der Farbigkeit haben wir ein Strohgelb wie beim Vorgänger und ebenfalls einen feinen Schaum. Es hat eine schöne Rezenz, ist feinperlig, hat aber mehr Körper und ein breiteres Geschmacksprofil als die Vorgänger. Wie die meisten Hellen passt es gut zu allen Gerichten, wegen seines Körpers würde ich persönlich aber sagen, dass es einen Schweinsbraten mit Spätzle oder vielleicht einen Kartoffelsalat gut abrundet.“
Spezial Hell von Fischer’s: „Das Bier kommt aus Mössingen aus dem Zollernalb-Kreis. Wir haben 4,8 Prozent und einen ziemlich beeindruckenden Schaum im Glas“, staunt die Maulwurf-Kneipenwirtin. „Spezial, Lager und Pilsner sind im Grunde alles Biere, die wir bei uns als ‚Halbe‘ bezeichnen würden. Das hier wäre unsere klassische Halbe, deswegen haben sie wahrscheinlich auch ‚Handhalbe‘ aufs Etikett geschrieben. Das suggeriert auch schon, was ich auch bestätigen würde: Das kann man gut unterwegs, nach dem Rasenmähen oder einfach so zwischendurch trinken. Es ist kein kompliziertes Bier, sondern läuft gut rein, hat einen geringen Trinkwiderstand und eine hohe ‚Drinkability‘. Da kann man ruhig auch mehrere davon trinken. Wenn man reinriecht, hat man etwas Frisches. Hat eine schöne Rezenz, wenn auch ein bisschen weniger als die beiden Hellen zuvor.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Spezial Hell von Fischer’s: „Das Bier kommt aus Mössingen aus dem Zollernalb-Kreis. Wir haben 4,8 Prozent und einen ziemlich beeindruckenden Schaum im Glas“, staunt die Maulwurf-Kneipenwirtin. „Spezial, Lager und Pilsner sind im Grunde alles Biere, die wir bei uns als ‚Halbe‘ bezeichnen würden. Das hier wäre unsere klassische Halbe, deswegen haben sie wahrscheinlich auch ‚Handhalbe‘ aufs Etikett geschrieben. Das suggeriert auch schon, was ich auch bestätigen würde: Das kann man gut unterwegs, nach dem Rasenmähen oder einfach so zwischendurch trinken. Es ist kein kompliziertes Bier, sondern läuft gut rein, hat einen geringen Trinkwiderstand und eine hohe ‚Drinkability‘. Da kann man ruhig auch mehrere davon trinken. Wenn man reinriecht, hat man etwas Frisches. Hat eine schöne Rezenz, wenn auch ein bisschen weniger als die beiden Hellen zuvor.“
Pilsner von Stuttgarter Hofbräu: „Schmeckt gar nicht so schlecht!“, sagt Barbara Schreiber. „Das schmeckt mir auf den Braustil bezogen besser als das Pils von Hofbräu, denn da fehlt mir jede Menge Bittere und Frische. Aber das hier ist ein echt gutes Beispiel für ein Pilsner: Es hat ein bisschen Körper, keinen ausgeprägten Malzton, ist angenehm zum Wegtrinken, tut nirgendwo weh, kann man zu allem trinken.“
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Pilsner von Stuttgarter Hofbräu: „Schmeckt gar nicht so schlecht!“, sagt Barbara Schreiber. „Das schmeckt mir auf den Braustil bezogen besser als das Pils von Hofbräu, denn da fehlt mir jede Menge Bittere und Frische. Aber das hier ist ein echt gutes Beispiel für ein Pilsner: Es hat ein bisschen Körper, keinen ausgeprägten Malzton, ist angenehm zum Wegtrinken, tut nirgendwo weh, kann man zu allem trinken.“
Ulrichsbier von Berg: „Dahinter steckt die Familie Zimmermann aus dem Albdonaukreis. Sie veranstalten jedes Jahr das Ulrichsfest auf dem Brauereihof und dazu ist das Bier zum ersten Mal gebraut worden“, gibt die Bier-Sommelière einen Einblick in die Geschichte des Bieres. „Es hat 5,3 Prozent und ist ein bisschen dunkler als die Vorgängerbiere, fast schon bernsteinartig. Das heißt, wir haben auch dunklere Malze mit drin. Die unterschiedlichen Malz-Nuancen hängen davon ab, wie kurz oder lang man das Malz geröstet hat. Wenn man ins Glas reinriecht, hat man ein bisschen was, was einen an Honig erinnern könnte in der Nase. Wenn man es mit den vorherigen Bieren direkt vergleichen würde, ist es körperreicher und bringt mehr Geschmack mit, was auch dem hohen Alkoholgehalt geschuldet ist. Es hat einen schönen Malzkörper, etwas Getreidiges, Brotiges und ist dadurch auch ein bisschen weniger erfrischend als die vorangegangenen Biere. Hat, was die Rezenz angeht, am Anfang ein schönes Bitzeln auf der Zungenspitze, was ich gerne mag. Das ist auch was, was man den Abend lang trinken kann. Deswegen und auch wegen des Bügelverschlusses ist es ein beliebtes Partybier.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Ulrichsbier von Berg: „Dahinter steckt die Familie Zimmermann aus dem Albdonaukreis. Sie veranstalten jedes Jahr das Ulrichsfest auf dem Brauereihof und dazu ist das Bier zum ersten Mal gebraut worden“, gibt die Bier-Sommelière einen Einblick in die Geschichte des Bieres. „Es hat 5,3 Prozent und ist ein bisschen dunkler als die Vorgängerbiere, fast schon bernsteinartig. Das heißt, wir haben auch dunklere Malze mit drin. Die unterschiedlichen Malz-Nuancen hängen davon ab, wie kurz oder lang man das Malz geröstet hat. Wenn man ins Glas reinriecht, hat man ein bisschen was, was einen an Honig erinnern könnte in der Nase. Wenn man es mit den vorherigen Bieren direkt vergleichen würde, ist es körperreicher und bringt mehr Geschmack mit, was auch dem hohen Alkoholgehalt geschuldet ist. Es hat einen schönen Malzkörper, etwas Getreidiges, Brotiges und ist dadurch auch ein bisschen weniger erfrischend als die vorangegangenen Biere. Hat, was die Rezenz angeht, am Anfang ein schönes Bitzeln auf der Zungenspitze, was ich gerne mag. Das ist auch was, was man den Abend lang trinken kann. Deswegen und auch wegen des Bügelverschlusses ist es ein beliebtes Partybier.“
Pils von der Biermanufaktur Engel: „Eines der wenigen Biere mit Schraubverschluss“, stellt Schreiber fest. „Es hat 4,9 Prozent – ein Pils über 5 wäre auch selten. Hat in der Nase etwas Frisches, Fruchtiges, was sich aber nicht im Mund fortsetzt. Da ist es relativ wenig bitter, was ich bei einem Pils anders erwartet hätte. Die Bittere ist da, aber wirklich sehr zurückhaltend. Es ist ein sehr trinkbares, gefälliges Bier. Pils passt grundsätzlich gut zu kalten Gerichten, zu Salaten – ich finde aber, es ist ein Allrounder, auch wenn es durch die Bittere ein bisschen mehr Eigenständigkeit hat als zum Beispiel die Hellen.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Pils von der Biermanufaktur Engel: „Eines der wenigen Biere mit Schraubverschluss“, stellt Schreiber fest. „Es hat 4,9 Prozent – ein Pils über 5 wäre auch selten. Hat in der Nase etwas Frisches, Fruchtiges, was sich aber nicht im Mund fortsetzt. Da ist es relativ wenig bitter, was ich bei einem Pils anders erwartet hätte. Die Bittere ist da, aber wirklich sehr zurückhaltend. Es ist ein sehr trinkbares, gefälliges Bier. Pils passt grundsätzlich gut zu kalten Gerichten, zu Salaten – ich finde aber, es ist ein Allrounder, auch wenn es durch die Bittere ein bisschen mehr Eigenständigkeit hat als zum Beispiel die Hellen.“
CD Pils von Dinkelacker: „Dahinter steckt eine große Brauerei, aber im Gegensatz zu Stuttgarter Hofbräu eine Brauerei in Familienbesitz. In der Nase habe ich was Frisches und wenn ich es trinke, eine merkliche Bittere am Ende – ja, das ist ein Pils, wie ich es erwarten würde“, lobt die Sommelière. „Es ist ein guter Durstlöscher. Kann aber auch ein prima Begleitgetränk zu einem Schweinsbraten mit kräftiger Soße sein, weil’s das Bittere hat und das kann ein schöner Gegensatz zum Mächtigen, Fetten und Belegenden auf dem Teller sein. Man muss sich beim Food Pairing natürlich fragen, was man möchte. Denn da gibt es drei potenzielle Blickwinkel: Soll’s genauso schmecken, soll es sich absolut zurückhalten oder soll es einen Gegenpol bilden?“
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CD Pils von Dinkelacker: „Dahinter steckt eine große Brauerei, aber im Gegensatz zu Stuttgarter Hofbräu eine Brauerei in Familienbesitz. In der Nase habe ich was Frisches und wenn ich es trinke, eine merkliche Bittere am Ende – ja, das ist ein Pils, wie ich es erwarten würde“, lobt die Sommelière. „Es ist ein guter Durstlöscher. Kann aber auch ein prima Begleitgetränk zu einem Schweinsbraten mit kräftiger Soße sein, weil’s das Bittere hat und das kann ein schöner Gegensatz zum Mächtigen, Fetten und Belegenden auf dem Teller sein. Man muss sich beim Food Pairing natürlich fragen, was man möchte. Denn da gibt es drei potenzielle Blickwinkel: Soll’s genauso schmecken, soll es sich absolut zurückhalten oder soll es einen Gegenpol bilden?“
Pils von der Hirsch-Brauerei: „Dieses Pils aus Wurmlingen hat eine schöne Rezenz, ist schön feinperlig, und hat eine schöne Frische. Hat wenig Bittere am Ende, weniger als zum Beispiel das CD Pils von Dinkelacker. Es hat eine hohe ‚Drinkability‘, das könnte ich den ganzen Abend lang trinken, ohne, dass es langweilig oder beliebig ist. Mit 5 Prozent Alkoholgehalt ist es am oberen Ende für ein Pils“, stellt die Bierexpertin fest.
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Pils von der Hirsch-Brauerei: „Dieses Pils aus Wurmlingen hat eine schöne Rezenz, ist schön feinperlig, und hat eine schöne Frische. Hat wenig Bittere am Ende, weniger als zum Beispiel das CD Pils von Dinkelacker. Es hat eine hohe ‚Drinkability‘, das könnte ich den ganzen Abend lang trinken, ohne, dass es langweilig oder beliebig ist. Mit 5 Prozent Alkoholgehalt ist es am oberen Ende für ein Pils“, stellt die Bierexpertin fest.
Albfels Pilsner von Heubacher: „Damit sind wir jetzt auf der Ostalb“, stellt Schreiber fest und schenkt das Bier ein. „Riecht schön, hat eine schöne Frucht in der Nase“, so ihr erster Eindruck. „Beim Trinken habe ich eine super Rezenz, das Bier hat eine tolle Perligkeit auf der Zunge. Es schmeckt total erfrischend. Es hat eine Bittere am Ende, die ausgeprägter sein könnte, aber das ist völlig okay, denn bei nur 4,8 Prozent hat es verhältnismäßig viel Geschmack und Körper und ist ein richtig gutes frisches Pils. Hier würde ich sagen, ist die Hopfengabe das Entscheidende gewesen: Sie hat dem Bier die extra Frische und das extra Bittere gegeben, das es zu einem schönen Pils macht.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Albfels Pilsner von Heubacher: „Damit sind wir jetzt auf der Ostalb“, stellt Schreiber fest und schenkt das Bier ein. „Riecht schön, hat eine schöne Frucht in der Nase“, so ihr erster Eindruck. „Beim Trinken habe ich eine super Rezenz, das Bier hat eine tolle Perligkeit auf der Zunge. Es schmeckt total erfrischend. Es hat eine Bittere am Ende, die ausgeprägter sein könnte, aber das ist völlig okay, denn bei nur 4,8 Prozent hat es verhältnismäßig viel Geschmack und Körper und ist ein richtig gutes frisches Pils. Hier würde ich sagen, ist die Hopfengabe das Entscheidende gewesen: Sie hat dem Bier die extra Frische und das extra Bittere gegeben, das es zu einem schönen Pils macht.“
Pils von Kraftpaule: „Zum Bier gehört auch ein tolles Lokal in Stuttgart“, lautet der Tipp der Wirtin. „Gebraut wird das Bier von Kraftpaule in der Camba Bavaria, die hervorragende Biere macht und eine ganz interessante Brauerei ist, weil sie aus einem Braugerätehersteller entstanden ist. 5,2 Prozent ist eine Ansage für ein Pils. Es schaut im Glas sehr hell aus, hat eine schöne Rezenz im Mund. Mir fehlen aber ein wenig Bittere und Frische, die ich bei einem Pils erwarten würde, geht für mich eher in die Richtung Export. Was nicht heißt, dass es mir nicht schmeckt – es ist ein gutes Bier, mit viel Körper, ich hätte den Geschmack bei einem Pils nur anders erwartet.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Pils von Kraftpaule: „Zum Bier gehört auch ein tolles Lokal in Stuttgart“, lautet der Tipp der Wirtin. „Gebraut wird das Bier von Kraftpaule in der Camba Bavaria, die hervorragende Biere macht und eine ganz interessante Brauerei ist, weil sie aus einem Braugerätehersteller entstanden ist. 5,2 Prozent ist eine Ansage für ein Pils. Es schaut im Glas sehr hell aus, hat eine schöne Rezenz im Mund. Mir fehlen aber ein wenig Bittere und Frische, die ich bei einem Pils erwarten würde, geht für mich eher in die Richtung Export. Was nicht heißt, dass es mir nicht schmeckt – es ist ein gutes Bier, mit viel Körper, ich hätte den Geschmack bei einem Pils nur anders erwartet.“
Pils von Schönbuch: „Hier sind wir jetzt in Böblingen und bei 4,8 Prozent. Die Schönbuch-Brauerei gehört der Familie Dinkelaker, ohne C, nur mit K. Ursprünglich waren die Familie Dinkelacker, die hinter Dinkelacker-Schwaben Bräu aus Stuttgart stecken, und die Familie Dinkelaker in Böblingen eine Familie. Aus Verwechslungsgründen hat man in Böblingen dann erst das C entfernt und sich schlussendlich in Schönbuch umbenannt“, holt die Bierexpertin aus. Zum Bier sagt sie Folgendes: „Das Pils hier hat eine schöne hell-goldene Farbe, in der Nase ist es relativ neutral mit ein bisschen Frucht. Es ist schön sprudelig und im Geschmack recht neutral. Da wäre für meinen Pils-Geschmack noch Platz für etwas mehr Bittere und Hopfenwumms. Dafür ist es gut trinkbar, schön leicht.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Pils von Schönbuch: „Hier sind wir jetzt in Böblingen und bei 4,8 Prozent. Die Schönbuch-Brauerei gehört der Familie Dinkelaker, ohne C, nur mit K. Ursprünglich waren die Familie Dinkelacker, die hinter Dinkelacker-Schwaben Bräu aus Stuttgart stecken, und die Familie Dinkelaker in Böblingen eine Familie. Aus Verwechslungsgründen hat man in Böblingen dann erst das C entfernt und sich schlussendlich in Schönbuch umbenannt“, holt die Bierexpertin aus. Zum Bier sagt sie Folgendes: „Das Pils hier hat eine schöne hell-goldene Farbe, in der Nase ist es relativ neutral mit ein bisschen Frucht. Es ist schön sprudelig und im Geschmack recht neutral. Da wäre für meinen Pils-Geschmack noch Platz für etwas mehr Bittere und Hopfenwumms. Dafür ist es gut trinkbar, schön leicht.“
Stiefel-Pils von Gruibinger: „Das kommt mit 4,8 Prozent daher und ist ein bisschen fruchtig in der Nase. Es hat eine schöne, feinperlige Rezenz. Und auch eine Bittere. Keine ausgeprägte, aber eine, die man trotzdem wahrnimmt. Im Geschmack ist es schön komplex“, lautet das positive Urteil der Bier-Sommelière. „Es ist schlank, aber trotzdem geschmackvoll. Das schmeckt gut, ist immer noch erfrischend. Ein sehr gelungenes Pils.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Stiefel-Pils von Gruibinger: „Das kommt mit 4,8 Prozent daher und ist ein bisschen fruchtig in der Nase. Es hat eine schöne, feinperlige Rezenz. Und auch eine Bittere. Keine ausgeprägte, aber eine, die man trotzdem wahrnimmt. Im Geschmack ist es schön komplex“, lautet das positive Urteil der Bier-Sommelière. „Es ist schlank, aber trotzdem geschmackvoll. Das schmeckt gut, ist immer noch erfrischend. Ein sehr gelungenes Pils.“
G’stopftes Pils von Singhbräu: „Mit 4,7 Prozent das Bier mit dem geringsten Alkoholgehalt aus der Runde“, stellt Schreiber fest. „Das sind definitiv die Jüngsten in diesem Test, sowohl was das Alter der Braumeister Daniel Singh und Danilo Paulus, als auch das Alter der Brauerei angeht. Erst kürzlich sind sie in ihre eigene Brauerei gezogen und brauen dort sehr spannende Biere. Es heißt deswegen ‚G’stopftes Pils‘, weil man beim Hopfenstopfen den Hopfen erst im Kaltbereich dazugibt, sodass die ätherischen Öle, die nicht hitzebeständig sind, erhalten bleiben. Hier wurde nicht klassisch kaltgehopft, sondern mit dem ‚Whirlpool‘ gearbeitet, bei dem man den Hopfen hinzugibt, während die Würze schon relativ erkaltet ist und schnell gerührt wird. Durch das Rühren entsteht ein Trubkegel wie in einem Whirlpool, daher rührt der Name. Durch das Verfahren hat man mehr Aromen, die erhalten bleiben. Das Pils hier ist keinesfalls ein Pale Ale, aber es hat schon Anklänge davon, was ich sehr schön finde. Es hat eine Bittere am Gaumen, etwas Fruchtiges in der Nase und ist ein schönes, bitteres, schlankes Pils. Dazu könnte ich mir ein scharfes Curry vorstellen, aber auch eine Bauernbratwurst aus dem Sud mit Senf und Meerrettich und einem richtigen Bauernbrot.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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G’stopftes Pils von Singhbräu: „Mit 4,7 Prozent das Bier mit dem geringsten Alkoholgehalt aus der Runde“, stellt Schreiber fest. „Das sind definitiv die Jüngsten in diesem Test, sowohl was das Alter der Braumeister Daniel Singh und Danilo Paulus, als auch das Alter der Brauerei angeht. Erst kürzlich sind sie in ihre eigene Brauerei gezogen und brauen dort sehr spannende Biere. Es heißt deswegen ‚G’stopftes Pils‘, weil man beim Hopfenstopfen den Hopfen erst im Kaltbereich dazugibt, sodass die ätherischen Öle, die nicht hitzebeständig sind, erhalten bleiben. Hier wurde nicht klassisch kaltgehopft, sondern mit dem ‚Whirlpool‘ gearbeitet, bei dem man den Hopfen hinzugibt, während die Würze schon relativ erkaltet ist und schnell gerührt wird. Durch das Rühren entsteht ein Trubkegel wie in einem Whirlpool, daher rührt der Name. Durch das Verfahren hat man mehr Aromen, die erhalten bleiben. Das Pils hier ist keinesfalls ein Pale Ale, aber es hat schon Anklänge davon, was ich sehr schön finde. Es hat eine Bittere am Gaumen, etwas Fruchtiges in der Nase und ist ein schönes, bitteres, schlankes Pils. Dazu könnte ich mir ein scharfes Curry vorstellen, aber auch eine Bauernbratwurst aus dem Sud mit Senf und Meerrettich und einem richtigen Bauernbrot.“
Barbara Schreibers Fazit: „Wenn ich von den Hellen meinen Favoriten küren müsste, würde ich das Helle von der Hochdorfer Kronenbrauerei wählen, das fand ich am Frischesten. Passend zum Braustil war das ein leichtes Bier ohne viel Eigengeschmack, das trotzdem nicht belanglos ist. Wenn ich aus den Spezial/Pilsnern wählen müsste, hat meiner Meinung nach das von Fischer am besten abgeschnitten: Es war etwas körperreicher, aber mit angenehmem Geschmack, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Bei Pilsen würde meine Wahl auf das von Singhbräu fallen.“
Foto Lichtgut/Julian Rettig

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Barbara Schreibers Fazit: „Wenn ich von den Hellen meinen Favoriten küren müsste, würde ich das Helle von der Hochdorfer Kronenbrauerei wählen, das fand ich am Frischesten. Passend zum Braustil war das ein leichtes Bier ohne viel Eigengeschmack, das trotzdem nicht belanglos ist. Wenn ich aus den Spezial/Pilsnern wählen müsste, hat meiner Meinung nach das von Fischer am besten abgeschnitten: Es war etwas körperreicher, aber mit angenehmem Geschmack, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Bei Pilsen würde meine Wahl auf das von Singhbräu fallen.“
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