Blutiges Osterspektakel Philippiner leiden wie Jesus
Auf den Philippinen hört man am stillen Feiertag vor allem Schmerzensschreie. Dort stellen fanatische Gläubige die Kreuzigung Jesu am Karfreitag nach – werden ausgepeitscht und ans Kreuz genagelt.
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Blutiges Spektakel: Auf den Philippinen wird die Kreuzigung am Karfreitag nachgestellt. Inklusive Nägeln. Bilder der blutigen Zeremonie sehen Sie in unserer Fotostrecke. (Archivbild)
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Ruben Enaje lässt sich am Karfreitag wieder an eines dieser Holzkreuze nageln. Der 56-jährige erhofft sich, ein Zeichen für andere Gläubige zu setzen.
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Diese Nägel werden in seine Hände gerammt. „Wenn die Nägel später raus sind und die Wunden versorgt, fühle ich mich leicht und erneuert“, sagt er. Seine Familie steht dankbar hinter ihm.
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In San Fernando City stellten Philippiner auch in diesem Jahr die Kreuzigung Jesu nach. Am morgigen Karfreitag werden sie an die schweren Holzkreuze genagelt. Die katholische Kirche verurteilt die fanatische Praxis.
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Auch Jesus wurde am Morgen des Karfreitag von den Römern ausgepeitscht und musste sein Kreuz zum Berg Golgatha tragen. Außerdem verspotteten ihn die Römer und krönten den „König der Juden“ mit einer Dornenkrone. Die Philippiner stellen diese Szenen inklusive Auspeitschen realitätsgetreu nach.
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Das Auspeitschen ist sehr schmerzhaft. Hier ein Jesus-Darsteller in San Fernando City.
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Das Ritual kann äußerst blutig enden. Hier sieht man Philippiner in Paombong.
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In der Hauptstadt Manila verkleiden sich die Philippiner aufwendig als Jesus und als Römer.
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Auch eine Urteilsverkündung durch die Römer gibt es bei dem Spektakel.
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Vor der Kreuzigung bleibt noch kurz Zeit für ein Selfie.
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Am Karfreitag werden in vielen Teilen der Philippinen Menschen mit ihren Händen ans Kreuz genagelt. Dabei erleiden sie Schmerzen und die Gefahr für Infektionen ist hoch. Das Ritual ist unter Einheimischen dennoch als Glaubensbeweis beliebt und die Gekreuzigten werden für ihre Taten respektiert. (Archivbild)