Eingestürzte Wertheimer Stadtmauer Mauersturz vor Gericht
Drei Monate vor dem Einsturz der Wertheimer Stadtmauer ist die Befestigung von Bauexperten untersucht worden. Ein Gericht soll nun klären: War das Unglück vermeidbar?
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Mit einem gewaltigen Rums ist die Stadtmauer in Wertheim am 17. Dezember 2019 zusammengekracht. Der Eigentümer fordert nun Schadensersatz.
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Nach dem Einsturz durchsuchten die Rettungskräfte mit Suchhunden die Trümmer nach Verschütteten. Das bange Warten hatte schließlich ein Ende, niemand war von der Mauerstücken begraben worden. Der Erleichterung folgte die Frage: Wie konnte das passieren?
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Über der historischen Altstadt thront Wertheims Wahrzeichen, die Burg aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist eine der ältesten Burgruinen Baden-Württembergs. Ihr Burgberg wird durch die historische Sandsteinmauer abgestützt.
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Wertheim ist die nördlichste Stadt in Baden-Württemberg und mit seinen 23 000 Einwohnern nach Bad Mergentheim die zweitgrößte im Main-Tauber-Kreis. In der Stadt mündet die Tauber in den Main. Elf Kilometer außerhalb, an der A 3 auf halber Strecke zwischen Frankfurt und Nürnberg, wurde 2003 das Wertheim Village eröffnet. Mit mehr als hundert Läden war es das erste Factory-Outlet-Center im Land.
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Markus Herrera Torrez war gerade sieben Monate Oberbürgermeister von Wertheim, als die Stadtmauer einstürzte. Der Sozialdemokrat ließ die angrenzenden Bereiche untersuchen und den Bereich hinter der Stiftskirche sperren.