Einzelkritik zum VfB Stuttgart Angelo Stillers Aussetzer – der VfB schlägt sich selbst
Der VfB hat am 3. EL-Spieltag bei Fenerbahce SK 0:1 verloren. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
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Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.
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Alexander Nübel (Note 3): Strahlte zu Beginn Ruhe und Sicherheit aus, verschätzte sich in der 21. Minute dann allerdings einmal beim Verlassen des Fünfmeterraums. Machtlos bei Aktürkoglus Foulelfmeter in der 34. Minute. Hatte nach der Pause so gut wie nichts zu tun.
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Ramon Hendriks (Note 3): Rettete den VfB in der 27. Minute mit einer leidenschaftlichen Grätsche. Löste im Verbund mit seinen Mitspielern bis zur Pause einige knifflige Situationen. Unterband in der 57. Minute mit einer weiteren starken Aktion einen Beinahe-Konter der Türken. Wurde nach 75 Minuten ausgewechselt und durch Nikolas Nartey ersetzt.
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Jeff Chabot (Note 3): Verschätzte sich in der 12. Minute bei einem Kopfballduell, was allerdings folgenlos blieb. Hielt seine Defensive im ersten Durchgang größtenteils stabil zusammen. Verschätzte sich in der 61. Minute, was ohne den VAR-Eingriff zu einem Elfmeter geführt hätte. Bis auf diese Situation allerdings stabil in der Rolle des Abwehrchefs.
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Luca Jaquez (Note 2,5): Souverän in der Anfangsphase, kam in der 26. und 39. Minute gar vor dem gegnerischen Tor zu – allerdings schwierigen - Kopfballgelegenheiten. Defensiv löste er bis zur Pause alle Aufgaben. Hatte Glück, dass sein Foulspiel (61.) wegen einer vorangegangenen Abseitsposition nicht zu einem weiteren Elfmeter für Fenerbahce führte. Ansonsten fehlerfrei.
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Maximilian Mittelstädt (Note 3,5): Wurde in der Anfangsphase von seinen Mitspielern häufig gesucht, biss sich allerdings zunächst ebenso häufig in der Fenerbahce-Abwehr fest. Prüfte Fenerbahce-Keeper Ederson in der 29. Minute mit einem Flachschuss. Nach einigen unpräzisen Zuspielen im ersten Durchgang wurde Mittelstädt nach der Pause zielstrebiger.
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Lorenz Assignon (Note 2,5): Suchte immer wieder die Tiefe und brachte sich immer wieder in der VfB-Offensive ein. Auffälligster und spielfreudigster VfB-Akteur im ersten Durchgang. Nach der Pause war von Lorenz Assignon indes im Spiel nach vorne deutlich weniger zu sehen. Defensiv stabil.
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Atakan Karazor (Note 2,5): Zog in der Anfangsphase viele wichtige Situationen, kam so gut in die Partie. Sein Anzeigen des richtigen Ecks half Nübel beim Elfer nicht. Der Kapitän strukturierte die Defensive, gewann viele direkten Duelle. Sein Schuss nach 52. Minuten war der Auftakt in eine gute VfB-Phase im zweiten Durchgang. Ein guter Auftritt Karazors nach zuletzt für ihn schwierigen Wochen.
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Angelo Stiller (Note 3): Hatte anfangs im Ballbesitz nicht immer die richtige Entscheidung parat, eher ungewöhnlich für den Spielmacher. Ließ sich nach 31 Minuten bei einer Ecke düpieren, leitete so das 1:0 für Fenerbahce ein. Wurde im Spielverlauf immer stärker und hatte nach einer guten Stunde Pech, keinen Elfmeter zugesprochen zu bekommen.
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Tiago Tomas (Note 4): War recht fleißig unterwegs, rieb sich in Zweikämpfen auf, blieb aber wirkungslos. Wie dem VfB als solche fand auch Tomas Präzision im letzten Drittel kaum statt. Sein Auftritt verbesserte sich etwas, als er für Undav nach rechts außen in der Offensivreihe rutschte.
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Bilal El Khanouss (Note 3): Hatte nach gut 25 Minuten Glück, mit einer Verwarnung davonzukommen. War in der Offensive lange der Auffälligste, weil gut eingebunden und er schaffte es auch regelmäßig, linienbrechende Aktionen anzubieten. Reichte jedoch nicht ganz an seine zuletzt starken Auftritte heran.
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Badredine Bouanani (Note 4,5): Der Neuzugang blieb als Rechtsaußen in der offensiven Dreierreihe glücklos. Bouanani konnte sich in direkten Duellen kaum durchsetzen und seine wenigen guten Momente verpufften meist. Von Mittelstädt gut in Szene gesetzt wurde sein vielversprechender Schuss in der 47. Minute geblockt. Machte nach einer Stunde Platz für Undav.
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Deniz Undav (Note 2,5): Kam nach einer Stunde und war gleich mitten im Geschehen. Half mit seiner Präsenz dem VfB-Offensivspiel, war immer anspielbereit. Vergab nach 82 Minuten die große Chance zu Ausgleich nach Hereingabe von El Khanouss.
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Jamie Leweling (Note 3,5): Leistete sich gleich nach seiner Einwechslung einen kapitalen Ballverlust, der von Fenerbahce allerdings nicht genutzt werden konnte. Versuchte danach, das Offensivspiel anzukurbeln, was aber nicht immer gelang.
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Nikolas Nartey (Note 3,5): Ein forsches Dribbling zum Auftakt wirkte vielversprechend, doch es blieb die einzige gute Aktion des Dänen.
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Chris Führich: Kam nach der 75. Minute und damit zu spät für eine Bewertung in die Partie.
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Finn Jeltsch: Kam nach der 75. Minute und damit zu spät für eine Bewertung in die Partie.