Einzelkritik zum VfB Stuttgart Assignon bejubelt sein erstes Tor – die Noten für die VfB-Profis
Der VfB hat am 6. Spieltag der Europa League Maccabi Tel Aviv mit 4:1 besiegt. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler bewertet.
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Freut sich über seinen ersten Treffer im Trikot des VfB aus dem Spiel heraus: Rechtsverteidiger Lorenz Assignon.
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Alexander Nübel (Note 4): In der ersten Halbzeit bekam Alexander Nübel keinen Ball zu halten. Sah dann beim 1:3 durch einen Flachschuss von Revivo nicht gut aus (51.), weil er stehen blieb und ihm der Ball unter der linken Hand durchrutschte. Entweder muss der Fuß raus, oder die Hand konsequent runter.
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Lorenz Assignon (Note 2,5): Durfte über sein erstes Tor im Dress des VfB aus dem Spiel heraus jubeln. In der 24. Spielminute nahm der Franzose aus halbrechter Position volley Maß – und jagte den Ball zum 1:0 der Stuttgarter ins gegnerische Tor. Danach weniger auffällig. Schaltete sich öfter vorne ein, allerdings ohne große Wirkung. Musste kurz vor Spielende raus.
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Finn Jeltsch (Note 2): War bei den Kontern durch Maccabi Tel Aviv mit gutem Stellungsspiel und Einsatz zur Stelle. Verteidigte wie gewohnt sehr stabil im Zweikampf – und brachte sich auch mit Läufen ins Offensivspiel ein. Ein starker Auftritt des U21-Nationalspielers. War auch präsent, als Tel Aviv in der zweiten Halbzeit etwas aufkam.
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Ramon Hendriks (Note 2,5): Nahm in Abwesenheit des gelbgesperrten Jeff Chabot die Rolle des Abwehrchefs mit viel Übersicht an. War wie gewohnt laufstark – und organisierte zudem von hinten raus den Spielaufbau. Hendriks leitete den Spielzug zum 2:0 durch Tomas gekonnt ein, indem er an der Mittelinie stark den Ball eroberte. In Halbzeit zwei schlichen sich ein paar Leichtsinnsfehler ein.
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Maximilian Mittelstädt (Note 2): Zeigte gleich zu Beginn ein paar ansehnliche Flügelläufe. Nach 24 Minuten wurden seine Bemühungen dann belohnt, als er Assignon mit einer schönen Flanke den ersten Stuttgarter Treffer servierte. Setzte noch das Elfmetertor zum 3:0 oben drauf (50.). War mit viel Elan bei der Sache.
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Atakan Karazor (Note 3): Unauffällige Partie des Kapitäns, der sich auf das Nötigste beschränkte und im Mittelfeld überhaupt nichts anbrennen ließ. War jederzeit auf der Höhe des Geschehens – doch ließ ein wenig Kontrolle und Übersicht vermissen, als Maccabi nach dem Anschlusstreffer Morgenluft witterte.
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Angelo Stiller (Note 3): Kippte früh links tief in seine Lieblingsposition ab, um von dort zu initiieren. War aber auch in hoher Position bemüht, das Spiel zu machen und agierte viel mit nur einem Kontakt. War aber nicht so auffällig wie sonst.
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Lazar Jovanovic (Note 3): Gab sein Startelfdebüt für den VfB. Immer anspielbar, mutig, frech und permanent für Wirbel sorgend machte Jovanovic in der Anfangsphase mächtig Betrieb. Blieb im Verlauf präsent, aber nicht mehr so griffig. Hatte seinen Anteil am Gegentor, als er seinen Gegenspieler einfach laufen ließ.
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Tiago Tomas (Note 2,5): Wirkte anfangs etwas übereifrig, kam aber schnell in den richtigen Modus und markierte mit einem schönen Treffer das 2:0. War danach viel unterwegs, traf aber nicht immer die richtigen Entscheidungen. Machte nach einer Stunde Platz für Leweling.
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Deniz Undav (Note 2,5): Zeigte sich spielfreudig und uneigennützig, so auch bei seiner Vorlage auf Tomas beim zwischenzeitlichen 2:0. Machte eine gute Partie, ohne sie mit einem Treffer zu krönen. Durfte nach einer Stunde vorzeitig duschen und Kräfte sparen für das Wochenende.
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Chris Führich (Note 3): Sein gewitzter Hackenpass auf Mittelstädt war der Pre-Assist vor dem Führungstor von Assignon. Doch in der Folge kam nicht mehr viel wirklich Durchschlagkräftiges von Führich, der sich davon allerdings nicht beirren ließ und unermüdlich versuchte, für Offensivgefahr zu sorgen.
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Jamie Leweling (Note 3): Kam nach rund 60 Minuten ins Spiel. Ersetzte Undav ganz vorne. Zeigte häufiger seine Laufwege an, doch der Ball erreichte ihn oft nicht. Das lag auch an den Mitspielern, denn der Ball lief in Halbzeit zwei nicht ganz so flüssig durch die VfB-Reihen wie zuvor.
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Chema (Note 3): War sofort im Spiel, ballsicher und mit Übersicht versuchte er dem Stuttgarter Spiel Struktur zu geben. Was ihm auch gelang.
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Bilal El Khannouss (Note 3): Versuchte mit viel Drive die Kette der Israelis anzulaufen, so für Druck und auch teils Entlastung für den VfB zu sorgen. Wirkliche Durchbrüche gelangen ihm aber nicht.
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Badredine Bouanani (Note 3): Kam in die Partie, als aus dieser schon die Luft raus und sie entsprechend zerfahren war. Konnte dann aber mit seiner Flanke vor dem 4:1 durch Josha Vagnoman in der Nachspielzeit noch einen Akzent setzen.
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Josha Vagnoman: Kam in der 89. Minute für Lorenz Assignon und machte in der Nachspielzeit das Tor zum 4:1 – dennoch zu spät für eine Bewertung.