Einzelkritik zum VfB Stuttgart Starker VfB überzeugt im Kollektiv – unsere Noten zum 4:0 gegen Freiburg
Der VfB hat im Heimspiel gegen den SC Freiburg 4:0 gewonnen. Wir bewerten alle mindestens zehn Minuten eingesetzten Stuttgarter Profis mit einer detaillierten Einzelkritik.
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Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note. Diese sehen Sie in der Bildergalerie.
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Alexander Nübel (Note 2,5): Die Statistik der ersten Hälfte wies zwei Torschüsse der Freiburger aus – wirklich eingreifen musste der VfB-Keeper aber eigentlich nie. Das änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Damit war es ein ruhiger, aber souveräner Auftritt Nübels.
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Josha Vagnoman (Note 2,5): Der rechte Außenverteidiger stand wie gewohnt in der Startelf – und war mit seinen 24 Jahren der Älteste in der Vierer-Abwehrkette. Vagnoman verrichtete viel Laufarbeit und antizipierte eine Situationen sehr gut. Zudem sorgte er mit dafür, dass die ansonstenstarke linke Freiburger Seite mit Christian Günter und Vincenzo Grifo kaum stattfand. Ein ordentliches Spiel von Vagnoman – mit noch Luft nach oben.
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Anthony Rouault (Note 2): Der Franzose bildete in der Innenverteidigung ein bislang ungewohntes Paar mit Ameen Al-Dakhil. Jeff Chabot saß stattdessen zunächst auf der Bank. Schon nach wenigen Sekunden zahlte sich die Hereinnahme Rouaults aus: Nach einem Eckball von Angelo Stiller traf er per Kopf zur Führung. Hinten organisierte er die Viererkette und warf sich kompromisslos in die Zweikämpfe, dabei war seine Quote zur Pause aber noch ausbaufähig (rund 45 Prozent gewonnene Duelle). Die verbesserte sich in Hälfte zwei, in der die VfB-Defensive weiter nichts anbrennen ließ.
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Ameen Al-Dakhil (Note 2): Der Sommer-Neuzugang stand zum zweiten Mal in Folge in der Startelf und löste seine Aufgabe an der Seite von Anthony Rouault solide und zuverlässig. Dass er im Spielaufbau Stärken hat, unterstrichen schon nach 45 Minuten seine 55 Ballkontakte – die meisten aller Spieler auf dem Platz. Das blieb er bis zu seiner Auswechslung in der 81. Minute – mit 99 Ballkontakten. Insgesamt eine sehr gute Vorstellung des 22-Jährigen.
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Ramon Hendriks (Note 2,5): Obwohl Maximilian Mittelstädt wieder fit war, behielt der Niederländer seinen Platz in der Stuttgarter Startelf. Der Abwehrspieler zeigte hinten links wieder ein großes Kämpferherz. Macnhmal wirkt Hendriks noch ein bisschen wild, aber er lieferte ein absolut solides und fast fehlerloses Spiel ab.
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Atakan Karazor (Note 2,5): Der Kapitän sorgte auf der Position vor der Abwehr mit einer ganz starken Zweikampfquote für Stabilität (71 Prozent gewonnene Duelle). Mit dem Ball am Fuß leistete er sich aber auch zwei Fehlpässe bis zur Pause, davon einen unbedrängten in der 22. Minute. Insgesamt ein solider Aufritt des Kapitäns auf der Position vor der Abwehr. Ab der 53. Minute war er gelbbelastet.
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Angelo Stiller (Note 2): Glänzte zu Beginn gleich zweimal als präziser Vorlagengeber: Erst bereitete Stiller mit einer scharf getretenen Ecke auf den ersten Pfosten die frühe Führung durch Anthony Rouault vor (2.), dann bediente er Ermedin Demirovic mit einer Flanke aus dem Halbfeld (17.). Seine Passquote blieb in der ersten Hälfte indessen bei 85 Prozent – hier bewegt sich Stiller normalerweise jenseits der 90er Marke.
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Enzo Millot (Note 3): Der Franzose kam im rechten offensiven Mittelfeld neu in die Anfangsformation und legte einen sehr engagierten Auftritt hin. Entscheidendes initiierte er dabei aber vorerst nicht, sein unplatzierter Abschluss in der Nachspielzeit der ersten Hälfte stellte SC-Keeper Florian Müller vor keine Herausforderung. Nach rund 60 Minuten war Schluss für Millot, für den Bruun Larsen kam.
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Jamie Leweling (Note 2,5): Präsentierte sich auf dem linken Flügel griffig und durchsetzungsfähig – und hatte Pech, dass seine Torvorlage auf Demirovic wegen einer vorangegangenen hauchdünnen Abseitsposition nicht zählte (28.). Auch den Foulelfmeter zum 3:0 holte Leweling heraus, als er vor seinem Gegenspieler Max Rosenfelder an den Ball kam. Insgesamt ein gutes Startelf-Comeback des Nationalspielers, der nach einer Stunde vom Feld ging.
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Nick Woltemade (Note 1,5): Sorgte mit einem Schuss aus der Drehung früh für Gefahr (2.) und war auch danach gut eingebunden ins Stuttgarter Spiel, wobei er als Zielspieler einige Bälle per Kopf ablegte oder weiterleitete. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte blieb er vom Elfmeterpunkt cool und traf zum 3:0. In dieser Form ist der Stürmer ein ganz wichtiger Faktor für den VfB.
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Ermedin Demirovic (Note 2): Der Bosner rückte als Mittelstürmer in die Startelf und beendete mit seinem Kopfballtreffer nach Stiller-Flanke (17.) seine torlose Zeit. Auch danach war er gut drin im Spiel – und drauf und dran, einen weiteren Treffer nachzulegen. Sein Kopfballtor in der 28. Minute zählte wegen Abseits knapp nicht, sein abgefälschter Flachschuss ging knapp rechts vorbei (45.). Nach knapp 70 Minuten ging er vom Feld.
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Jeff Chabot: Der Defensivspezialist bekam gegen den SC Freiburg eine Pause und saß zunächst auf der Bank. Er kam in der 81. Minute für Ameen Al-Dakhil und bleibt daher ohne Benotung.
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Yannik Keitel (Note 3): Der Ex-Freiburger kam gegen seinen ehemaligen Club in der 69. Minute für Nick Woltemade in die Partie. Er spielte vor Atakan Karazor und Angelo Stiller – und damit offensiver als gewohnt. Besonders auffällige Aktionen hatte Keitel nicht. Ein solider Teileinsatz.
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Chris Führich (Note 2,5): Wurde in der 60. Minute auf dem linken Flügel eingewechselt und bereitete in der Schlussphase das 4:0 durch Deniz Undav nach einem Vorstoß über außen per Flachpass vor (80.) – wobei sich die Gegenwehr der Freiburger hier auch in Grenzen hielt.
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Deniz Undav (Note 2,5): Der Stürmer wurde für die letzten 20 Minuten eingewechselt und war gleich an einem aussichtsreichen Konter beteiligt, wobei sein Zuspiel auf Bruun Larsen etwas zu weit geriet. In der 79. Minute verpasste er nach einer Hereingabe von außen den Zeitpunkt für den Abschluss. Kurz darauf machte es Undav besser, als er nach Führich-Vorlage mit einem abgefälschten Schuss zum 4:0 traf.
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Jacob Bruun Larsen (Note 3): Kam nach rund einer Stunde auf der rechten Außenbahn ins Spiel und nutzte die sich bietenden Räume, indem er an mehreren Kontern beteiligt war. Ein Tor oder eine Vorlage steuerte der Däne dieses Mal nicht bei.