Einzelkritik zum VfB Stuttgart Jamie Leweling glänzt mit Doppelpack – das sind die Noten für die VfB-Profis
Der VfB Stuttgart hat bei den Go Ahead Eagles aus Deventer souverän mit 4:0 gewonnen. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler bewertet.
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Jamie Leweling (li.) spielt im Duell mit den Eagles aus Deventer seine Schnelligkeit und Athletik voll aus.
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Alexander Nübel (Note 3): Im leichten Nieselregen von Deventer bekam der Torhüter lange Zeit nichts zu tun. Das lag daran, dass seine Vorderleute gut verteidigten und die wenigen Schüsse der Eagles meist neben dem Tor landeten. Für Nübel also kein Abend, um sich auszuzeichnen.
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Finn Jeltsch (Note 3): Ließ in der Verteidigung auch gegen den bulligen Eagles-Stürmer Milan Smit nichts anbrennen. Tat nicht allzu viel im Spielaufbau. Mit ein Grund dafür, dass über rechts weniger lief als über links. Dennoch ein ballsicherer Auftritt, in dem Jeltsch auch die nötige Übersicht bewies.
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Jeff Chabot (Note 2,5): Dirigierte die VfB-Abwehrreihe als Mittelmann wie gewohnt umsichtig. Chabot war auch bei hohen Bällen zur Stelle, besaß in und um den Stuttgarter Sechzehner die absolute Lufthoheit. Wurde allerdings wie die Nebenleute nichts bis aufs Letzte geprüft. Dazu war Deventer vorne zu schwach.
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Ramon Hendriks (Note 3): Bekam in seiner niederländischen Heimat die Chance, sich links in der Dreierkette von Beginn an zu zeigen. Musste seine Schnelligkeit im Zweikampf sehr selten ausspielen, weil die Hausherren offensiv wenig zu bieten hatten. Machte in der 68. Minute für Jaquez Platz.
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Lorenz Assignon (Note 3): Defensiv war der Franzose in Hälfte eins wenig gefordert, nach vorne entfaltete seine rechte Stuttgarter Seite aber auch wenig Druck. Nach der Pause wurde Assignon etwas aktiver und sorgte zusammen mit Bilal El Khannouss dafür, dass auch die rechte Außenbahn mehr Gefahr brachte.
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Atakan Karazor (Note 3): Der Kapitän rutschte immer wieder weit nach vorn, um das Pressing seiner Kollegen zu unterstützen. Zweimal hätte er in der ersten halben Stunde aus hohen Ballgewinnen etwas mehr machen können. Ansonsten war es eine abgeklärte Leistung Karazors, der mit dafür sorgte, dass der VfB stets die Kontrolle behielt.
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Angelo Stiller (Note 2,5): Der Mittelfeldspieler bestritt sein 100. Pflichtspiel für den VfB – und glänzte in der ersten Hälfte immer wieder durch kluge Pässe auf den schnellen Jamie Leweling. Einer davon führte zum 2:0. Ein solider Auftritt des Strategen, der sich allerdings gegen Ende die Gelbe Karte hätte sparen können. In der 80. Minute machte er nach einem souveränen Auftritt Platz für Nikolas Nartey.
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Maximilian Mittelstädt (Note 2,5): War die Ausgangsstation zum 1:0 durch Leweling, als er den Ball schön nach innen gab. Auf der linken Seite zeigte der Nationalspieler viel Engagement. Mittelstädt nutzte seine Freiräume und schaltete sich häufiger ins Offensivspiel ein.
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Bilal El Khannouss (Note 2,5): Der Marokkaner spielte auf der rechten Offensivseite, hatte immer wieder technisch starke Szenen, zunächst war aber nichts Gefährliches dabei. Kurz vor der Pause hatte er dann aber eine gute Chance zum 3:0. Die vergab er noch, in der 59. Minute allerdings sprintete er beherzt in den Strafraum und verwertete die Ablage von Deniz Undav entschlossen. Sein guter Auftritt war in der 68. Minute beendet, für El Khannouss kam Chris Führich in die Partie.
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Deniz Undav (Note 2): Der Torschütze vom Dienst glänzte zunächst als Zuarbeiter – und bereitete das 1:0 durch Jamie Leweling mit vor. Zudem provozierte er gemeinsam mit den Offensivkollegen einige Ballverluste der Eagles im Spielaufbau – so, wie vor dem 1:0. In der Folge tauchte Undav ein bisschen ab, ließ sich auch oft ins Mittelfeld fallen. Wie entscheidend er derzeit ist, bewies der Stürmer dann aber in Minute 59, als er per Brust auf Bilal El Khannouss ablegte – der das 3:0 erzielte. Undav war weniger auffällig als zuletzt, aber mit zwei Assists wieder direkt am Sieg beteiligt. Nach 80 Minuten kam für ihn Badredine Bouanani.
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Jamie Leweling (Note 2): Der Nationalspieler legte danke seiner Schnelligkeit einen Start mit zwei, drei guten Aktionen nach vertikalen Zuspielen hin, in der 16. Minute hätte er aber besser Lorenz Assignon bedient anstatt selbst abzuschließen. Eiskalt schloss er dann aber vier Minuten später zum 1:0 ab. Clever setzte er in der 35. Minute den Ball dann aus rund 18 Metern ins kurze Eck zum 2:0. In der 66. Minute hatte er das 4:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am Keeper Jari de Busser. Insgesamt ein starker und zielstrebiger Auftritt.
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Luca Jaquez (Note 3): Kam in der 68. Minute für Ramon Hendriks. Kehrte damit nach längerer Auszeit aufgrund von Adduktorenproblemen wieder auf den Platz zurück. Der Schweizer Nationalspieler fügte sich nahtlos ins VfB-Abwehrkollektiv ein, ohne dabei große Akzente zu setzen.
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Chris Führich (Note 3): Der Flügelspieler kam in der 68. Minute für Bilal El Khannouss in die Partie. Er setzte einige Male zum Dribbling an, blieb aber ohne entscheidende Aktion.
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Badredine Bouanani: Kam in der 80. Spielminute für Undav – zu spät für eine Bewertung.
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Nicolas Nartey : Kam in der 80. Spielminute für Stiller – zu spät für eine Bewertung.
Foto Baumann/Volker Müller
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Lazar Jovanovic: Kam in der 88. Spielminute für Leweling – zu spät für eine Bewertung.