Einzelkritik zum VfB Stuttgart Zähe Partie – aber Bilal El Khannouss findet die Lücke
Der VfB Stuttgart hat am sechsten Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim 1:0 gewonnen. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler bewertet.
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Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.
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Alexander Nübel (Note 2,5): Eine fehlerlose Partie des VfB-Torhüters, der stets Sicherheit ausstrahlte, allerdings auch kaum gefordert war. In der ersten Hälfte vereitelte er eine Chance von Mikkel Kaufmann (20.) – das war’s. Weitere gefährliche Bälle kamen nicht mehr auf seinen Kasten.
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Lorenz Assignon (Note 3): Der Rechtsverteidiger kann es auch mit den Händen – Assignon leitete mit einem schnell ausgeführten Einwurf die beste Chance der ersten Hälfte ein, die Badredine Bouanani vergab. (6.). Auch mit einem Weitschuss sorgte Assignon, der viel Laufarbeit verrichtete, für Gefahr (43.). Er blieb nach dem Wechsel auf der rechten Seite sehr aktiv, allerdings ohne wirklich gewinnbringende Aktion.
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Luca Jaquez (Note 4): Eine völlig unauffällige Partie des Innenverteidigers. In der Defensive war er von den schwachen Heidenheimern nicht in Verlegenheit zu bringen, im Spielaufbau gingen keinerlei Impulse von ihm aus. In der 57. Minute wurde Jaquez ausgewechselt.
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Jeff Chabot (Note 2): Der Abwehrchef ging wie gewohnt voran, war sehr zweikampfstark und klärte immer wieder, bevor es wirklich gefährlich werden konnte. Zudem schaltete sich Chabot öfter mit energischen Vorstößen in den Angriff ein und gab zwei gefährliche Fernschüsse ab – einen parierte Gäste-Torhüter Diant Ramaj (30.), einer strich knapp am Pfosten vorbei. Vor der Pause hätte er im Spielaufbau für etwas mehr Tempo sorgen können, aber auch dies besserte sich nach dem Wechsel. Insgesamt ein starker Auftritt des Innenverteidigers.
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Maximilian Mittelstädt (Note 3): Hinten stand der Linksverteidiger, der diesmal nicht für die Nationalmannschaft nominiert worden ist, sicher, er erkämpfte viele Bälle. Nach vorne aber blieben Impulse, Schüsse oder gefährliche Flanken von Mittelstädt weitgehend Mangelware.
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Atakan Karazor (Note 4,5): Der Kapitän stand in der Anfangsformation, kämpferisch war ihm nichts vorzuwerfen. Im Spielaufbau leistete er sich erneut viel zu viele Fehlpässe. Ein übler Ballverlust im Mittelfeld führte nur deshalb nicht zu größerer Gefahr, weil Chema Andreas den Lapsus seines Kollegen ausbügelte. In der 57. Minute kam Angelo Stiller für Karazor.
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Chema Andres (Note 3): Der Spanier bildete zuerst mit Atakan Karazor das Duo im defensiven Mittelfeld, spielte dann ab der 57. Minute an der Seite von Angelo Stiller. Der Spanier überzeugte mit seiner Passsicherheit, Übersicht und seinem Defensivverhalten, allerdings ging in der Offensive keine Gefahr von ihm aus.
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Badredine Bouanani (Note 4,5): Der Flügelspieler begann auf der rechten Außenbahn und hätte gleich der gefeierte Mann sein können – sein Schuss in der sechsten Minute ging aber knapp am Tor vorbei. Da wäre die frühe Führung drin gewesen, in der Folge wurde es ein eher unglücklicher Auftritt des Algeriers mit vielen Ungenauigkeiten. Kurz vor seiner Auswechslung in der 57. Minute (es kam Tiago Tomas) hatte Bouanani noch einmal einen Abschluss – diesmal strich der Ball am kurzen Pfosten vorbei.
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Bilal El Khannouss (Note 2,5): Der Marokkaner spielte im Offensivzentrum des VfB, wich aber auch immer wieder auf die Flügel aus. Mühte sich um kreative Momente, tat sich gegen kompakte Heidenheimer aber schwer. Nach der Einwechslung von Angelos Stiller brachte der VfB die Heidenheimer Defensive mehr in Bewegung, das nutzte Bilal El Khannouss in der 65. Minute, als er von links nach innen dribbelte, ansatzlos abschloss und zum 1:0 traf.
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Jamie Leweling (Note 4): Der Nationalspieler mühte sich auf der linken Seite, immer wieder misslangen ihm aber seine Aktionen. In der zweiten Hälfte war er an zahlreichen Offensivaktionen beteiligt, es fehlte aber an Präzision. Kurz vor Schluss ging er für Ramon Hendriks vom Platz.
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Ermedin Demirovic (Note 3,5): Der Stürmer ist der Dauerspieler beim VfB – in Ermangelung einer Alternative im Angriffszentrum. Das war Demirovic in einigen Situationen anzumerken. Er konnte sich selten durchsetzen und kaum kaum in gefährliche Aktionen. In der Torschussstatistik tauchte er erst ganz spät auf. Allerdings auch, weil den Kollegen bei ihren Zuspielen oft die Präzision fehlte. Als er dann noch einen Treffer wegen angeblichen Foulspiels aberkannt bekam, passte das irgendwie ins Bild.
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Ameen Al-Dakhil (Note 3): Der Innenverteidiger kam in der 57. Minute für Luca Jaquez und machte seine Sache gut. Er war präsent in den Zweikämpfen und deutete an, über welches spielerische Potenzial er verfügt, wenn er längere Zeit verletzungs- und krankheitsfrei bleibt.
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Angelo Stiller (Note 2,5): Der Mittelfeldspieler bekam zunächst eine Pause, in der Zentrale agierten Atakan Karazor und Chema Andres. Weil der VfB gegen kompakt stehende Heidenheimer aber kaum kreative Momente hatte und sich auch schwertat, durch Rhythmuswechsel Gefahr heraufzubeschwören, kam Stiller in der 56. Minute für Karazor ins Spiel. Er war gleich Dreh- und Angelpunkt und machte das VfB-Spiel etwas unberechenbarer. Bei einigen Kontersituationen nach der Führung wäre die einfache die bessere Lösung gewesen.
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Tiago Tomas (Note 3): Der Portugiese kam in der 56. Minute in die Partie und brachte merklich Schwung auf der rechten Außenbahn. Lediglich zum Abschluss kam er zu selten. So blieb es ein engagierter, aber kein sehr guter Auftritt.
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Ramon Hendriks wurde kurz vor Schluss eingewechselt und bleibt ohne Bewertung.
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Nikolas Nartey wurde kurz vor Schluss eingewechselt und bleibt ohne Bewertung.