Eisenbahnnostalgie Letzte Werklok der Maschinenfabrik Esslingen: Zehn Tüftler wollen sie retten
Einst war die Maschinenfabrik Esslingen eine Weltfirma. Das ist lang vorbei. Aber Tüftler bringen die letzte Werklok der vor 180 Jahren gegründeten Fabrik auf Vordermann.
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Auch als Torso noch imposant: Die letzte Werklok der Maschinenfabrik Esslingen wird in einer Werkhalle bei Schorndorf auf Vordermann gebracht.
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Hans-Thomas Schäfer ist der erste Vorsitzende des „Fördervereins zur Erhaltung von Lokomotiven der Maschinenfabrik Esslingen“ (FVME).
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In einer Werkshalle in Schorndorf restaurieren zehn Technikfans die letzte Werkslok der Maschinenfabrik Esslingen.
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Viele Teile der Lok wurden ausgebaut, müssen ersetzt werden oder werden woanders restauriert. Der Kessel etwa befindet sich bei einer Fachfirma in Waiblingen.
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Hans-Thomas Schäfer und seine Vereinskameraden träumen davon, die alte Dampflok T3 wieder auf die Schiene zu bringen.
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Die Maschinenfabrik Esslingen wurde am 13. März 1846 gegründet - vor 180 Jahren.
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Die Tüftler würden die T3 gerne auf der Schwäbischen Waldbahn fahren sehen. Die Schwäbische Waldbahn ist eine Museums-Dampf- und Dieselzugstrecke bei Schorndorf mit einer Streckenlänge von etwa 23 Kilometern.
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Die Aufarbeitung der letzten in Esslingen gebauten württembergischen T3 ist für Hans-Thomas Schäfer eine Herzenssache.
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Die Halle bei Schorndorf wurde den Schraubern von einem Einheimischen mit einem Herz für Eisenbahnnostalgie zur Verfügung gestellt.
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Auch als Torso wirkt die Lok noch imposant.
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Die Maschinenfabrik Esslingen befand sich zunächst auf dem Bahnhofsareal beim Neckar in Esslingen. 1912 wurde ein neues Fabrikgelände in Esslingen-Mettingen bezogen.
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Eine Zeit lang wurde die letzte Werkslok der Maschinenfabrik Esslingen auf einem Güterbahnhof bei Kornwestheim geparkt. Zuvor hatte sie als Kinderspielzeug auf einem Spielplatz auch in Korwestheim gedient. Doch die Verletzungsgefahr war zu groß gewesen.
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Die letzte Werkslok der Maschinenfabrik Esslingen hat die Bauart T3, die Achsfolge C, die Fabrikationsnummer 4092 und war von 1923 bis in die 1960er Jahre in Mettingen im Einsatz, erklärt Hans-Thomas Schäfer.
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Der 2003 gegründete Förderverein möchte die letzte Werkslok der Maschinenfabrik Esslingen restaurieren.
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Die Maschinenfabrik Esslingen entwickelte auch unter Emil Keßler (1813-1867), abweichend von den bisher üblichen englischen und amerikanischen Lokomotiv-Vorbildern, neuartige Techniken und eigenständige Baureihen, weiß Hans-Thomas Schäfer.
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Der Förderverein hat etwa 40 Mitglieder, davon zehn aktive. Sie haben sich den Arbeiten an der T3 verschrieben.
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Die Maschinenfabrik Esslingen (ME) wurde im Jahr 1846 als Aktiengesellschaft für den Bau von Lokomotiven und Eisenbahnwagen gegründet.
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Im Laufe ihrer Geschichte wurden in der Maschinenfabrik Esslingen mehr als 5000 Lokomotiven hergestellt. Sie wurden fast in die ganze Welt geliefert.
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Die Maschinenfabrik Esslingen hat nicht nur Lokomotiven produziert. Sie stellte im Laufe ihrer Geschichte auch Brücken, Schiffe, Schmucksäulen, Dampfmaschinen, Kühlungsgeräte oder Brunnen her.
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Das Original-Lokschild der T3.
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Die wichtigsten Daten der T3 hat Hans-Thomas Schäfer auch für seine Vorträge aufgelistet.
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Teile der T3 wurden ausgebaut.