Forschungsneubau in Vaihingen Spektakuläre Hightech-Architektur in Stuttgart
Auf dem Vaihinger Uni-Campus ist mit dem Zentrum für Angewandte Quantentechnologie ein spektakulärer, weltweit einmaliger Forschungsneubau entstanden. Der Entwurf stammt vom Stuttgarter Büro Hammeskrause Architekten. Und Goethe hat auch seine Finger im Spiel.
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Foto Brigida Gonzalez
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Das Foyer des ZAQuant: links der verglaste Reinraum, rechts Kunst am Bau – die Arbeit „Ein gleiches“ von Christoph Poetsch
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Der Neubau des ZAQuant am Allmandring: Die Fassade besteht aus Aluminiumblech. Mit seiner Kombination von unterschiedlichen Experimentalräumen ist das ZAQuant weltweit einzigartig.
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Zur grünen Campus-Mitte gibt sich der Forschungsbau transparent – hier befinden sich die Seminarräume.
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Auch die Büroräume sind wandhoch verglast.
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Die geschlossenen Fassadenpartien hingegen schützen die sensiblen Bereiche wie Labors und Technikflächen.
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Blick in den Reinraum, den eine Glaswand vom Foyer trennt. Die Gelblichtfolie an der Scheibe verhindert, dass weißes Licht in den Laborraum fällt.
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Die zentrale Halle im Innersten des Gebäudes mit vier aneinander gereihten Hochpräzisionsmessräumen. Die Architekten haben das Schalenprinzip angewendet: Der Versuchstisch ist durch den Betonkubus, der Betonkubus durch die Halle und die Halle durch die umgebenden Räume geschützt.
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Für die nicht-magnetische Armierung des Betons bei einem der Kuben wurden Fasern aus Glasfaserverbundwerkstoff eingesetzt.
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Die T-förmigen Fundamentblöcke der Laborkuben. Sie lagern auf jeweils sechs pneumatisch gesteuerten Luftfedern schwingungsfrei auf den Fundamentbarren. Dadurch kann in den Laborboxen absolute Schwingungsruhe herrschen.
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Die Fundamentblöcke sind 150 Tonnen schwer, sie wurden „schwebend“ auf der endgültigen Höhe betoniert, die Anforderungen für die Rohbauer waren enorm, sagen die Architekten.
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So sieht einer der Hochpräzisionsmessräume innen aus.
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Eine der Boxen ist mit Mu-Metall-Aluminiumplatten ummantelt, um elektromagnetische Wellen abzuschirmen.
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Die Halle mit den vier Laborkuben reicht hoch bis ins zweite Obergeschoss. Hier stellen große Bullaugenfenster Blickbezüge hinab zur Halle und den dort arbeitenden Wissenschaftlern her.
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Die Architekten inszenieren auf diese Weise die zentrale Experimentierhalle als Herz des ZAQuant.
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Sichtbeton, weißes Geländerband: Nüchtern-kühl präsentiert sich das Treppenhaus.
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Eine Überraschung stellt die bepflanzte Dachterrasse dar, die, bautechnisch entkoppelt, auf der Laborhalle liegt und deren Kubatur nachzeichnet. Um sie herum sind Büroräume angeordnet.