Geschenktipps Weihnachten 2023 Die besten Bücher für die Bescherung
Sie wissen nicht, was Sie schenken sollen? Bücher natürlich! Wir haben die spannendsten, schönsten und klügsten für Sie ausgesucht.
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Foto WDR/Radio Bremen/Foto Do Leibgir
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„Weihnachten bei Hoppenstedts“ (24. Dezember, SWR 18.15 Uhr, WDR 22.22 Uhr): Was sich da türmt, sieht eher nicht nach Buchgeschenken aus, wir hätten Alternativen – in unserer Bildergalerie.
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Monika Helfer: Die Jungfrau. Hanser, 22 Euro. Ungemein schlicht und ungemein treffend schreibt die Vorarlbergerin über Menschen und was zwischen ihnen ist. Nach der Familie ist jetzt ihre Jugendfreundin dran. uh
Foto Beck
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Wolfgang Niess: Der Hitlerputsch 1923. Beck, 26 Euro. Eine neue Darstellung und Analyse zu Adolf Hitlers ersten Versuch, an die Macht zu kommen, die schmerzlich daran erinnert, wie angreifbar eine Demokratie ist. loj
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Terézia Mora: Muna oder die Hälfte des Lebens. Luchterhand, 25 Euro. Die Liebe ist ein seltsames Spiel – und manchmal eines, das krank macht. Egal wie wissbegierig, gebildet und lebenswillig man ist. ema
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E. Malisowa/K. Silwanowa: Du und ich und der Sommer. Blanvalet, 22 Euro. Woker geht nicht: Roman über eine schwule Liebe in einem sowjetischen Ferienlager von einem ukrainisch-russischen Autorinnen-Duo. msr
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Daniel Kehlmann: Lichtspiel. Rowohlt, 26 Euro. Wie konnte der Kino-Pionier der Weimarer Republik, G. W. Papst, zum Filmkunst-Alibi der Nazis werden? „Lichtspiel“ ist ein literarischer Blockbuster für sich verdunkelnde Zeiten. kir
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Olga Tokarczuk: Empusion. Audio Verlag, 26 Euro. Die polnische Nobelpreisträgerin hat eine Parodie auf Thomas Manns „Zauberberg“ geschrieben: eine queere Schauergeschichte in den schlesischen Wäldern. spi
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Stefan Zweig: Die Welt von Gestern. Insel, 12 Euro. Die Lebenserinnerungen aus dem Exil lassen einen ob der Parallelen zur Gegenwart frösteln. Das erste Kapitel lautet: „Die Welt der Sicherheit“. Dann geriet alles ins Wanken. msr
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Dietrich Neumann (Hg.): Mies van der Rohe – Villa Wolf in Gubin. DOM, 48 Euro. Spannendes über Mies van der Rohes erstes Wohnhaus im Bauhaus-Stil und die Frage, ob die Villa wieder aufgebaut werden könnte und sollte. golo
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Zadie Smith: Betrug. Kiwi, 26 Euro. Smiths erster historischer Roman dreht sich um einen krassen Fall von Hochstapelei im viktorianischen England. Virtuos zieht sie die Spur zum Populismus der Gegenwart. uh
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Helge Hesse: Ein deutsches Versprechen. Reclam, 28 Euro. Wie wird eine Kleinstadt in Thüringen zum Brennglas deutscher Kultur? Eine Geschichte Weimars in Biographien. msr
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Kati von Schwerin: Berlin? Ja, wir hatten mal was. Emons Verlag, 15 Euro. Auf 160 Seiten Hass und Liebe rund um Deutschlands dreckig-schillernde Hauptstadt für alle, denen es genauso geht mit Berlin. loj
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Colum McCann: Apeirogon. Rowohlt 16 Euro. Gerechter kann man sich dem Nahost-Konflikt nicht annähern, als in dieser wahren Geschichte über die Freundschaft zweier trauernder Väter aus unterschiedlichen Lagern. kir
Foto Hanser
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Mohamed Mbougar Sarr: Die geheimste Erinnerung der Menschen. Hanser, 27 Euro. Ein senegalesischer Schriftsteller entdeckt in Paris ein geheimnisvolles Buch und macht sich auf die Suche nach seinem verschollenen Autor. spi
Foto Diogenes
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Martin Suter: Melody. Diogenes, 26 Euro. Martin Suters elegante Prosa über eine unglückliche Liebe ist nicht nur wunderschön zu lesen, sondern auch zu hören – brillant gelesen von Andreas Fröhlich. loj
Foto (c) Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Muenchen
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Marco Polo: Il Millione. Manesse, 45 Euro. 2024 ist Kafka-Jahr. Doch erst kommt Marco Polo dran: 700. Todestag im Januar. In dem Prachtband kann man eine Wunderwelt vor Erfindung des Adjektivs kafkaesk entdecken. kir
Foto Quintus
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Jakob Leiner: Gewetter. Quintus Verlag, 18 Euro. Eine Mixtur aus Hölderlin, Rilke und Thomas Kling – die Gedichte des Freiburger Arztes und Musikers zeigen, wie moderne Naturlyrik aussehen kann. spi
Foto (c) Verlagsgruppe Random House GmbH, Muenchen
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Sasa Stanisic: Herkunft. Btb Taschenbuch, 12 Euro. Wer legt dieses Buch Friedrich Merz auf den Gabentisch? Aber auch sonst darf man hier mal nachlesen, um was es wirklich geht, wenn Menschen ihre alte Heimat aufgeben müssen. schl
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Fritz Auer: Meine Lebensreise als Architekt. Allitera, 25 Euro. Klar kommt der Gewinn des Olympia-Wettbewerbs 1967 für Behnisch und Partner (Fritz Auer) vor, es finden sich aber auch viele interessante Gedanken über gute Architektur. golo
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Alexander Schubert/Wolfgang Leitmeyer (Hg.): König Ludwig I. – Sehnsucht Pfalz. Verlag Regionalkultur, 29 Euro. Ludwig II. kennt jeder – in dem Katalog zur aktuellen Ausstellung in Speyer kann man seinen Großvater kennenlernen. spi
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Christopher Clark: Frühling der Revolution. DVA, 48 Euro. Und noch ein Angelsachse erzählt Geschichte: Brillant entfaltet der Historiker die Zeit um 1848/49, in der in Europa so vieles an Gutem keimte, was nun auf dem Spiel steht. schl
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Ken Follett: Die Waffen des Lichts. Lübbe Audio, 36 Euro. Das englische Kingsbridge zur Zeit der Industrialisierung: Follett schmiedet weiter Geschichtsfakten unterhaltsam in plastische Charaktere und berührende Schicksale um. uh
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Ingrid Lausund: Bin Nebenan. Speak Low, 25 Euro. Geschichten über Wohnalbträume – Häkeldeckchen inklusive, gesprochen von Schauspielgrößen wie Bjarne Mädel und André Jung, Sophie Rois und Fritzi Haberlandt. golo
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Ales Steger: Gebrauchsanweisung für Slowenien. Piper, 16 Euro. Der slowenische Schriftsteller führt mit viel Augenzwinkern durch sein Heimatland, seine Städte und Landschaften, Bewohner und Bräuche. spi
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Anne Serre: Die Gouvernanten. Berenberg, 22 Euro. Diese Gouvernanten wollen niemand zu besseren Menschen erziehen, sondern sich austoben. Sprache und Lust feiern im Park der Familie Austeur eine mystische Hochzeit. kir
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Franz Kafka: Die Romane. Deutscher Audio-Verlag, 30 Euro. 2024 ist der 100. Todestag von Franz Kafka. Da wir zunehmend kafkaeske Debatten führen, ist es an der Zeit, sich auf das Original zu besinnen. msr
Foto (c) Verlagsgruppe Random House GmbH, Muenchen
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Henry James: Washington Square. Manesse, 24,95 Euro. Passend zur Streaming-Serie „The Gilded Age“ sei der Klassiker von Henry James über die so reiche wie bornierte New Yorker High Society des späten 19. Jahrhunderts empfohlen. loj
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Julius Shulman – Modernism Rediscovered 1939-1977. Taschen, 20 Euro. Julius Shulmans Fotos von Bauten in Kalifornien zeigen es: Architektur wird durch einen Fotografen mit Blick fürs Wesentliche ikonisch. golo
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F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby. Audio Verlag, 20 Euro. Der amerikanische Gesellschaftsroman – hier vom NDR zu einem packenden Hörspiel verarbeitet, voller Klänge und Musik, Partys und Dramen. Ohrenschmaus! schl
Foto Kiwi
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Benjamin von Stuckrad-Barre: Noch wach? Kiwi, 26 Euro. Nicht nur urkomisch, sondern auch hoch spannend ist der Schlüsselroman über toxische Männerbünde im Hause Springer und die globale MeToo-Debatte. loj
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Maxim Biller: Mama Odessa. Argon Verlag, 19,59 Euro. In der Welt einer russisch-jüdischen Familie in Hamburg wird für Mutter und Sohn die Sprache zur Waffe – gelesen, oder man müsste sagen: gehaucht vom famosen Jens Harzer. ema
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Thomas Hettche: Sinkende Sterne. Kiwi, 25 Euro. In der tauenden Bergwelt des Wallis unternimmt der Autor eine Odyssee durch die schroffen Diskursformationen unserer Zeit: Wo genau ging unser Vertrauen in die Welt verloren? kir
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Eugen Ruge: Pompeji oder Die fünf Reden des Jowna. Dtv, 25 Euro. Meisterhaft erzählt der Buchpreis-Träger von Menschen, die nicht erkennen wollen, dass ihnen der Untergang droht – und vom Menschsein. uh
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Anat Feinberg: Die Villa in Berlin. Wallstein, 26 Euro. Die in Stuttgart lebende Anat Feinberg erzählt ein Kapitel ihrer jüdischen Familiengeschichte und von einem Leben in einem für Künstler offenen Haus vor der Naziherrschaft. golo
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Alan Hollinghurst: Der Hirtenstern. Albino Verlag, 28 Euro. Die Geschichte einer Amour fou: ein englischer Privatlehrer im belgischen Brügge verliebt sich in seinen siebzehnjährigen Schüler. spi
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Thor Hanson: Von schrumpfenden Tintenfischen und windfesten Eidechsen. Kösel Verlag, 22 Euro. Der US-Biologe erzählt, wie die Natur auf den Klimawandel reagiert – auf den Menschen könnte sie wohl verzichten. schl
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Ken Follet: Die Waffen des Lichts.Bastei Verlag, 36 Euro. Ein fünftes Mal führt der Meister des Historischen Romans ins englische Kingsbridge: Während die Eliten nach Weltherrschaft streben, kämpfen die Armen um ihre Existenz. schl
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Siri Hustvedt: Mütter, Väter und Täter. Rowohlt, 28 Euro. Hustvedt nimmt sich analytisch präzise ihre Familiengeschichte vor, zerlegt sie mit feministischem, psychoanalytischem und neurowissenschaftlichem Blick. ema
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Joachim Meyerhoff: Alle Toten fliegen hoch – Amerika. Kiwi, 12 Euro. Erster von sechs autobiografischen Romanen. Mitreißend erzählt, lebensklug, pointenreich. Danach will man alle Bände lesen – sollte man auch. uh
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Marina Abramovic: Eine Bild-Biografie. Laurence King Verlag, 98 Euro. Nacktheit, Blut, Schmerz: Die Performance-Künstlerin Marina Abramovic ist eine Zumutung im besten Sinne. Für Fans. ema
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Orhan Pamuk: Erinnerungen an ferne Berge. Hanser Verlag, 46 Euro. Wovon träumen wir, wenn nicht von Bergen und dem Blick aufs Meer? Buntes Skizzenbuch voller zauberhafter Malereien. ema
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Lars Eidinger: O Mensch. Hatje Cantz, 40 Euro. Beim Schauspielern kratzt der Ausnahmekünstler nie an der Oberfläche, genauso bringt sein Fotografenblick in urbanen Beiläufigkeiten Tiefgründiges hervor. uh
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Franz Kafka: Das Schloss. Reclam, 10 Euro. Schon mal einlesen – 2024 ist Kafkas 100. Todestag. Sein Roman „Das Schloss“ verfügt über einige der lustigsten Wirtshaus-Szenen der Weltliteratur. golo
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Judith Herrin: Ravenna. Wbg Theiss, 39 Euro. Wer dieses tolle Sachbuch über eine Metropole der Spätantike nicht schon letztes Jahr verschenkt hat, der tue es dieses: „Schmelztiegel des Jahrhunderts“. schl
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Jon Fosse: Ich ist ein anderer. Hörkultur Verlag, 24,90 Euro. Hier passiert nicht viel, aber gelesen von Max von Pufendorf entfaltet das meditative Erzählen des Literaturnobelpreisträgers einen unwiderstehlichen Sog. kir
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Silvia Ferrara: Der Sprung. C.H. Beck, 26 Euro. Dass Sie dies hier lesen können, ist eine unglaubliche Leistung unseres Gehirns. Ferrara sucht nach Spuren des Ursprungs dieser Abstraktionsleistung in der Steinzeit. msr
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Dennis Burmester/Sascha Lange: Depeche Mode Live. Blumenbar, 60 Euro. 40 Jahre Konzertgeschichte der Elektrorockband Depeche Mode in einem bildgewaltigen Band – für Fans ein fast unerschöpflicher Fundus. loj
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Erich Kästner: Doktor Kästners lyrische Hausapotheke: Gedichte für den Hausbedarf der Leser. Atrium, 12 Euro. Gedichte sind manchmal so lebensnotwendig wie ein Käsebrot oder ein warmer Wickel. Jeder sollte diese haben. ema
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Remedio Schmitz-Esser: Um 1500. WBG Theiss, 44 Euro. Zeitenwende ist immer. Die Zeit um 1500 verstehen wir als Wende vom Mittelalter zur Neuzeit. Der Anbruch einer neuen Zeit erzählt aus der Perspektive Albrecht Dürers. msr