Hesse-Bahn Calw – Weil der Stadt Hohe Kosten, viel Kopfzerbrechen – doch im Januar 2026 rollt der erste Zug
Der Bau der Hermann-Hesse-Bahn zwischen Calw und Weil der Stadt schreitet voran, doch seltene Steinkrebse und Fledermäuse stellen besondere Hürden dar. Ein Besuch auf der Baustelle.
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Foto Simon Granville
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Durch diesen Tunnel bei Althengstett sollen ab Ende Januar die Züge der Hermann-Hesse-Bahn rollen. Im Bild: Frank von Meißner, Geschäftsführer des Zweckverbands Hermann-Hesse-Bahn.
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Der Kalk-Tuff im Hang sorgt für eine besondere Zusammensetzung des Wassers, die die Steinkrebse bevorzugen. Das Wasser dringt aus dem Hang und sammelt sich in einer Rinne.
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Der Abschnitt zwischen Althengstett und Calw war der der letzte, auf dem noch Gleise verlegt wurden.
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Arbeiten am Tunnel Forst bei Althengstett
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Links oben ist das Einflugfenster für die Fledermäuse zu erkennen.
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Blick hinter die Tunneltrennwand: Das ist die „Höhle“, in der die geschützten Fledermäuse Winterschlaf halten.
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Damit die Fledermäuse den Weg in ihren Tunnelbereich finden, wird der Bahntunnel durch eine Einhausung verlängert. Zusätzlich werden die Fledermäuse durch Ultraschall außen vorbeigeleitet.
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Die Tunnel-in-Tunnel-Lösung ist bisher einzigartig auf der Welt. Ein Kompromiss zum Schutz der Fledermäuse - der aber das Bahnreaktivierungsprojekt überhaupt erst ermöglicht hat.
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Vor Weihnachten sollen alle Bauarbeiten erledigt sein.
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Es ist der einzige Tunnelneubau auf der Strecke. Deshalb ist hier auch kein Fledermausschutz notwendig.
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Vom Landratsamt Calw aus öffnet sich der Blick ins Tal – mit Aussicht auf den Bahnhof.
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Der Bahnsteig der Hesse-Bahn (rechts) befindet sich elf Meter über dem Gleis der Nagoldtalbahn, welches vier Stockwerke über dem Busbahnhof liegt.
Foto Ulrike Otto
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Von unten geht es per Fahrstuhl zu den Bahngleisen, ein Steg führt dann zur Hermann-Hesse-Bahn.