Hinter den Kulissen der Wilhelma Wie die Wilhelma international Samen tauscht
Zwischen 1000 und 2000 Portionen an Samen versendet die Wilhelma weltweit an botanische Gärten und erhält etwa 400 selber, auch Samen aus der Kakteenwelt.
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Foto /Lichtgut/Ferdinando Iannone
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Kaktusmeer in der Wilhelma: Debora Eberlein (li.) und Eva Augart ernten im Gewächshaus der Wilhelma deren Früchte für den internationalen Samentausch.
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Eva Augart ist Gartenbauingenieurin und stellvertretende technische Leiterin des Fachbereichs Botanik mit Schwerpunkt Pflanzenschutz, Ausbildung und Internationalem Samentausch. Sie ist seit 2013 in der Wilhelma tätig.
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Diese Samen werden von der Wilhelma mit anderen Ländern getauscht. Hier ein paar anschauliche Beispiele.
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Besonders schön sehen diese Samen aus: Links schwarz weiß die Lablab-Bohne (Helmbohne) und rechts die Ricinus communis-Bohnen.
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Diese rot-schwarzen Samen sind die der Krebsaugenbohne (Rynchosia phaseoloides).
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Und walnusgroß sind die Macadamia-Samen. Die Macadamia gehört zur Familie der Silberbaumgewächse, deren Früchte, die Nüsse essbar sind.
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Der Blick ins Kakteen-Gewächshaus, wo Debora Eberlein (li.) und Eva Augart sich darum kümmern, dass die gesuchten Samen gewonnen werden für den internationalen Samentausch der Wilhelma.Insgesamt kultiviert die Wilhelma mehr als 8500 verschiedene Pflanzenarten- und -sorten, darunter auch viele Kakteen.
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Blick in die Kakteen-Gewächshäuser, in denen der internationale Samentausch stattfindet.
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Jetzt ist Erntezeit: Diese Mammillaria-Art hat bereits jede Menge Früchte gebildet.
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Jede Kaktus-Art ist genau beschildert.
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Debora Eberlein arbeitet seit 2015 in der Wilhelma, hat dort ihre Ausbildung gemacht und ist begeisterte Zierpflanzengärtnerin.
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Der Mammillaria mit seinen Früchten einzeln betrachtet.
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Und noch eine weitere Kakteen-Art, der Mammillaria profilera hat ebenfalls schon Früchte.
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Auch diese roten Früchte werden für den internationalen Samentausch geerntet.
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Die Mittagsblume (Delosperma lydenburgense) öffnet ihre Fruchtkapseln, sobald Wasser drüber läuft.
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Werden die Fruchtkapseln der Mittagsblume nass, öffnen sie sich, die Samen sind zu sehen und können geerntet werden.
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Die Mittagsblume heit Celopermia hydernburgense.
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Die Aasblume (Huernia) lockt Insekten mit aasähnlichem Geruch, die dann die Bestäubung vornehmen.
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Fruchternte beim Marmmillaria parkinsonii. Mit einer Pinzette wird die Frucht herausgezogen.
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Öffnet man die Frucht, sieht man die winzig kleinen schwarzen Samen.
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Die Früchte werden nun gewässert.
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Hier nochmals die Bezeichnung Mamillaria parkinsonii) des Kaktus, dessen Früchte gerade geerntet werden.
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Auf dem Schild steht die genaue IPEN-Nummer für den Samentausch mit Ursprungsland, Schutzstatus, Kennzeichnungsort und interner Nummer. Sie ist wichtig für den internationalen Samentausch.
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Die kleinen Samen in der Auffangschale.
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So sehen die Samen eines Mammillaria-Kaktus aus.
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Auf einem Papiertuch werden sie aufgefangen und kurz getrocknet.
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Sind die Samen trocken, füllen Eva Augart (li.) und Debora Eberling sie in die Tütchen.
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Die Wilhelma hat in ihrem Samenraum viele Samen gesammelt, etwa 400 Arten hat sie derzeit auf der Liste. Eva Augart (li.) und Debora Eberlein an der Samenkiste.