Nach dem großen Jagstunglück Über Nacht ein toter Fluss – wie geht es der Jagst und den Fischen heute?
Es war eines der größten Fischsterben im Südwesten: Vor zehn Jahren floss Dünger in die Jagst und schädigte sie auf 50 Kilometern massiv. Heute ist alles wieder gut. Und nichts ist gut.
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Rund 20 Tonnen an toten Fischen sind im August 2015 aus der Jagst gezogen worden.
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23. August 2015: Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen in Kirchberg an der Jagst einen brennenden Mühlenbetrieb. Nach dem Brand war verunreinigtes Löschwasser in die Jagst gespült worden.
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August 2015: Freiwillige Helfer sammeln bei Elpershofen tote Fische in der Jagst.
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August 2015: Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr läuft bei Eberbach auf einem Damm, der den Fluss Jagst von einem seiner Nebenarme trennt. Im Hintergrund pumpen die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk Wasser in den Fluss, um damit vorübergehend den Sauerstoffgehalt zu erhöhen.
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August 2015: Mitglieder des THW bauen einen Damm, um Wasser aus der Jagst abzupumpen.
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August 2015: Tote Fische liegen in einem Container. Giftiges Löschwasser hat im Kreis Schwäbisch Hall ein großes Fischsterben in der Jagst ausgelöst.
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August 2025: In der Lobenhausener Mühle war vor zehn Jahren ein Brand ausgebrochen – mit dem Löschwasser gelangte Ammoniumnitrat in die Jagst, das ein Fischsterben auslöste.
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August 2025: Daniel Kreißl (links) vom Fischereiverein Kirchberg an der Jagst und Markus Hannemann von der Fischhegegemeinschaft Jagst kämpfen seit vielen Jahren um einen besseren ökologischen Zustand der Jagst.
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August 2025: Das Wehr bei Kirchberg an der Jagst ist eine der Sperren, die Fischen das Wandern verunmöglichen.
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August 2025: Bei Mistlau gibt es lange Passagen, an denen kaum ein Baum am Ufer steht. Das Wasser der Jagst heizt sich im Sommer deshalb auf, kälteliebende Arten wie Forellen haben keine Chance mehr.
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August 2025: Zumindest diese uralte Weide beschattet die Jagst bei Mistlau ein wenig.
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August 2025: Auch am Ockenauer Steg bei Kirchberg fehlt zumindest auf einer Seite die Uferbepflanzung.
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August 2025: Der Ockenauer Steg besteht ganz aus Holz und ist eine touristische Attraktion.
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August 2025: Auch beim Wehr in Lobenhausen fehlt noch eine Fischtreppe.
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Kiesbänke im Fluss, wie hier in der Jagst bei Mistlau, bieten den Fischen Rückzugs- und Laichgebiete.
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Wenn Wehre wegen Kraftwerkskanälen und Niedrigwasser trockenfallen, ist das für Fische und Insekten unterhalb ein Problem.