Kinderhilfswerk Unicef warnt Rasanter Anstieg bei Masernfällen ist alarmierend
Bis vor wenigen Jahren schien es, als ob die Masern ausgerottet werden könnten. Doch vor allem die mangelnde Impfbereitschaft führt dazu, dass das gefährliche Virus auch in Europa wieder auf dem Vormarsch ist. Nach der WHO warnt jetzt auch Unicef vor den Folgen.
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Ein philippinisches Kind, das an Masern leidet, wird in einem Krankenhaus behandelt.
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Allein in den ersten Wochen dieses Jahres haben sich Unicef zufolge sich 24 000 Menschen in der Ukraine mit dem gefährlichen Virus angesteckt und fast 13 000 auf den Philippinen (Foto: an Masern erkranktes Kind in einem Krankenhaus in Manila).
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Weltweit haben 98 Länder 2018 mehr Fälle verzeichnet als im Jahr davor.
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2018 haben sich demnach weltweit fast 82 600 Menschen mit Masern angesteckt – 72 Kinder und Erwachsene seien daran gestorben, berichtet die Weltgesundheitsorganisation WHO.
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einem Armenviertel von Manila wird ein Kind von Mitarbeitern des Roten Kreuzes gegen Masern geimpft. Die Gesundheitsbehörden der Philippinen haben eine massive Impfkampagne gestartet, die darauf abzielt, täglich etwa 2000 Kinder gegen Masern zu impfen.
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Das südostasiatische Land leidet unter einem schweren Ausbruch dieser Krankheit.
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Die Abbildung zeigt Teile eines Masernvirus. Das Virus kommt weltweit vor, wobei die Krankheitshäufigkeit stark variiert. Insbesondere in Entwicklungsländern kommt es immer wieder zu lokalen Masernepidemien mit hohen Krankheits- und Sterblichkeitszahlen.
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2005 kam es in Deutschland zu zwei größeren Masernausbrüchen, im Februar in Hessen mit einem Todesfall bei 223 Erkrankungsfällen und im Mai in Oberbayern mit 110 Erkrankungen. 2006 wurden Masernhäufungen in Baden-Württemberg sowie in Nordrhein-Westfalen gemeldet.
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Jährlich gemeldete Masernfälle in Deutschland seit 2001.
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Eine Krankenschwester füllt in einer Arztpraxis in Berlin einen Kombi-Impfstoff gegen Masern, Röteln und Mumps in eine Spritze.
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Die Übertragung des Masernvirus erfolgt durch direkten Kontakt oder durch Tröpfcheninfektion. Die Infektiosität der Masern besteht drei bis fünf Tage vor dem Ausbruch des Hautausschlags bis vier Tage danach.
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Typisch für eine Infektion ist die Rötung des Rachenraums.