Bildungsroboter aus China kommen Diese Roboter könnte es bald in unseren Schulen geben
In Asien werden Bildungsroboter immer häufiger zuhause und in den Schulen eingesetzt, um das Programmieren zu lernen. Jetzt will ein Unternehmen aus der Region Karlsruhe die Roboter auch bei uns groß machen.
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Foto Daniel Gräfe
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Andreas Hantke von der Firma Solectric in der Nähe von Bruchsal kümmert sich um den Vertrieb der Bildungsroboter in Deutschland – in der Hand hält er einen Roboter des Herstellers Bellrobot. In chinesischen Schulen gehört Programmieren bereits zum Lehrplan.
Foto Robo Wunderkind
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Die Bildungsroboter von Robo Wunderkind funktionieren nach dem Baukastensystem. Die Bauteile haben Motoren, Sensoren und ein Gehirn und erkennen automatisch ihre Funktionen. Schon kleine Kinder können mit Hilfe eines Tablets die einfache Programmiersprache Scratch erlernen.
Foto Gräfe
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Die Geschäftsführerin von Robo Wunderkind, Anna Iarotska, zeigt mit ihrem Mitarbeiter Mathias Kutschera ein Auto, das aus dem Roboter-Baukasten entstanden ist und mit Hilfe des Tablets programmiert wurde. Das Wiener Start-up ist bereits in 200 Schulen vertreten, darunter eine aus Stuttgart.
Foto Cubroid
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Auch die Roboter der südkoreanischen Firma Cubroid lassen sich auf diese Weise konfigurieren und programmieren. Die multifunktionalen Würfel, die beim Musizieren leuchten oder mit einem winzigen rotierenden Motor ausgestattet sind, verbinden sich wie dabei wie Legosteine, teilt der Hersteller mit. Kinder erhielten damit eine grundlegende Vorstellung davon, was künstliche Intelligenz ist, heißt es.
Foto Abilix
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Auch das chinesische Unternehmen Abilix bietet mehr als 100 verschiedene Arten von Bildungsrobotern an – im Bild ist der aufwendige Krypton 8 zu sehen. Er hat unter anderem 21 Sensoren, zwei Motoren und einen kleinen Touchscreen. Mit seinen Bildungsrobotern ist Abilix derzeit weltweit in mehr als 30 Ländern und 20 000 Schulen vertreten.
Foto Makeblock
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Der mTiny des chinesischen Herstellers Makeblock ist ein Bildungsroboter für kleine Kinder. Auch bei ihm können Kinder einfache Funktionen programmieren, dabei hilft ein digitaler Stift.
Foto Miele
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Neben Bildungsrobotern zeigt die Berliner Ifa auch skurrile Produkte, vor allem aus der vernetzten Küche – wie diesen Big-Brother-Backofen:In Mieles neuem Herd etwa steckt eine Kamera, die via Smartphone-App einen Blick auf Apfelkuchen, Römertopf oder Hähnchen erlaubt. Erscheint dieses schon knusprig genug, lassen sich Garzeit oder Temperatur mit einem Klick neu justieren. Die hitzebeständige Kamera halte sogar einer Pyrolysereinigung stand, heißt es.
Foto Hoover
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Der Ofen als Kühlschrank: Hoover zeigt mit dem H-Keepheat 700 einen Backofen, der fertig gekochte Lebensmittel vakuumiert und bei 63 Grad konserviert. Der Nachteil: Das verbraucht auch viel Energie.
Foto HiMirror
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Der Spiegel als Beautysalon:Auch im Bad schreitet die Vernetzung immer weiter voran: Der smarte Spiegel von HiMirror analysiert die Hautbeschaffenheit und bietet Anleitungen zu Pflege und Make-up. Auch Musik lässt sich abspielen oder der Wetterbericht ansagen.
Foto Medisana
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Roboter-Helfer fürs Alter: Der Home Care Robot von Medisana soll helfen, dass Senioren länger im vertrauten Zuhause wohnen und leben können. Ausgestattet mit Gesichts- und Spracherkennung folgt er der Bewohnerin, erinnert an Medikamente, die einzunehmen sind, oder schlägt bei einem Sturz Alarm. Mithilfe des Bildschirms kann man auch telefonieren.
Foto dpa
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Handy zum Falten:Samsungs faltbares Smartphone „Galaxy Fold“ soll es bald im Handel geben. Die Branche erhofft sich von den Klapp-Handys einen Wachstumsschub. Aufgefaltet bieten sie einen größeren Bildschirm und damit die Möglichkeit, zwei oder mehr Anwendungen gleichzeitig zu nutzen – das könnte gerade für die geschäftliche Nutzung interessant sein. Auch der Akku ist größer und damit die Laufzeit länger, und eingeklappt benötigen die Handys weniger Platz, sind aber auch dicker.
Foto LG
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Superscharfe Fernseher:Im Trend sind auch besonders kontrastreiche und superscharfe Fernseher. Die Hoffnungen ruhen dabei auf dem neuen 8k-Standard, der 33 Millionen Bildpunkte bietet. Hier kann man direkt vor dem Bildschirm stehen, ohne dass das Bild verwischt. Das 8k-TV ist aber wohl noch einige Jahre vom Massenmarkt entfernt – selbst für den aktuellen 4k-Standard gibt es noch kaum Filme oder Serien zu sehen.
Foto Grohe
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Mineralwasser aus der Leitung: Auf der Ifa sind auch skurrile Produkte zu sehen. Grohe etwa bietet mit „Blue Home“ eine Mischbatterie der besonderen Art. Auf Knopfdruck fließt gekühltes, mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser aus dem Hahn. Leitungswasser gibt es nach wie vor.
Foto AEG
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Der Fleckenkiller:AEG wiederum hat mit „Expert Touch“ einen Hightech-Stift zum Fleckenentfernen im Einsatz. Mithilfe von Ultraschall soll er selbst Tinte und Rotwein entfernen können und dabei die Fasern der Kleidung schonen.
Foto Beurer
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Big Brother fürs Kreuz: Und auch das gibt’s: Beurers „8sense“ ist eine Art Rückensensor, den man zum Beispiel im Nackenbereich an ein T-Shirt oder Hemd klemmen kann. Mit einer App verbunden meldet er sich, wenn der Nutzer seine Sitzhaltung nicht oft genug variiert.