Von der Königsstraße bis zur MHP Arena Langlebig und ressourcensparend – diese Stuttgarter Architektur schont die Umwelt
Bauen heißt zerstören – außer man baut möglichst ressourcenfreundlich und zirkulär. Wie Architekten in Stuttgart mit innovativen Projekten vom Stadion bis zum Kaufhaus helfen, die miese CO2-Bilanz der Baubranche zu verbessern.
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Foto Visualisierung Oliv Architekten/Oliv Architekten
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Das ist der Plan für die Hausnummer Königstraße 1c. Die Theaterpassage wird zurückgebaut, um eine Sichtachse zum Park zu eröffnen und der Nordostfassade eine neue Bedeutung zu verleihen.
Foto Lichtgut /Max Kovalenko
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Aktuell sieht das Gebäude 1c zum Stuttgarter Schlossgarten hin bisher so aus – künftig soll es hier nach Plänen von Oliv Architekten aus München zum Park hin Gastronomie geben. Teile des alten Gebäudes werden mit Hilfe von Concular weitervermittelt –– von Schaufenstern bis zu Rolltreppen.
Foto Foto Visualisierung Oliv Architekten/Oliv Architekten
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Mit begrüntem Dach: So soll das ehemalige Kaufhaus Karstadt Sport in der Stuttgarter Königstraße 1c nach der Revitalisierung aussehen.
Foto Lichtgut/Max Kovalenko
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Gegenüber des Stuttgarter Hauptbahnhofes in der Königstraße soll das komplette Schlossgartenquartier revitalisiert werden: im Bildervordergrund das Hotel am Schlossgarten (links) und die Adressen Königstraße 1a und 1b (rechts), im Mittelteil das Gebäude Königstraße 1c zwischen Schlossgarten und Königstraße, oberhalb davon das Eckgebäude Königstraße 3.
Foto Visualisierung Oliv GmbH Thomas Sutor Architekt/Steimle Architekten
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Wenn alles fertig ist, könnte das Quartier so aussehen.
Foto Visualisierung Steimle Architekten
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So soll das zum Quartier gehörende Hotel am Schlossgarten, das nicht abgerissen wird, nach dem Umbau ausschauen. Den Wettbewerb dafür gewann das Stuttgarter Büro Steimle Architekten.
Foto Modell /Visualisierung haascookzemmrich/STUDIO2050
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In der Königstraße 1a/b plant das Büro haascookzemmrich/STUDIO205 ein Gebäude, bei dem abgebrochene Teile wieder verwendet werden und verwendet wird möglichst viel nachwachsendes Material.
Foto knippershelbig
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Wo das Stuttgarter Breuninger Parkhaus stand, soll . . .
Foto Visualisierung haascookzemmrich STUDIO2050/Breuninger
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. . . ein Mobilitäts Hub entstehen. Einige abgerissene Bauteile werden vom Ingenieurbüro knippershelbig gerettet und für den Neubau wieder verwendet. Der Entwurf des Gebäudes stammt von dem Stuttgarter Büro haascookzemmrich STUDIO2050.
Foto Visualisierung haascookzemmrich/STUDIO2050
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Blick ins geplante Innenleben des Mobilitäts-Hubs – mit viel Holz und Platz für ein Café und eine Fahrradreparaturwerkstatt.
Foto Visualisierung asp Architekten / Ippolito Fleitz Group
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So soll das Haus des Tourismus am Stuttgarter Marktplatz nach dem Umbau des alten Kaufhauses durch asp Architekten aussehen.
Foto Lichtgut/Leif Piechowski
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Da Teile des Gebäudes erhalten bleiben, wird viel CO2 beim Umbau gespart.
Foto Zooey Braun/asp Architekten
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Blick ins Innere der Baustelle.
Foto asp Architekten
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Bilder vom Weiterbau der über 50 Jahre alten Haupt-Tribüne der MHP Arena in Bad Cannstatt durch asp Architekten. Teile des abgebrochenen Betons wurden aufgearbeitet und an anderer Stelle im Stadion wieder eingebaut. Im Falle der Haupttribüne ist es den asp Architekten gelungen, nahezu 100 Prozent des abgebrochenen Betons wieder im Stadion zu verbauen.
Foto asp Architekten/Zooey Braun
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Neuer Eingangsbereich im Businesscenter, denn nicht nur während der Spieltage ist in der Arena Betrieb. Es können auch Firmen Veranstaltungen, Konferenzen veranstalten. In der Großküche wird mit regionalen Produkten gekocht. Gehört alles zum Nachhaltigkeitsprogramm
Foto Visualisierung studio.onken/studio.oken
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Das Büro asp Architekten plant gemeinsam mit LXSY Architekten in der Berliner Karl-Marx-Alleee einen Pavillon ganz im Geiste des zirkulären Bauens.
Foto Brigida González/Wulf Architekten
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In Straubenhardt in Baden-Württemberg steht die vom Stuttgarter Büro Wulf Architekten geplante Feuerwehr – sie ist komplett auseinanderbaubar und recycelfähig.
Foto Martin Zeller
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Vorbild Schweiz: Kultur- & Gewerbegebäudes „Elys“ in Basel. Bei der Umnutzung des Coop-Verteilzentrums in Basel durch das Planungsbüro Zirkular zu einem Gewerbe- und Kulturhaus wurden rund 1000 Quadratmeter neue Fassadenfläche vorrangig aus wiederverwendetem Baumaterial erstellt.
Foto Tjark Spille/DAM Preis 2025
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Das Spore Haus ist Sieger des DAM Preises 2025, entworfen von AFF Architekten aus Berlin. Sie haben auf einer ehemaligen Friedhofsfläche in Berlin einen Neubau errichtet. An dem monolithischen Neubau gefiel der Jury, dass auch gebrauchter Klinker zum Einsatz kam. Im Seminarraum und Auditorium stammen die Sitzschalen von alten Schulmöbeln.
Foto Olaf Mahlstedt/OLAF MAHLSTEDT
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Kreislaufgerechtes Bauen im Wohnbereich: Ein privates Wohnhaus, komplett aus recycelten Materialien erstellt – es steht als Mietshaus in Hannover.
Foto Dietmar Strauß/Jahnke Architektur
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Gerettet wurden bei diesem Wohnprojekt in Tamm (Landkreis Ludwigsburg), geplant von Architekt Harald Jahnke, Teile des alten Gewächshauses, die Klinkerfassade stammt von einem Abbruch eines alten Hauses. Die neu verwendeten Baumaterialien stammen aus der Region.