Nadelöhr A 81 bei Leonberg Nur so konnte der größte Rettungseinsatz im Engelbergtunnel gelingen
Ein Lkw brennt am 3. März im Engelbergtunnel. Der Ernstfall für über 400 Einsatzkräfte tritt ein.
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Feuerwehrleute aus Gerlingen bringen während des Brandes Menschen aus dem Engelbergtunnel.
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Bei Bränden im Tunnel gilt stets: Die Besatzung des ersten Feuerwehrfahrzeugs löscht, die des zweiten kümmert sich um die Menschenrettung.
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Beim Brand am 3. März konnten Feuerwehrleute zwei Menschen aus Fahrzeugen befreien, die sich selbst nicht mehr helfen konnten. Alle Personen, die noch im Tunnel waren, wurden nach draußen geleitet.
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Der schwarze Rauch habe bis einen halben Meter über dem Boden gehangen und alles verdunkelt. Die Rauchsäule, nach oben getrieben durch die Entlüftungsanlage des Tunnels, war fast 100 Meter hoch und kilometerweit sichtbar.
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Bei einem Alarm im Engelbergtunnel wird dieser automatisch gesperrt. Die Polizei lenkt den Verkehr und verschafft den Rettungskräften Raum für Fahrzeuge, Mannschaft und Ausrüstung.
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Für etwa 30 Minuten Atemluft reicht die Ausrüstung der Feuerwehrleute. Für den Atemschutz benötigen sie aber eine zusätzliche Ausbildung.
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Der Schaden am Engelbergtunnel wird auf 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt. Es wurden glücklicherweise nur zwei Personen durch Rauchgas verletzt.
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Die Rettungskräfte rücken grundsätzlich von beiden Seiten in den Tunnel ein: Gerlingen von Norden aus, Leonberg von Süden. Auch die übrigen Einsatzkräfte werden zu beiden Seiten postiert.
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Blick von der Brücke der Leonberger Straße auf das Nordportal: Hier ist die Aufstellfläche für die Einsatzkräfte auf Gerlinger Seite.
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Auf Leonberger Seite wird ein Teil der Berliner und der Glemseckstraße gesperrt, damit sich Nachschub für Feuerwehr sowie der Rettungsdienst bereit halten kann.
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Auch das THW unterstützt oft bei den Einsätzen.
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Die Arbeit der Rettungsdienste wird vor Ort koordiniert.
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Sowohl der hauptberufliche Rettungsdienst von DRK und ASB als auch Ehrenamtliche von lokalen Ortsvereinen sind vor Ort, um Verletzte und Einsatzkräfte zu betreuen.
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Die Rettungskräfte sind vorbereitet.
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Die Stadt Leonberg hat sich am Brandtag unter anderem um die Öffentlichkeitsarbeit gekümmert und so die Rettungsdienste entlastet. Das mediale Interesse an dem Brand im Engelbergtunnel war riesig.
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Der Leonberger Feuerwehr-Kommandant gibt am Abend nach dem Brand Interviews bei einem Pressetermin im Tunnel.