Plusenergiehaus in Möhringen Wie ein Stuttgarter sein 100-jähriges Haus fit für die Zukunft macht
In Stuttgart-Möhringen zeigt Heinrich Welker, wie sich ein 100-jähriges Haus auf den neuesten Stand bringen lässt. Das Mehrparteienhaus produziert jetzt mehr Energie, als es verbraucht. Von dem Energieklotz wird wohl auch die Nachbarschaft profitieren.
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„Die Fassade hier polarisiert“, sagt Heinrich Welker. Auch die Balkone sind mit Solarmodulen bestückt.
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So sah das Haus einmal aus (rechts): Die Mauern bis zum Fußboden des Obergeschosses stehen noch.
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Heinrich Welker mit seiner Geschäftspartnerin Anita Grohe; beiden gehören Wohnungen in dem sanierten Haus in Möhringen.
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Blick in eine der Wohnungen, die aktuell noch leer steht.
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Die Miete liege im Bereich des Mitpreisspiegels für Stuttgart, sagt Heinrich Welker.
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Altes Gemäuer war einmal.
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Im Heizraum, der eher ein Heizräumchen ist, stehen eine Wärmepumpe sowie Speicher für die Heizung und fürs Warmwasser.
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Diese E-Tankstelle haben die Bauherren installieren lassen, um den im Sommer überschüssigen Strom in Autos tanken zu können.
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Vermutlich werden künftig auch Menschen aus den Nachbarhäusern hier kostengünstig E-Autos laden können. Im Sommer sammelt das Gebäude viel mehr Energie ein, als es benötigt.
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Heinrich Welker erklärt: Jeder hat Zugriff auf die Infos, wie viel er bisher an Energie verbraucht hat.
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Hierbei handelt es sich um das Hinterhaus des sanierten Wohnhauses in Möhringen; das werde nun zu einem Zwilling des ersten Plusenergiehauses verwandelt. Und auch der Nachbar hat sich inzwischen ein Vorbild an Heinrich Welker und seinen Mitbauherren genommen.