Süße Architektur in Stuttgart Klare Entscheidung beim Lebkuchenhaus-Wettbewerb in Stuttgart
Die Jury war sich einig: Aus den 29 Lebkuchenhäusern, die Architektenbüros aus Stuttgart bei einem Wettbewerb eingereicht hatten, gingen drei klare Sieger hervor. Sie alle eint eines.
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Den erster Platz machten Auer Weber Architekten mit ihrer „wandernden Weihnachtsstätte“.
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Den zweiter Platz belegte das Atelier Kaiser Shen – mit dem wohl kleinsten und auf dem ersten Blick unscheinbarsten Lebkuchenhaus. Das Besondere daran: Alle Bauenden durften mal knuspern: „Jede Platte wurde zum individuellen Zeugnis, das vom Gebiss und dem Hunger seiner Naschenden erzählt.“ Zu sehen ist das nur durch einen Blick ins Fenster: Dort sind die Bisse als eine Art Gang oder eher Höhle zu erkennen, uneben, rau, dunkel.
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Den dritter Platz konnten sich a+b Architekten sichern. Ihr Entwurf ist sehr minimalistisch und konzeptionell – es zeigt kein Lebkuchenhaus im klassischen Sinne, es demontiert und zitiert es aber. Hier stehen quasi Lebkuchenhaus-Rahmen im Kreis, teils auf dem Dach, teils wie es sich gehört.
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Der Sonderpreis ging an Scope Architekten: Das „Liebkuchenhaus“ ist außen komplett mit einer Hülle aus geschmolzenem Zucker ummantelt, als Ebenen dienen die Lebkuchenplatten und Zuckerstangen dienen als Tragwerk, . . . .
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. . . sein Innerstes ist nur zu ergründen, indem man durch ein rundes Loch auf dem Dach ins Innere Blick, wo ein riesiger Weihnachtsbaum steht.
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Cruu architecture hatte unsere Zeitung bereits beim Bau ihres Lebkuchenhauses begleitet. In ihrem Lebkuchenhaus wird Stuttgart als mehrschichtige, räumliche Skulptur gedacht.
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Von Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten stammt dieser pompöse Nachbau des Stuttgarter Schlossplatzes samt Riesenrad, welches sich sogar drehen lässt.
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a+r Architekten GmbH Stuttgart hat einen Kenotaph für USM Haller gebaut.
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Ein Mobile-Haus aus Buchstaben haben Wulf Architekten GmbH gebaut.
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andOffice gingen „vielschichtig und bunt“ ins Rennen. Sie verstehen ihr Lebkuchenhaus „als spielerisches, aber bewusst gestaltetes Modell, das gesellschaftliche Vielfalt, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit in einer architektonischen Miniatur zusammenführt“.
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LRO GmbH & Co.KG liefern das „Rezept zu einer harmonischen Fassade“. Jedes Geschoss des Back-Bauwerks lässt sich drehen, um nach dem Motto „Mix and match“ verschiedene Kombinationen zu testen.
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h4a Gessert + Randecker Architekten BDA zeigen den Marktplatz mitsamt Rathaus- und Weihnachtsmarktbuden: „Stuttgart, wo das Herz in der Mitte schlägt“.
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Die VON M GmbH hat einen Lebkuchenturm geschaffen, der ein Mehr(chen)generationenhaus darstellt. Unten klopfen Hänsel und Gretel an die Tür, sie werden hereingebeten: „Schön, endlich bin ich nicht mehr allein.“ Auch Rotkäppchen und der Wolf sind zugegen, wie auch die sieben Zwerge – und oben hängt Rapunzel einladend ihr Haar zum Fenster heraus.
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Bez+Kock Architekten hat die Baustelle am Hans-im-Glück-Brunnen aufgegriffen – und Hans ist ihr voll im Glück.
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UTA Architekten und Stadtplaner haben einen „Recycling Ho Ho Hof“ gebaut – und somit die süßeste Transformation des Nordpols geschaffen.
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haascookzemmrich STUDIO2050 wollen mit Lebkuchen nach den Sternen greifen – die nächste Generation an Baumaterialien.
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Zum Wettbewerb kamen rund 200 Gäste.
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Die Jury: Johanna Neves Pimenta , Jürgen Laub, Markus Kelzenberg und Raquel Jaureguízar (von links nach rechts).
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Harald Nowotny, Verkaufsleiter von USM, und Kathrin Axmann, zuständig für den Vertrieb bei Smow, haben zusammen den Wettbewerb ausgerichtet.