Tabatabai, Dibaba und Co. Früher Flüchtling, heute berühmt
So mancher, der als Flüchtling einst Zuflucht in Deutschland fand, wurde später berühmt. Unsere Bildergalerie zeigt einige Beispiele prominenter Schauspieler, Sportler und Schriftsteller.
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Die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai (48) floh im Dezember 1978, wenige Monate vor dem Sturz des Schahs, aus dem Iran nach Deutschland. Sie schrieb über ihre Familie zwischen Persien und Deutschland das Buch „Rosenjahre“.
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Neven Subotic: Der Fußballer floh 1990 mit seiner Familie aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland. Im Jahr 1999 lief die Aufenthaltserlaubnis ab. Subotic zog in die USA, erhielt aber einen Vertrag beim FSV Mainz 05 und kam als 17-Jähriger allein nach Deutschland zurück.
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Fatmire Bajramaj: Die Fußballerin trägt seit ihrer Heirat 2013 den Nachnamen Alushi. Sie wurde - unter ihrem Mädchennamen - zweimal Europameisterin, Weltmeisterin und Champions-League-Siegerin. 1992 war ihre Familie aus dem Kosovo nach Deutschland geflohen.
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Sasa Stanisic: Der Schriftsteller schrieb seinen Roman „Vor dem Fest“, mit dem er 2014 den Leipziger Buchpreis gewann, nicht in seiner Muttersprache. Zusammen mit seinen Eltern war er 1992 als Kriegsflüchtling von Bosnien nach Deutschland geflohen.
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Lena Gorelik: Die Schriftstellerin kam 1992 mit ihren Eltern als jüdischer Kontingentflüchtling aus Russland nach Deutschland. Zunächst lebte sie in einem Asylbewerberheim. Ihre Erfahrungen als neue Deutsche beschrieb sie in ihrem Erstlingswerk „Meine weißen Nächte“ (2004).
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Yared Dibaba: Der heute 46-jährige Moderator floh 1979 aus Äthiopien, wo zu dieser Zeit Bürgerkrieg herrschte, nach Deutschland. Dibaba lernte nicht nur Deutsch, Französisch und Englisch – sondern auch noch Plattdeutsch, Oromo und Amharisch, die Sprachen seiner Familie.