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  1. Stuttgart
  2. Der Reiz des Widerspruchs

Tag der Deutschen Einheit in Stuttgart Der Reiz des Widerspruchs

Der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann präsentiert sich beim Einheitsfest in Stuttgart als Vertreter eines „aufmüpfigen Völkchens“ und bleibt trotz der Kameraleute und Stuttgart-21-Gegner an seinen Fersen gelassen.

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Ministerpräsident Winfried Kretschmann lässt sich von den Protestrufen der S-21-Gegner bei der Einheitsfeier nicht irritieren. Was sonst noch in Stuttgart geschehen ist, sehen Sie in unserer Bilderstrecke.
Foto  

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Ministerpräsident Winfried Kretschmann lässt sich von den Protestrufen der S-21-Gegner bei der Einheitsfeier nicht irritieren. Was sonst noch in Stuttgart geschehen ist, sehen Sie in unserer Bilderstrecke.
Flankiert von den baden-württembergischen Plüschmaskottchen Hirsch und Greif eröffnet der Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Einheitsfeiertage in Stuttgart. „Das friedliche Zusammengehen aus dem Kalten Krieg heraus war ein historischer Glücksfall für unser Land“, sagt Kretschmann vor dem Pavillon des Gastgeberlandes und erinnert anschließend daran, dass Baden-Württemberg durch einen Volksentscheid entstanden sei.
Foto Michael Steinert

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Flankiert von den baden-württembergischen Plüschmaskottchen Hirsch und Greif eröffnet der Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Einheitsfeiertage in Stuttgart. „Das friedliche Zusammengehen aus dem Kalten Krieg heraus war ein historischer Glücksfall für unser Land“, sagt Kretschmann vor dem Pavillon des Gastgeberlandes und erinnert anschließend daran, dass Baden-Württemberg durch einen Volksentscheid entstanden sei.
Für Helmut Selter steht nach dem Besuch im schleswig-holsteinischen Pavillon fest: „Heute Abend gehe ich nicht dumm ins Bett.“ Denn jetzt weiß der Rentner aus Stuttgart zum Beispiel, dass Krabben aus ihren Scheren herausschlüpfen, wenn sie ihnen zu eng werden. Birger Kreutz und Nicole Pekruhl vom Nationalpark Wattenmeer haben einen Tisch mit 100 Tierpräparaten aufgebaut und damit viel Staunen kassiert: „Dass es so viele Arten in der Nordsee gibt, verblüfft viele Leute“, sagt Kreutz. Gleich nebenan ist es dunkel im Pavillon, denn das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung führt die Besucher in die Tiefsee. „Die Unkenntnis über die Meere ist katastrophal“, sorgt sich Gerd Hoffmann-Wieck von Geomar.
Foto Heinz Heiss

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Für Helmut Selter steht nach dem Besuch im schleswig-holsteinischen Pavillon fest: „Heute Abend gehe ich nicht dumm ins Bett.“ Denn jetzt weiß der Rentner aus Stuttgart zum Beispiel, dass Krabben aus ihren Scheren herausschlüpfen, wenn sie ihnen zu eng werden. Birger Kreutz und Nicole Pekruhl vom Nationalpark Wattenmeer haben einen Tisch mit 100 Tierpräparaten aufgebaut und damit viel Staunen kassiert: „Dass es so viele Arten in der Nordsee gibt, verblüfft viele Leute“, sagt Kreutz. Gleich nebenan ist es dunkel im Pavillon, denn das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung führt die Besucher in die Tiefsee. „Die Unkenntnis über die Meere ist katastrophal“, sorgt sich Gerd Hoffmann-Wieck von Geomar.
Brandenburg dagegen setzt ganz auf seine Agrarprodukte. Volker Schmidt verkauft mit reißendem Absatz Gerichte aus Kaninchenfleisch. „Das hatte zu DDR-Zeiten große Tradition“, erzählt er. Wer es lieber vegetarisch mag, findet bei Peter Frankes Spreewälder Kräuter-Manufaktur Brote mit Rosen-Meerrettich, der die Tränen in die Augen treibt – aber zum Trost gibt es nebenan edle Schokolade und Likör aus brandenburgischem Sanddorn.
Foto Heinz Heiss

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Brandenburg dagegen setzt ganz auf seine Agrarprodukte. Volker Schmidt verkauft mit reißendem Absatz Gerichte aus Kaninchenfleisch. „Das hatte zu DDR-Zeiten große Tradition“, erzählt er. Wer es lieber vegetarisch mag, findet bei Peter Frankes Spreewälder Kräuter-Manufaktur Brote mit Rosen-Meerrettich, der die Tränen in die Augen treibt – aber zum Trost gibt es nebenan edle Schokolade und Likör aus brandenburgischem Sanddorn.
Die gelben Festballons leuchten mit der Sonne um die Wette.
Foto Michael Steinert

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Die gelben Festballons leuchten mit der Sonne um die Wette.
Nachdem Ministerpräsident Kretschmann beim „ARD-Buffet“ verraten hat, wie er seine Maultaschen am liebsten gefüllt hat („mit was Richtigem“), lädt er die Delegierten der 16 Bundesländer auf den Schillerplatz zu einer Runde Herrgottsbscheißerle ein. Für Kretschmann sind sie so etwas „wie der Veggie-Day des Mittelalters“. Seine Ausführungen werden mehrmals unterbrochen von lautstarken Protesten einiger Stuttgart-21-Gegner.
Foto FACTUM-WEISE

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Nachdem Ministerpräsident Kretschmann beim „ARD-Buffet“ verraten hat, wie er seine Maultaschen am liebsten gefüllt hat („mit was Richtigem“), lädt er die Delegierten der 16 Bundesländer auf den Schillerplatz zu einer Runde Herrgottsbscheißerle ein. Für Kretschmann sind sie so etwas „wie der Veggie-Day des Mittelalters“. Seine Ausführungen werden mehrmals unterbrochen von lautstarken Protesten einiger Stuttgart-21-Gegner.
Davon träumen nicht nur die Kleinen: einmal auf einem Polizeimotorrad zu sitzen. Auf der Blaulichtmeile präsentiert sich auch die Feuerwehr.
Foto FACTUM-WEISE

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Davon träumen nicht nur die Kleinen: einmal auf einem Polizeimotorrad zu sitzen. Auf der Blaulichtmeile präsentiert sich auch die Feuerwehr.
Kaum zu glauben: die Landesmutter Baden-Württembergs hatte noch nie Maultaschen selbst gemacht. Das verrät Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten, am Mittwochnachmittag auf dem Stuttgarter Marktplatz. Dort kocht sie gemeinsam mit dem Sternekoch Vincent Klink und unter den neugierigen Blicken vieler Zuschauer für die SWR-Fernsehsendung „Kochkunst“. Natürlich gibt es Maultaschen. Schließlich sind die kleinen Teigtaschen „eine elegante Resteverwertung“, wie es Klink formulierte. Das entspreche dem schwäbischen Geist, der am liebsten nichts verkommen lasse ...
Foto Michael Steinert

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Kaum zu glauben: die Landesmutter Baden-Württembergs hatte noch nie Maultaschen selbst gemacht. Das verrät Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten, am Mittwochnachmittag auf dem Stuttgarter Marktplatz. Dort kocht sie gemeinsam mit dem Sternekoch Vincent Klink und unter den neugierigen Blicken vieler Zuschauer für die SWR-Fernsehsendung „Kochkunst“. Natürlich gibt es Maultaschen. Schließlich sind die kleinen Teigtaschen „eine elegante Resteverwertung“, wie es Klink formulierte. Das entspreche dem schwäbischen Geist, der am liebsten nichts verkommen lasse ...
... Auch die erste Frau im Land kocht nach diesem Prinzip. Das erfahren die Zuschauer bereits im Vorfeld der Fernsehaufzeichnung beim gemeinsamen Interview mit ihrem Ehemann. Die Frage des Moderators, ob sie gut kochen könne, beantwortet Gerlinde Kretschmann selbstbewusst mit: „Ja klar.“ Auf die Nachfrage, woran sie das denn festmache, erklärt sie: „Ich kann aus Resten etwas zaubern.“ Der Meisterkoch zeigt sich mit seiner prominenten Küchenhilfe jedenfalls höchst zufrieden. Er bietet der Frau des Ministerpräsidenten sogar kurzerhand das „Du“ an.
Foto dpa

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... Auch die erste Frau im Land kocht nach diesem Prinzip. Das erfahren die Zuschauer bereits im Vorfeld der Fernsehaufzeichnung beim gemeinsamen Interview mit ihrem Ehemann. Die Frage des Moderators, ob sie gut kochen könne, beantwortet Gerlinde Kretschmann selbstbewusst mit: „Ja klar.“ Auf die Nachfrage, woran sie das denn festmache, erklärt sie: „Ich kann aus Resten etwas zaubern.“ Der Meisterkoch zeigt sich mit seiner prominenten Küchenhilfe jedenfalls höchst zufrieden. Er bietet der Frau des Ministerpräsidenten sogar kurzerhand das „Du“ an.
Praktisch, wenn schon eine Bühne auf den großen Auftritt wartet. Die Brüder Florian und Adrian Goedeckemeyer spielen mit ihrer Schülerband The Goedians nämlich auch ohne Bühne öfter in der Stuttgarter Fußgängerzone. Die 15 und 17 Jahre alten Geschwister hatten sich ebenso ...
Foto FACTUM-WEISE

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Praktisch, wenn schon eine Bühne auf den großen Auftritt wartet. Die Brüder Florian und Adrian Goedeckemeyer spielen mit ihrer Schülerband The Goedians nämlich auch ohne Bühne öfter in der Stuttgarter Fußgängerzone. Die 15 und 17 Jahre alten Geschwister hatten sich ebenso ...
... wie die Schüler der Jungen Akademie Stuttgart um einen der zahlreichen Auftritte auf einer von vier Kleinkunstbühnen auf der Königstraße beworben. Die Jugendlichen der Jungen Akademie unterhielten Passanten mit dem Musical „Grease“.
Foto FACTUM-WEISE

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... wie die Schüler der Jungen Akademie Stuttgart um einen der zahlreichen Auftritte auf einer von vier Kleinkunstbühnen auf der Königstraße beworben. Die Jugendlichen der Jungen Akademie unterhielten Passanten mit dem Musical „Grease“.
„Stuttgart, du bist so wunderschön!“, singt Max Herre, und die Menge jubelt einheitlich. Wann war es überhaupt je so voll auf dem Schlossplatz – und zugleich so friedlich? Das stellt sogar die Polizei am Vorabend der Einheitsfeiern fest: Stuttgarts Hip-Hopper sind eben ein Herz und eine Seele. „Es sieht wahnsinnig aus von hier oben“, ruft Max Herre ins Publikum, und da ist es den meisten wohl egal, dass die Handynetze und die Dixi-Toiletten auf dem Schlossplatz doch ein klein wenig überlastet sind.
Foto FACTUM-WEISE

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„Stuttgart, du bist so wunderschön!“, singt Max Herre, und die Menge jubelt einheitlich. Wann war es überhaupt je so voll auf dem Schlossplatz – und zugleich so friedlich? Das stellt sogar die Polizei am Vorabend der Einheitsfeiern fest: Stuttgarts Hip-Hopper sind eben ein Herz und eine Seele. „Es sieht wahnsinnig aus von hier oben“, ruft Max Herre ins Publikum, und da ist es den meisten wohl egal, dass die Handynetze und die Dixi-Toiletten auf dem Schlossplatz doch ein klein wenig überlastet sind.
Max Herre rappt mit Samy Deluxe und Afrob, tritt mit Cassandra Steen und Philipp Poisel auf, kramt seine alte Liebe „Anna“ raus und erzählt vom allerersten Musikvideo, das er einst gedreht hat: an der Bushaltestelle der Ecke Schwab-/Rotebühlstraße. Da bleibt nur zu sagen: „Stuttgart fühlt sich gut an hier, so leicht muss Liebe sein!“
Foto FACTUM-WEISE

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Max Herre rappt mit Samy Deluxe und Afrob, tritt mit Cassandra Steen und Philipp Poisel auf, kramt seine alte Liebe „Anna“ raus und erzählt vom allerersten Musikvideo, das er einst gedreht hat: an der Bushaltestelle der Ecke Schwab-/Rotebühlstraße. Da bleibt nur zu sagen: „Stuttgart fühlt sich gut an hier, so leicht muss Liebe sein!“
Prominenz in der ersten Reihe: in der Stiftskirche treffen am Donnerstagmorgen die Spitzen der Verfassungsorgane ein. Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt sitzen neben dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und der Bundeskanzlerin Angela Merkel (von links nach rechts). Beim Gang ins Gotteshaus werden sie von Winfried und Gerlinde Kretschmann begleitet. Der Ökumenische Gottesdienst ist der Auftakt für den offiziellen Teil der Einheitsfeier.
Foto Michael Steinert

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Prominenz in der ersten Reihe: in der Stiftskirche treffen am Donnerstagmorgen die Spitzen der Verfassungsorgane ein. Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt sitzen neben dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und der Bundeskanzlerin Angela Merkel (von links nach rechts). Beim Gang ins Gotteshaus werden sie von Winfried und Gerlinde Kretschmann begleitet. Der Ökumenische Gottesdienst ist der Auftakt für den offiziellen Teil der Einheitsfeier.
Baden-württembergische Ex-Ministerpräsidenten unter sich: Erwin Teufel und seine Frau Edeltraud sitzen neben Lothar Späth (rechts). Hinter ihnen haben Rainer Brüderle und Volker Kauder einen Platz gefunden.
Foto Michael Steinert

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Baden-württembergische Ex-Ministerpräsidenten unter sich: Erwin Teufel und seine Frau Edeltraud sitzen neben Lothar Späth (rechts). Hinter ihnen haben Rainer Brüderle und Volker Kauder einen Platz gefunden.
Philipp Rösler gibt sich äußerlich unbeeindruckt von der Wahlniederlage der FDP. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (links) übernimmt von Winfried Kretschmann den Vorsitz des Bundesrats.(era)
Foto Michael Steinert

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Philipp Rösler gibt sich äußerlich unbeeindruckt von der Wahlniederlage der FDP. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (links) übernimmt von Winfried Kretschmann den Vorsitz des Bundesrats.(era)
50 Sänger sind aus ganz Deutschland angereist, um vor der Stiftskirche ein besonderes Lied anzustimmen: eine Kombination aus „Kein schöner Land“ und dem afrikanischen „Nkosi Sikelel i Afrika“ („Gott schütze Afrika“).
Foto factum/Weise

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50 Sänger sind aus ganz Deutschland angereist, um vor der Stiftskirche ein besonderes Lied anzustimmen: eine Kombination aus „Kein schöner Land“ und dem afrikanischen „Nkosi Sikelel i Afrika“ („Gott schütze Afrika“).
Nach dem Gottesdienst schüttelt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Hände von Bürgern, die sich vor dem Hauptportal des Gotteshauses versammelt haben und sich über die Begegnung mit ihr sichtlich freuen.
Foto dpa

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Nach dem Gottesdienst schüttelt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Hände von Bürgern, die sich vor dem Hauptportal des Gotteshauses versammelt haben und sich über die Begegnung mit ihr sichtlich freuen.
Von der Stiftskirche geht es alsbald weiter zum Festakt in der Liederhalle. Joachim Gauck freut sich schon auf seine Rede, die von Deutschlands Rolle in der Welt handelt. Zuvor plädiert Winfried Kretschmann für eine Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und Ländern.
Foto Steinert

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Von der Stiftskirche geht es alsbald weiter zum Festakt in der Liederhalle. Joachim Gauck freut sich schon auf seine Rede, die von Deutschlands Rolle in der Welt handelt. Zuvor plädiert Winfried Kretschmann für eine Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und Ländern.
Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche genießt erkennbar die sehr ansprechend gestaltete Feier.
Foto dpa

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Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche genießt erkennbar die sehr ansprechend gestaltete Feier.
Trommelnd, pfeifend und immer wieder laut „Lügenpack“ skandierend, begrüßen S-21-Gegner die Teilnehmer des Festaktes bei der Liederhalle. Während die Repräsentanten einiger Bundesländer mit Länderfähnchen winken, schwingen S-21-Gegner ihre gelben Fahnen mit durchgestrichenem Stuttgart-21-Schriftzug. Kurz nach dem Beginn des Festaktes ziehen die Kundgebungsteilnehmer weiter, um andernorts zu demonstrieren und Flyer in der Stadt zu verteilen.
Foto FACTUM-WEISE

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Trommelnd, pfeifend und immer wieder laut „Lügenpack“ skandierend, begrüßen S-21-Gegner die Teilnehmer des Festaktes bei der Liederhalle. Während die Repräsentanten einiger Bundesländer mit Länderfähnchen winken, schwingen S-21-Gegner ihre gelben Fahnen mit durchgestrichenem Stuttgart-21-Schriftzug. Kurz nach dem Beginn des Festaktes ziehen die Kundgebungsteilnehmer weiter, um andernorts zu demonstrieren und Flyer in der Stadt zu verteilen.
Die Masse macht’s: Besuchermengen strömen durch die Stadt.
Foto Michael Steinert

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Die Masse macht’s: Besuchermengen strömen durch die Stadt.
Prunk und Protz in der Oper: Wie sah König Wilhelm II. einst auf die Bühne? Zugegeben, Ihre Majestät hatte seine eigene Rampe und eine geheime Treppe – die gibt es heute nicht mehr. Was noch da ist, können fast 70 Besuchergruppen bewundern: das Königliche Gala-Foyer und die Königsloge.
Foto FACTUM-WEISE

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Prunk und Protz in der Oper: Wie sah König Wilhelm II. einst auf die Bühne? Zugegeben, Ihre Majestät hatte seine eigene Rampe und eine geheime Treppe – die gibt es heute nicht mehr. Was noch da ist, können fast 70 Besuchergruppen bewundern: das Königliche Gala-Foyer und die Königsloge.
Das Fest zum Tag der Deutschen Einheit lässt auch die Kinder an die Macht. Die jungen Besucher können aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen. Vor allem im Bereich „Neugier trifft Bewegung“ rund um den Eckensee kommt der Nachwuchs auf seine Kosten. Viel Spaß haben junge Zweiradfreunde auf dem von der Bürgerstiftung geförderten mobilen Pumptrack der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, auf dem sie mit viel Tempo ihre Runden drehen.
Foto FACTUM-WEISE

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Das Fest zum Tag der Deutschen Einheit lässt auch die Kinder an die Macht. Die jungen Besucher können aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen. Vor allem im Bereich „Neugier trifft Bewegung“ rund um den Eckensee kommt der Nachwuchs auf seine Kosten. Viel Spaß haben junge Zweiradfreunde auf dem von der Bürgerstiftung geförderten mobilen Pumptrack der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft, auf dem sie mit viel Tempo ihre Runden drehen.
In der Innenstadt machen es sich die Menschen auf den Wiesen gemütlich.
Foto dpa

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In der Innenstadt machen es sich die Menschen auf den Wiesen gemütlich.
Wurfübung ohne gefährliche Pfeilspitzen: die Speerwerferin Christina Obergföll zeigt den Kindern, wie es am besten gelingt, die Dartscheibe zu treffen.
Foto FACTUM-WEISE

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Wurfübung ohne gefährliche Pfeilspitzen: die Speerwerferin Christina Obergföll zeigt den Kindern, wie es am besten gelingt, die Dartscheibe zu treffen.
Die Innovationskraft des Südwestens präsentiert sich geballt auf dem Karlsplatz und erregt dabei viel Aufmerksamkeit. Nicht nur die elektrisch betriebenen PS-Boliden von Daimler ziehen die Menschen in ihren Bann. Viele Besucher interessieren sich auch für hochmoderne Wasseraufbereitungsanlagen, smarte E-Bikes und Lösungen zur effektiveren Energienutzung. Bei einer Ideensammlung des Landes machen etliche Bürger selbst Vorschläge für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.
Foto FACTUM-WEISE

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Die Innovationskraft des Südwestens präsentiert sich geballt auf dem Karlsplatz und erregt dabei viel Aufmerksamkeit. Nicht nur die elektrisch betriebenen PS-Boliden von Daimler ziehen die Menschen in ihren Bann. Viele Besucher interessieren sich auch für hochmoderne Wasseraufbereitungsanlagen, smarte E-Bikes und Lösungen zur effektiveren Energienutzung. Bei einer Ideensammlung des Landes machen etliche Bürger selbst Vorschläge für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.
Runde Sache: Gerlinde Kretschmann und Umweltminister Alexander Bonde schneiden gemeinsam eine riesige Schwarzwälder Kirschtorte mit den Wappen der Bundesländer an.
Foto dpa

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Runde Sache: Gerlinde Kretschmann und Umweltminister Alexander Bonde schneiden gemeinsam eine riesige Schwarzwälder Kirschtorte mit den Wappen der Bundesländer an.
„Fast hätte ich die Rede nehmen können, die ich zur Eröffnung des Wasens gehalten habe“, scherzte Oberbürgermeister Fritz Kuhn beim Bürgerempfang für die Abordnungen der Bundesländer um 18 Uhr ihm Rathaus. „Ein leichtes Fest war es“, freute er sich. „Und die Stadt hat das Wetter dazu gespendet.“ Nach dem launigen offiziellen Teil wurden die Gäste mit Akrobatik und Musik unterhalten. Anschließend führte der OB seine Gäste zusammen mit der Stabpuppe Dundu durch das Rathaus.
Foto Heinz Heiss

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„Fast hätte ich die Rede nehmen können, die ich zur Eröffnung des Wasens gehalten habe“, scherzte Oberbürgermeister Fritz Kuhn beim Bürgerempfang für die Abordnungen der Bundesländer um 18 Uhr ihm Rathaus. „Ein leichtes Fest war es“, freute er sich. „Und die Stadt hat das Wetter dazu gespendet.“ Nach dem launigen offiziellen Teil wurden die Gäste mit Akrobatik und Musik unterhalten. Anschließend führte der OB seine Gäste zusammen mit der Stabpuppe Dundu durch das Rathaus.
Erst heizten die Bands City, Culture Beat und Camouflage den Besuchern zum Abschluss des Bürgerfestes ein, dann setzten die Prinzen den krönenden Schlusspunkt. Tausende Gäste, die die Innenstadt bereits den ganzen Donnerstag lang mit Leben erfüllt hatten, feierten an diesem schönen Herbstabend mit und ließen so den Feiertag 23 Jahre nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 beschwingt ausklingen.
Foto Michael Steinert

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Erst heizten die Bands City, Culture Beat und Camouflage den Besuchern zum Abschluss des Bürgerfestes ein, dann setzten die Prinzen den krönenden Schlusspunkt. Tausende Gäste, die die Innenstadt bereits den ganzen Donnerstag lang mit Leben erfüllt hatten, feierten an diesem schönen Herbstabend mit und ließen so den Feiertag 23 Jahre nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 beschwingt ausklingen.
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