Tourismus mit Bollenhut Wie der Schwarzwald erfunden wurde
Steile Berge, urige Höfe und der Bollenhut sind zu den Symbolen für den Schwarzwald geworden. Aber wer hat’s erfunden? Diesmal war es kein Schweizer, sondern ein Sachse.
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Foto Leihgabe aus Privat/Axel Killian
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Berge, Bauern, Bollenhut: der Künstler Wilhelm Hasemann hat mit seiner Kunst – hier ein Sonntagsspaziergang – das Bild vom Schwarzwald geprägt.
Foto Privatbesitz/Axel Killian/Konrad Ruf
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Wilhelm Hasemann (1850 bis 1913) kam als 29-Jähriger nach Gutach. Er hat das Bild des Schwarzwalds geprägt.
Foto Augustinermuseum/Axel Killian
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Das Dorf Gutach mit seinen Trachten hat es ihm angetan. Als er 1895 diesen Kirchgang malte, war die alte Holzbrücke aber schon durch eine ausrangierte Eisenbahnbrücke ersetzt worden. Sie schien Hasemann aber nicht zu gefallen.
Foto Sammlung Goiny/Axel Killian
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Vor allem machte Hasemann den Gutacher Bollenhut in der Welt bekannt. Er wurde zum Symbol des Schwarzwalds.
Foto Stadtmuseum Mühlberg/Elbe/Axel Killian
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Der Künstler, der bevorzugt draußen arbeitete, wurde selbst zur Attraktion. Hier malt er mit einem Bollenhut Modell am Kirchgang-Bild.
Foto Sammlung Willy Scheuer/Axel Killian
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Hasemann arbeitete sehr akribisch. Für seine Innenbilder ließ er sich in sein Atelier eigens einen Herrgottswinkel einbauen, den er unterschiedlich bespielte.
Foto Augustinermuseum/Patrick Seeger
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Das Augustinermuseum präsentiert erstmals eine große Ausstellung des Schwarzwaldmalers.
Foto Augustinermuseum/Patrick Seeger
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Berge, Ginster und ein Vater mit seinem Sohn bei der Obstbaumpflanzung. Bei Hasemann ist das Leben im Schwarzwald eine Idylle.
Foto Augustinermuseum/Patrick Seeger
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Auch andere Trachten haben es Hasemann angetan. Er versuchte sie für die Nachwelt festzuhalten und zu retten.