TV-Serien Squid Game, Emily in Paris, Game of Thrones Das Architektenhaus ist jetzt TV-Star
Die Netflix-Serie „Squid Game“ ist weltweit ein Erfolg. Nun pilgern Fans in Massen zum Apartmenthaus von Stararchitekt Ricardo Bofill im spanischen Calpe, denn es erinnert an die Kulisse der Serie. Noch mehr TV-Serien sorgen für Andrang vor großer Architektur.
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„La Muralla Roja“: 1973 in Calpe fertiggestellte Wohnanlage des berühmten spanischen Architekten Ricardo Bofill.
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Labyrinthische und farbstarke Auf- und Abgänge in der Netflix-Serie „Squid Game“, offensichtlich inspiriert von Ricardo Bofills Architektur an Spaniens Mittelmeerküste.
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„La Muralla Roja“: 1973 in Calpe fertiggestellte Wohnanlage des berühmten spanischen Architekten Ricardo Bofill.
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Der 1939 geborene Katalane Ricardo Bofill ist einer der bedeutendsten Architekten unserer Zeit. Bofill schuf vor allem mit seinen atemberaubenden Wohnanlagen einige der wichtigsten Beiträge zur Postmoderne. Er starb im Januar 2022. Zu seinen größten Bewunderern gehören sicherlich Filmemacher, Regisseure und Szenenbildner wie jene, die die Netflix-Serie wie „Squid Game“ zu einem riesigen Erfolg machten, nicht zuletzt wegen des überaus architektonisch anmutenden Settings.
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Szene aus „Game of Thrones“, Drehort: die Altstadt von Dubrovnik.
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Auch dieser antike Bau – der Diokletian-Palast aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus – in der Innenstadt der kroatischen Hafenmetropole Split war Drehort in der Serie „Game of Thrones“. Im Sommer drängeln sich auch Dank der Netflix-Fans alltäglich Tausende durch die Gassen dieses wunderbar erhaltenen Kulturdenkmals.
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Lily Collins als Titelfigur der Serie „Emily in Paris“, die in dieser Szene vor allem an sich interessiert scheint. Seit 2020 spielt sie in der Netflix-Serie „Emily in Paris“ die Hauptrolle – neben der architektonischen Superdiva namens Paris.
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Die Stadt als Klischee und Katalysator für allerlei Sentimentalitäten: die erfolgreiche Netflix-Serie „Emily in Paris“ zeigt ihre Heldin am liebsten inmitten älterer oder sehr alter Architektur. Paris erscheint wie ein Denkmal für den legendären Stadtplaner und Architekten Georges-Eugène Haussmann.
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Auch in Berlin wurde Architektur dank Netflix zum Star: Ein Pilgerziel für alle Fans der Netflix-Serie „Dark“ ist der Stahnsdorfer Südwestkirchhof. Dort steht die Kapelle, die in der Streaming-Serie eine besondere Rolle spielt. Der Südwestkirchhof Stahnsdorf gehört neben Venedigs Toteninsel San Michele, dem Wiener Zentralfriedhof und Père Lachaise in Paris zweifellos zu den herausragenden internationalen Begräbnisstätten. Die denkmalgeschützte Kapelle ist ein gelungenes Beispiel für einen norwegischen Typ einer Holzkirche im Jugendstil.