Umfrage zur Leser-Uni Gute Argumente für ein Umdenken
Vor gut 300 Besuchern referierten Andreas Meyer-Lindenberg und Wolfgang Schlicht bei der Leser-Uni auf dem Campus Vaihingen über Stress und Bewegung im Alltag. Wir haben ein paar Leserreaktionen auf die beiden Vorträge eingefangen.
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Auch dieses Mal war die Leser-Uni wieder gut besucht. Wir haben die Besucher gefragt, wie es ihnen gefallen hat. Die Antworten gibt es in unserer Bilderstrecke.
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Vor allem der Sportwissenschaftler Wolfgang Schlicht und sein Vortrag über Bewegung im Alltag haben Edith Kreitl dazu veranlasst, zum zweiten Mal die Leser-Uni zu besuchen. „Bewegung und was diese bewirkt, interessiert mich generell“, sagt die Rentnerin, die sich mit Gymnastik, Wandern, Golfen und Tennisspielen fit hält. Im Rahmen des Studium Generale der Universität Stuttgart hat Kreitl bereits eine Vorlesung des Professors gehört. Menschen aus ihrem Umfeld von den Vorteilen des Sports zu überzeugen, liegt ihr besonders am Herzen: „Wenn man gute Argumente hat, kann man andere besser motivieren.“ Die Veranstaltung habe ihr dafür neue Impulse geliefert. Obwohl Kreitl der Vortrag von Andreas Meyer-Lindenberg über die Auswirkungen des Stadt- und Landlebens auf die Psyche zu wissenschaftlich war, hat die Renningerin etwas dazugelernt: „Mir war nicht bewusst, dass man in der Stadt ein erhöhtes Krankheitsrisiko hat.“
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Hans Forner aus Leinfelden hat die StZ-Veranstaltungsreihe bereits zum dritten Mal besucht. Zwar habe er beim Vortrag über Bewegung nicht viel Neues erfahren, da er sehr viel Sport wie Fahrradfahren, Walken und Skilaufen betreibt und sich selbst als „Bewegungstier“ bezeichnet, nichtsdestotrotz verleiht er den Referenten und ihren Darstellungen das Prädikat „ausgezeichnet“. Gefallen hat dem Rentner vor allem, dass auch eine von ihm eingereichte Frage von Professor Schlicht beantwortet wurde.
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Barbara Mitrovic war aufgrund beider Vorträge an die Universität in Stuttgart-Vaihingen gekommen. „Ich möchte die sozialen Änderungen, die auftauchen, verstehen und erfahren, was geändert werden muss“, sagt die junge Frau. Als Lehrerin will sie sich vor allem überlegen, wie sich die Erkenntnisse, die sie an diesem Abend gewonnen hat, auf das Bildungssystem übertragen lassen. Für sich persönlich hat Mitrovic bereits herausgefunden, dass sie durch Reiten und Musik „auf eine gesunde Lebensweise zurückkommen kann“.
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Alexandra Reichert und ihr Lebensgefährte Markus Steinkämper finden es „schockierend zu erfahren, wie schlimm das Sitzen ist“. Beide arbeiten als Informatiker, ein Beruf, der das lange Sitzen vor dem Computer mit sich bringt. Sie haben sich vorgenommen, sich mehr zu bewegen und weniger zu sitzen. Im Stadtleben sieht das im Stuttgarter Osten wohnende Paar für sich selbst mehr Vor- als Nachteile: „Man ist schnell in der Innenstadt und kann auch nachts nach Hause laufen.“