VfB in der Europa League Fredi Bobic, Winfried Schäfer und das Wunder von Rotterdam
Am Donnerstag empfängt der VfB Stuttgart Feyenoord Rotterdam. Vor 27 Jahren gab es dieses Duell schon einmal – und ging als größte Europapokalsensation in die VfB-Geschichte ein.
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Rotterdam, 1998: Fredi Bobic jubelt über seinen entscheidenden Treffer zum 3:0 in der Nachspielzeit.
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29.9.1998, Rückspiel in der ersten Runde des Uefa-Cups, Feyenoord Rotterdam gegen den VfB Stuttgart. Krisztian Lisztes (re. gegen Ulrich van Gobbel) und der VfB gingen mit einem scheinbar unaufholbaren 1:3-Rückstand aus dem Hinspiel in die Partie in den Niederlanden. Und das mit folgender Aufstellung: Ziegler – Berthold - Keller - Verlaat - Balakov - Djordjevic - Lisztes - Soldo - Stojkovski - Zeyer - Bobic.
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Krasimir Balakov (li.) brachte den VfB nach 35 Minuten in Führung. Kristijan Djordjevic erhöhte nach 70 Minuten auf 2:0. Was nicht gereicht hätte, es galt die Auswärtstorregelung. Doch dann kam Fredi Bobic (re.) – und traf in der 90. Minute zum nicht mehr für möglich gehaltenen 3:0. Der VfB war eine Runde weiter – sensationell.
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Der Jubel war entsprechend riesig – nicht nur beim entscheidenden Torschützen.
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Sondern auch beim heutigen St.Pauli-Trainer Alexander Blessin und Torwarttrainer Eberhard Trautner.
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Für den umstrittenen Trainer Winfried Schäfer war es ein Triumph – den einzigen seiner nur fünf Monate währenden Amtszeit beim VfB. Nur gut zwei Monate später wurde der bei den Fans ungeliebte Ex-Karlsruher entlassen.
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Auch der verletzte Torhüter Franz Wohlfahrt (neben Thomas Berthold) durfte über das unerwartete Weiterkommen jubeln.
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Für Wohlfahrt stand der junge Marc Ziegler (re.) im VfB-Tor, der hinterher seinen Kontrahenten Jerzy Dudek tröstete.
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In der VfB-Mannschaft sah nach dem Sensations-Sieg alles nach Friede, Freude, Eierkuchen aus. Doch die freudige Stimmung währte nicht lange.
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Die VfB-Fans trauerten immer noch Ex-Trainer Joachim Löw hinterher.
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Im Hinspiel waren die Jungs in Weiß und Rot gegen Feyenoord noch baden gegangen. Vor der aus heutiger Sicht kaum vorstellbaren Kulisse von nur 18 000 Fans unterlag die Schäfer-Elf den Niederländern mit 1:3 und war weitgehend chancenlos. Den einzigen VfB-Treffer erzielte Fredi Bobic, für Feyenoord traf Jon Dahl Tomasson doppelt. Der Däne sollte später noch eine eher wenig erfolgreiche Zeit in Stuttgart erleben.
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Die berüchtigten Feyenoord-Fans kamen damals zahlreich nach Stuttgart . . .
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. . . und hinterließen im Gästeblock ihre Spuren.